Neue Serie von FX: „The Americans“

Ich kann mir gut vorstellen, wie man auf die Idee zu dieser Serie kam: nach dem großen Erfolg von Homeland versetzt man die Geschichte in die Zeit des Kalten Kriegs und vertauscht die Perspektive aus der die Geschichte erzählt wird. Zur Story gehört, dass alles etwas familienlastiger ist, es bleibt aber noch genügend Spionagethriller übrig:

Die erste Folge hat mir gefallen auch wenn ich mich erst noch an Matthew Rhys als Spion gewöhnen muss – zu sehr identifiziere ich ihn mit dem „Good Guy“ aus der Serie Brothers & Sisters. Es zeigt sich aber auch schon innerhalb der ersten Folge, dass er hier im wahrsten Sinne des Wortes sehr verwandlungsfähig ist.

Ich bleibe gespannt!

Wikipedia-Farce um Star Strek into Darkness

Ich bin kein großer Fan von Wikipedia, was seine Hauptursache in den unsäglichen Diskussionen zur Relevanz von Seiten in der deutschen Wikipedia findet. Mein Eindruck ist, dass Beamte schon längst den deutschen Teil der Wikipedia durchsetzt haben. Das würde die Spießigkeit erklären und warum in deutschen Behörden teilweise so wenig geschafft wird.

Nun aber weg von der Polemik, denn was da gerade auf der Diskussionsseite zum Star Trek Film Star Trek into Darkness abspielt, sucht wirklich seinesgleichen:

Wikipedia: Star Tek Into Darkness


 
Das ist das Inhaltsverzeichnis zu einer inzwischen mehr als 55.000 Wörter umfassenden Diskussion darüber, ob das „Into“ in dem Filmtitel groß oder klein geschrieben wird. Die URLs in der Wikipedia unterscheiden zwischen Groß- und Kleinschreibung insofern ist es technisch nicht ganz unwichtig, aber ansonsten wirklich dermassen überflüssig, dass einem dazu eigentlich nichts mehr einfällt.

Inzwischen gibt es sogar einen Comic-Strip zu dieser Farce:

Neue Serie von Channel 4: „Utopia“

Englische TV-Serien sind anders als die aus den USA. Ich bin kein Filmexperte um sagen zu können, wo die Unterschiede genau liegen, aber die Art der Erzählung, die Figuren, ja selbst die Musik spielen bei britischen und amerikanischen Serien in verschiedenen Ligen. Und damit meine ich nicht Erst- und Zweitklassig, sondern eher wie American Football und Rugby: ähnliches Spiel, völlig andere Regeln und ganz andere Typen.

Vor dem Hintergrund muss man wohl auch für eine Serie wie Utopia empfänglich sein. Schon nach der ersten Folge hatte ich die Hoffnung, dass sie an eine Serie wie Shades herankommen könnte. Eine Serie, die mit neuen Ideen an alte Geschichten herangeht. Und das war im Fall von Shades und dem Vampire-Genre nicht leicht, wo doch immer noch so viele verschiedene Vampirserien im Umlauf sind.

Aber zurück zu Utopia: es geht um Verschwörungstheorien, Helden, Schurken und einer Gruppe von Personen, die plötzlich Zusammenarbeiten müssen, obwohl sie sich vorher nicht kannten. Das könnte auch eine Beschreibung von Lost sein und hier sieht man vielleicht, wie ähnlich sich Geschichten sein können und man nur ein bisschen was am Ort oder der Art der Geschichte drehen muss, um etwas ganz anderes herauszubekommen.

Utopia ist beileibe kein Lost, was sich schon alleine dadurch bemerkbar macht, dass auch Utopia nach wahrscheinlich nur sechs Folgen zu Ende gehen wird. Dafür gibt es aber auch keine erzählerischen Sackgassen und von der ersten Minute an ist alles auf das Ende ausgerichtet – welches die Macher dann ja wirklich schon kannten.

Meine aktuelle Lieblingsfigur: Neil Maskell als Arby, der Antityp eines Killers und doch so kaltblütig. Wie der sich durch die Serie bewegt ist einfach grandios.

100 PushUps – Überraschender Erfolg

100-pushups

Im Rahmen von Belly Off 3 (#boff3) habe ich mir letzte Woche eine App installiert um in 12 Wochen das Ziel zu erreichen, 100 Liegestütz am Stück zu schaffen. Dazu stand zuerst ein Maximaltest an, also wie viele man untrainiert schafft. Bei mir waren das sehr ernüchternde 6 Stück…

Drei mal pro Woche (bei mir montags, mittwochs, freitags) gibt die App nun vor, wie viele Wiederholungen zu absolvieren sind und welche Pause dazwischen einzuhalten ist. An der Grafik oben sieht man rechts die bereits absolvierten Einheiten und links graphisch aufbereitet wie viele Liegestütz man insgesamt pro Trainingstag gemacht hat.

Ich muss sagen, dass ich wirklich überrascht bin. Gestern waren es in der Spitze 11 Wiederholungen, am Ende dieser Woche werden es schon 15 sein. Dabei ist es nicht so, dass ich bei jeder Übung kämpfen muss, die Kraft reicht so gerade eben bis zum Ende. Wobei mir die Bauchmuskulatur hier mehr zu schaffen macht, als die der Arme – das ist auch der Grund, warum ich mit den 200 SitUps noch nicht angefangen habe: erst mal stabil einige Liegestütz mehr schaffen, ohne dass ich die Bauchmuskulatur merke.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich am Ende wirklich 100 Liegestütz am Stück schaffen werde. Das Ziel ist es, irgendwann so 20 bis 30 Liegestütz in eine tägliche Bewegungsroutine einzubauen. Das wäre schon ein toller Erfolg.

Vine-Videos im eigenen Blog einbetten

Vorerst gibt es noch keine offizielle Möglichkeit, sich aus den eigenen (oder fremden) Vine-Videos einen Code-Snippet für das eigene Blog zu erstellen. Technisch ist das aber durchaus möglich.

Um das zu vereinfachen, habe ich ein kleines Bookmarklet geschrieben. Um es benutzen zu können, zieht folgenden Link einfach in eure Lesezeichenliste:
Vine-Bookmarklet: https://twitter.com/th1nk/status/295994006347857920

Auf dieser Seite klickt ihr nun auf das Bookmarklet in der Lesezeichenleiste und schon öffnet sich ein kleines Fenster mit dem Code, den ihr für euer Blog benutzen könnt. Hier noch mal standesgemäß als Vine-Video :)