Belly Off 3 – Das große Finale

Zuerst die Fakten: 98,4 kg. Das sind noch mal 700 Gramm mehr als in der letzten Woche, aber immer noch 3,6 kg weniger als zum Start der Aktion. Dabei muss beachtet werden, dass ich zwischendurch die Waage gewechselt habe und das Startgewicht 102 kg betrug.

Ich hatte mir am Anfang kein Ziel gesetzt, da ich innerhalb von 12 Wochen keine signifikante Änderung dessen erwarte, was ich mir in den letzten 15 bis 20 Jahren angelernt und angegessen habe. Vielmehr habe ich die Aktion als Anlass dazu verstanden, mein Ess- und Bewegungsverhalten regelmäßig zu protokollieren und meine Schlüsse daraus zu ziehen.

Zum einen bin ich erst einmal froh darüber, dass ich mein Gewicht bei mäßigem Genuss und etwas Bewegung halten kann. Das zeigt mir irgendwo, dass ich meinen Körper ganz gut verstehe. Wenn mir aber der kopf dazwischen kommt und ich aus Langeweile, Frust oder Gemütlichkeit esse, kommt schnell was an Gewicht dazu.

Ich will ja wirklich nicht andauernd daran denken ob das was ich mache und esse gut ist – dann kommt man ja nicht mehr dazu zu Leben. Umso wichtiger war es jetzt für mich festzuhalten, wie die letzten 12 Wochen verlaufen sind. Meine Zeit in Schweden war hinsichtlich Bewegung und Essen deutlich besser für mich, als hier in Bonn. Wenn ich in Schweden Hunger auf etwas Süßes hatte und sich nichts mehr im Schrank finden ließ, habe ich eher zum Müsli oder zu einer Scheibe Brot mit Marmeldae/Nutella gegriffen. In Bonn war die Versuchung „REWE“ zu nah und hat eine viel zu große Auswahl.

Auch die abendlichen Spaziergänge waren in Schweden viel mehr Teil eines Rituals als in Bonn. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in Schweden den ganzen Tag zu Hause gearbeitet habe (Homeoffice) und mir deshalb die Abwechslung am Abend wichtiger war. Ganz zu Schweigen von der anderen Umgebung hier…

Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich wieder in Schweden bin, aber ich habe mir jetzt schon fest vorgenommen, jeden Tag morgens Joggen zu gehen. Und wenn es am Anfang auch nur 30 Minuten sind. Es geht um die Regelmäßigkeit und mit den Erfahrungen der letzten 12 Wochen bin ich zuversichtlich, dass ich das hinbekommen werde.

Unter blogscout.de/dirk/aktionen/boff3/ kann man noch mal alle Beiträge aller an der Aktion teilnehmenden Blogger nachlesen. Ich bin gespannt, was meine Mitstreiter am Ende dieser 12 Wochen zu erzählen haben (wird erweitert) : hoerold, ilovechaos, giev, Vorstadtprinzessin, Vera, Dirk Steins, MC Winkel, Sebastian, gehirnorgasmen, Rachel, mauzepow

Belly Off 3 – Ende der elften Woche

Ostern und 700 Gramm mehr als in der Vorwoche. Also nun 97,7 kg. Mh.

So viel zu Essen gab es gar nicht, aber bis auf die zwei Tage Heimatbesuch sehr, sehr wenig Bewegung und was so an Essen in den Körper gelang war zu einem Großteil Schokolade und ähnliche Süßigkeiten.

Nun geht es also in die letzte Woche von Belly Off 3. Viel wird in der nicht passieren schätze ich. Ich sehe aber schon ein persönliches Fazit am Horizont auftauchen. Solange kann man auf blogscout.de/dirk/aktionen/boff3 nachlesen, was bisher alles an Beiträgen zusammengekommen ist.

Die Mitstreiter in dieser Woche werden hier im Laufe des Tages vervollständigt: hoerold, Rachel, Dirk Steins, vorstadtprinzessin, giev, gehirnorgasmen

Belly Off 3 – Ende der zehnten Woche

Unverhofft kommt oft könnte ich jetzt sagen, denn im Vergleich zur Vorwoche sind es 1,4 kg weniger und somit 97 kg. Das lange Wochenende in Schweden hat mir also nicht geschadet. Ich glaube aber fast, dass vieles von den 1,4 kg fehlende Flüssigkeit ist, weil ich durch das andauernd auf den Beinen sein nicht so viel getrunken habe, wie ich das sonst z.B. an normalen Arbeitstagen mache.

Bewegt habe ich mich trotzdem und die eine oder andere körperliche Ertüchtigung (Pellet-Säcke schleppen) war auch dabei und große Ausreißer beim Essen gab es auch nicht – OK, eine Tiefkühlpizza und zwei Cola am Abend waren dabei. Aber sonst eigentlich keine aussergewöhnliche Woche.

Meine Mitstreiter: Rachel, Vorstadtprinzessin, hoerold, Dirk Steins, gestoehrt, ilovechaos, MC Winkel, Vera, gehirnorgasmen, Sebastian

Die #BOFF3-Beiträge aller Teilnehmer werden auch hier wieder gesammelt.

DiBa: Große Sauerei mit Minizinsen

Vor 10 Jahren habe ich bei der DiBa einen schönen kleinen Sparvertrag über monatlich 100 € abgeschlossen. Damals gab es noch so um die 3,5 % Zinsen und entsprechend ist jetzt eine hübsche kleine Summe zusammengekommen, die mir am 1. April ausgezahlt wird.

Heute kriege ich Post von der DiBa, die ich fast schon weggeworfen hätte, da mich die angebotenen 1% Zinsen für eine Laufzeit von 6 oder 12 Monaten wirklich nicht vom Hocker reissen. Doch dann fiel mein Blick zufällig auf diesen Satz:

Wenn wir bis zum Fälligkeitstermin keinen Auftrag von Ihnen erhalten, legen wir das Guthaben automatisch als Sparbrief mit einer Laufzeit von einem Jahr und einem garantierten Festzins von 1.000 % p.a. für Sie an.

Diese Kidnapperei an meinem Geld ist schön virtuell unterschrieben vom Leiter Service Center und der Leiterin Kundendialog. An dem Brief kann ich keinerlei Service erkennen und auch wirklich keinen Dialog. Im Brief wird auch noch darauf hingewiesen, dass ich doch bitte 3 Werktage vor dem Ende der Laufzeit den Auftrag zurückschicken müsse. Morgen Abend bin ich bis zum 25. März spät Abends im Kurzurlaub. Ich hätte keine Chance den Brief rechtzeitig abzusenden. Ich kann von Glück reden, dass ich den Brief heute erhalten habe – 9 Tage vor Ende der Laufzeit. Wohlgemerkt bei einem Sparprodukt welches 10 Jahre lief.

Banken? Ganz schlimmes Gesocks! Man darf denen echt keinen einzigen Euro anvertrauen. Schon glauben sie es ist ihrer und sie könnten damit machen was sie wollen.

Ihre Plattformen, ihre Regeln

Ganz ehrlich, ich verstehe das Drama um Domiangate nicht so wirklich. Domian ist ein relativ bekannter deutscher Radio-Talker und wohl auf Facebook aktiv. Dort wurde nun einer oder mehrere Beiträge von ihm von Facebook gelöscht. Inzwischen hat Facebook sich wohl entschuldigt und die Beiträge wieder online gestellt.

Ob das nun ein Versehen war, ein technischer Automatismus, oder eben doch ein gezieltes Löschen eines Beitrages der nicht gefiel (es ging irgendwie um den Papst und die katholische Kirche), eines bleibt doch: Facebook macht die Regeln auf ihrer Plattform. Genauso wie Twitter und Google das auch machen – um nur mal die aktuell Großen zu nennen.

Wie kann man so blauäugig sein und davon ausgehen, dass die alles durchgehen lassen und alles genauso veröffentlichen, wie man es textet? Klar, man kann sich darüber aufregen und sich überlegen, ob man auf der Plattform richtig aufgehoben ist. Aber sich darüber beschweren, dass seine freie Meinungsäußerung gestört würde (das hat Domian gesagt), oder aber von Zensur zu sprechen (wie es viele geifende Kommentatoren zu dem Beitrag machen) ist einfach total fehl am Platze. Wie Jochen so schön schreibt: Staat zensiert. Private machen AGB.

Dabei ist es doch so einfach: eigene Domain besorgen und dort ein Blog hosten. Ja, das ist mehr Arbeit als mal eben was bei Facebook zu schreiben, aber das ist wie der Unterschied zwischen einer Mietwohnung und einem Wohneigentum: mehr Arbeit und Verwantwortung, aber auch mehr Sicherheit und Freiheit.