The Blog that never sleeps

Olbertz.de

Web.de versteht NoseRub

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Die Öffnung der Gemeinschaften wird die nächste große Welle. Der Trend geht heraus aus den geschlossenen Nutzergruppen

Dieses Zitat stammt von Jan Oetjen, dem Chef von Web.de.

Da kann ich nur sagen: herzlichen Glückwunsch, der Gedanke ist schon einmal nicht verkehrt.

Irgendwie gehört Web.de doch auch zu einem der großen Hoster, oder? Vielleicht wird die Vision hier dann ja doch noch Wirklichkeit: NoseRub bald bei Strato und 1&1?

König von StudiVZ

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Der CEO von StudiVZ ist gegangen (worden) und leider gibt es zwar Gerüchte darüber, dass diese Entscheidung wegen des Verkaufs von StudiVZ an Facebook gefällt wurde, aber keinen Hinweis darauf, wofür Marcus Riecke denn stand.

Als König von StudiVZ hätte ich schon meinen Spaß - allerdings nur, wenn man nicht an Facebook verkaufen wollen würde.

Zuerst würde ich einen Ad-Plattform bauen lassen, damit z.B. Partyveranstalter 500,- für ein paar Werbeschaltungen in ihrem lokalen Umfeld buchen können - ohne Agentur.

Dann mit den großen Agenturen reden, wie man die Seitenaufrufe der vielen Unique Users besser vorqualifizieren kann. Lieber ein paar hundert Millionen Impressions die man vermarkten kann, als 3 Millarden für Billig-TKP an den Mann bringen - you get, what you pay for

Außerdem muss man die Nutzer stärker an die Website binden. Gerade emotional. Für ein “StudiVZ / MeinZ Alumni Netzwerk” gibt es bestimmt auch Leute, die bereit sind, einen geringen monatlichen Betrag zu zahlen. Wenn Sie dafür neue Funktionen vorher testen dürfen und mit darüber bestimmen können, wohin StudiVZ gehen soll. Bestimmt gibt es im Holtzbrinck-Verbund auch eine günstige Möglichkeit, monatliche Mini-Heftchen an die Alumni zu verschicken.

Natürlich dürfen optionale, öffentliche Profile nicht fehlen. Xing wäre bestimmt not amused wenn Herrscharen von Studienabgängern innerhalb von StudiVZ eine seriöse Visitenkarte veröffentlichen würden. Zusammen mit einer vernünftigen Lifestream-Anbindung würde StudiVz / MeinVZ von heute auf morgen ein schönes Netzwerk werden.

Gesponsorte Gruppen gab es früher wohl auch schon einmal. Keine schlechte Idee, aber statt viel Geld dafür zu verlangen, sollte man die Marken kostenlos auf die Plattform lassen und dann besser diese Gruppen gezielt vermarkten. Neue Konzepte, wie markenspezifische Tätigkeiten im Lifestream der Benutzer zu integrieren (”sitzt gerade im Starbucks”, “freut sich über den neuen Gucci-Gürtel”), sind ebenfalls ein Weg, die Plattform für Werbetreibende interessant zu machen.

Ach. So viele Ideen und so viele ungenutzte Chancen…

Nägel mit Köpfen: tyar.eu - The Young and Restless

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Die europäische Web-Szene

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Anfang des Jahres war ich in San Francisco und kam begeistert von der Offenheit dort zurück nach Deutschland. Die offene Art der Menschen bezog sich nicht nur auf das alltägliche Leben, sondern gerade auch auf die vielfältigen Web StartUps aus der Gegend.

Ich hatte das Gefühl, dass ein Projekt wie NoseRub nur dann erfolgreich sein kann, wenn man selbst präsent ist und Entscheidungen somit beeinflussen kann, oder zumindest wesentlich näher an ihnen dran ist.

Inzwischen bin ich mir aber nicht mehr so sicher, ob das wirklich sinnvoll ist. Erfolgreiche deutsche Projekte wie Xing und StudiVZ zeigen, dass nicht alles importiert werden muss - bitte jetzt nicht auf dem erfolgreich herumreiten, ich denke es ist verständlich, wie ich das meine.

Die Anforderungen sind, nicht zuletzt aufgrund kultureller Unterschiede, teilweise so anders, dass auch lokale Projekte Erfolg haben können, ohne dass man gleich an die USA denken muss. Aber was heißt “lokal” in diesem Zusammenhang überhaupt?

In der Europäischen Union leben etwa 491 Millionen Menschen, in den USA sind es 304 Millionen. Ich nehme mal an, dass in den USA die Durchdringung mit Internetzugängen etwas besser ist, aber auch dort gibt es Gebiete mit sehr einfacher Internet-Infrastruktur.

Ohne die genauen Zahlen zu kennen denke ich, dass wir als europäischer Markt durchaus eine Chance haben, Nordamerika Paroli bieten zu können. Ich kenne mich jetzt zwar auch nicht mit jedem Land in Europa aus, glaube aber schon, dass mein Hintergrundwissen über Europa wesentlich besser ist, als das der meisten Web-Entrepreneure aus den USA.

Das Problem ist nur, dass der europäische Markt als solcher nicht wahrgenommen wird - zumindest nicht von mir. Hier und da blitzt ein wenig Europa durch, wenn man genau hinsieht:

Aber ein heise newsticker, oder ein Golem auf europäischer Ebene? So langweilig Deutsche-StartUps.de auch ist, die gleiche Seite für europäische Projekte wäre schon ganz hilfreich.

Kennt ihr Web 2.0 News-Sites auf englisch mit europäischem Fokus, oder jeweils für ein europäisches Land? Blognation habe ich mir damals nie wirklich angeschaut - Asche auf mein Haupt. Aber ich glaube fast, dass das eine ganz guter Anfang war/gewesen wäre.

Über aktuelle Links würde ich mich freuen.

Auf der Suche nach einem Zahnarzt in Köln

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Ich muss mal dringend wieder zum Zahnarzt. An zwei Zähnen ist inzwischen was abgebrochen und der letzte Kontrollbesuch ist auch schon wieder ziemlich lange her - ja, keine appetitliche Vorstellung und dabei habe ich nicht einmal Angst vor dem Zahnarzt…

Also zumindest nicht bezüglich der Behandlungen. Was mich aber bisher zögern ließ ist die Unsicherheit, ob der Zahnarzt wirklich das tut, was für mich langfristig das Beste ist, oder ob er kurzfristig an seinen neuen Porsche denkt - das sind leider nicht nur Klischees, wie ich mal während meines Studiums feststellen musste. Und den Fehler will ich nicht noch einmal begehen.

Auf der Suche (bei Google natürlich) war ich dann gestern erst einmal erstaunt, wie viele Zahnärzte in Köln mit AdWords werben und ihre Seiten wirklich gut im Google-Index gerankt haben. Ganz spontan fand ich dann gestern die Zahnarztpraxis von Dr. Lomberg sehr ansprechend. Gänzlich unsympathisch kam mir dieses Team hier vor.

Über Twitter habe ich zusätzlich mal um die “Weisheit der Menge” gebuhlt und zwei weitere Tips bekommen: Zahnkultur und die Praxis Dr. May

Zahnkultur ist mir mit den zig Ärzten schon fast wieder zu groß und so gut ein ganzheitlicher Ansatz auch sein mag, Terminvergabe nach Biorythmus geht mir eindeutig zu weit - und dabei finde ich die Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr wirklich sehr löblich!

Die Praxis Dr. May kommt mir dagegen sehr bieder rüber und genauso wie man ein Buch nicht nach dem Umschlag beurteilen soll, tut man einem Zahnarzt sicherlich unrecht, wenn man ihn nach seinem Auftritt im Internet beurteilt. Ich habe aber nun einmal auch nur ein endliches Zeitkontingent zur Verfügung und werde deshalb heute Abend mal bei der Praxis Dr. Lomberg anrufen - Reaktionen auf diesen Beitrag warte ich natürlich noch ab :-)

Ansonsten bin ich von meiner Recherche noch ziemlich überrascht, wie viele Bewertungsseiten es inzwischen gibt. Auf der Suche nach “Martin Lomberg” findet man seine Praxis mehr als 50 mal auf solchen Seiten erwähnt. Und nur an zwei Stellen habe ich eine Bewertung gefunden: bei Qype und bei Nachbarschaft. Beide Male sind die Bewertungen aber wenig hilfreich und hinterlassen im Falle von Qype sogar den fahlen Beigeschmack, dass es sich um eine Gefälligkeitsbewertung handelt.

Ich werde nach dem Besuch lieber in meinem Blog bewerten…

Texttube.de

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Heute mache ich mal Werbung für einen Dienst, den es noch gar nicht gibt, den ich aber gerne nutzen würde: Texttube.de

Die Funktionsweise ist eigentlich ganz einfach: In die Suche auf Texttube.de den Link zu einem Video (YouTube, blip.tv, Vimeo, etc.) eingeben und anschließend eine textuelle Zusammenfassung des Videos vorfinden.

Warum? Videos lassen sich so schlecht “überfliegen”. Ich brauche meist zwei, drei Sekunden um bei einem Text (eine Bildschirmseite) zu erfassen worum es geht und ob er mich interessiert. Bei einem Video dauert es meistens so lange, bis sich überhaupt irgendwas tut und dann noch mal länger um herauszufinden, ob da irgendwann noch eine Pointe kommt, oder das Video die ganze Länge über so langweilig sein wird.

Und wenn der Dienst erst einmal da ist, brauche ich dann noch ein Firefox-PlugIn, welches mir auf Blogs die Videos automatisch um die Texte anreichert. Aber jetzt bitte erst mal jemand den Dienst bauen, den Link habe ich schon gesetzt…

Erste Schritte mit der Google Chart API

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In den letzten paar Tagen habe ich mich für Ormigo ein wenig mit der Google Chart API auseinander gesetzt und wollte mal den einen, oder anderen Kniff aufzeigen, den ich so nicht in der Dokumentation gefunden hatte.

Mein erster Versuch sah so aus:


cht=lc&
chs=650x100&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200

Am Ende der Grafik sieht man, dass das einfach nur ein glatter Strich ist, die Werte aber mit …100, 128, 200 aufhören.

Zuerst dachte ich, dass die Anzahl der Werte evtl. überschritten wurde, oder die URL zu lang war. Des Rätsels Lösung war dann aber viel einfacher: man sollte immer eine Skala angeben und somit Google den kleinsten und den größten Wert mitgeben, damit die Grafik richtig dargestellt werden kann:


cht=lc&
chs=650x100&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200

Als nächstes wollte ich ganz gerne einen Bereich markieren, um dem Betrachter anzuzeigen, ob die Werte unter- oder oberhalb eines bestimmten Bereiches liegen. Auch hierfür bietet die Chart API etwas an. Dummerweise muss man die Werte auf einen Bereich zwischen 0.0 und 1.0 skalieren. Das funktionierte ebenfalls ganz gut in meiner Testumgebung, bis ich es dann auf unserer Staging-Plattform ausprobiert hatte und es da dann plötzlich nicht mehr funktionierte: der Bereich wurde einfach nicht angezeigt.

Hier lag das Problem an der Anzahl der Nachkommastellen! Unglaublich, aber wahr. Jetzt runde ich sie auf 3 Nachkommastellen und alles ist gut. Zusätzlich gebe ich an, dass die Y-Achse angezeigt werden soll:


cht=lc&
chs=650x100&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200&
chm=r,aaaaaa,0,0.3,0.7&
chxt=y

Hier taucht dann gleich das nächste “Problem” auf, da die Werte auf der Y-Achse nun wiederum gar nichts mit den Werten im Chart zu tun haben. Für mein Beispiel reichte die Angabe des Minimal- und Maximalwertes, was man relativ einfach angeben kann. Man muss nur genau mit den Pipe-Symbolen bei der Angabe der Werte aufpassen, sonst wird wieder nichts angezeigt:


cht=lc&
chs=650x100&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200&
chm=r,dddddd,0,0.3,0.7&
chxt=y&
chxl=0:|0|200

Zum Schluß noch eine Überschrift und den Bereich unter dem Graphen ausfüllen:


cht=lc&
chs=650×150&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200&
chm=r,dddddd,0,0.3,0.7|B,76A4FB,0,0,0&
chxt=y&
chxl=0:|0|200&
chtt=Google+Chart+API

Durch die Vielzahl der Parameter muss man auch aufpassen, ob man einen bereits verwendet hat und eine neue Einstellung vielleicht deshalb nicht greift, weil er von einem späteren Überschrieben wird. So ist es mir mit dem Parameter chm passiert, welcher sowohl für das Füllen der Fläche unter dem Graphen wie auch dem Einfärben für Bereiche zuständig ist. Die Google Chart API unterstützt nicht die mehrfache Verwendung des selben Parameternamens (ich bin mir auch unsicher, ob das W3C konform ist, grundsätzlich kann eine Webapplikation aber mit so etwas umgehen).

Insgesamt aber schon einmal eine sehr schöne Möglichkeit, Zusammenhänge in relativ kurzer Zeit visuell umzusetzen. Was ich aber nicht geschafft habe: die gleichen Daten mit einem Bar-Chart umzusetzen. Die Breite eines Balkens ist immer gleich groß und somit “sprengt” es den von mir gesetzten Rahmen:


cht=bvs&
chs=650×100&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200&
chm=r,dddddd,0,0.3,0.7&
chxt=y&
chxl=0:|0|200&
chtt=Google+Chart+API

Nachtrag: Mit Hilfe aus den Kommentaren: mit dem Parameter chbh kann man auch die Breite der Balken angeben:


cht=bvs&
chs=650x150&
chco=4d89f9&
chd=t:29,19,120,113,3,22,1,1,87,6,2,48,78,12,100,100,80,150,29,30,45,100,100,100,128,200&
chds=0,200&
chm=r,dddddd,0,0.3,0.7&
chxt=y&
chxl=0:|0|200&
chtt=Google+Chart+API&
chbh=20

Gespiegelter Blogger.de-Traffic

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Blogger.de Traffic vom 14.10.2008
Blogger.de Traffic vom 13.10.2008

Man muss schon genau hinschauen um zu erkennen, was da gestern bei Blogger.de passiert ist. Die obere Grafik zeigt den Traffic von gestern an, der Graph darunter den vom Tag davor. Ein Tip: mal auf die Y-Achse achten…

Die Ursache: SpOn hat in seiner Netzwelt auf das Blog Ahoi polloi verlinkt. Und obwohl der Server gar nicht so sehr belastet war, war der Seitenaufbau doch extrem zäh. Da Ahoi polloi auch heute wieder von SpOn verlinkt ist, bin ich mal gespannt, wie es diesmal mit dem Server und dem Traffic aussehen wird. Knapp 13.000 Besucher von SpOn gestern sind zu schlagen…

W3C Workshop on the Future of Social Networking

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Sieht so aus, als ob der kommende Januar ziemlich anstrengend werden könnte. Am 15./16. Januar 2009 findet in Barcelona der W3C Workshop on the Future of Social Networking statt.

Das ganze funktioniert nur auf Basis von Einladungen, bzw. durch ein Papier, welches man selbst einreicht. Bis zum 20. November habe ich Zeit dafür und auch wenn das W3C bei mir nun nicht den Ruf hat, immer den besten Weg zu einer Lösung zu finden, interessiert mich ja doch, was man dort evtl. bewegen kann.

[via DiSo Project Google Group]

NoseRub bald bei Strato und 1&1?

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OK, es ist ein Wunschtraum, aber der US-Hoster GoDaddy.com bietet nun an, auf seiner eigenen Domain eine Art Social Network Aggregator laufen zu lassen. Dabei fielen mir analog für Deutschland sofort die beiden größten hiesigen Hoster Strato und 1&1 ein.

NoseRub würde sich wirklich sehr gut dafür eignen - ein wenig müsste natürlich noch an der Oberfläche poliert werden, aber mit ein paar fähigen Entwicklern bei Strato oder 1&1 ist das kein großes Problem.

Und ReadWriteWeb.com haben in ihrem Artikel Recht: dadurch entsteht eine neue Art eines Social Networks, da die Daten dann nämlich dezentral liegen und nicht mehr alleine bei den einzelnen geschlossenen und zentralen Netzwerken.

Und mal ganz ehrlich: unter der Domain viktor-schmoller.de wird man bei Google mindestens genau so gut gefunden, wie bei Xing. Und man hat dann was eigenes. Jodeldiplom 2.0 sozusagen…

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