Leider war auf dieser DVD die italienische Tonspur nicht vorhanden. Denn Roberto Benigni sollte man unbedingt im Original hören. Wie in vielen anderen Filmen mit Benigni, spielt in Johnny Stecchino auch seine Frau Nicoletta Braschi wieder mit. Ein schöner Klamauk-Film, aber bei Weitem nicht so tiefgehend wie Das Leben ist schön (La Vita è bella).
TV-Serien: Sopranos
Während meines New York Aufenthalts habe ich mit Vorliebe amerikanische Fernsehserien angeschaut. Die Sopranos kannte ich schon vorher, als die erste Staffel nämlich Sonntags Abends gegen 22:15 Uhr im ZDF lief. Eine für mich damals sehr ungünstige Sendezeit, weshalb ich nur wenige Folgen gesehen habe, dafür aber mit stetiger Begeisterung. Als die erste Staffel dann (für mich) plötzlich bei Amazon auftauchte, konnte ich die Geschichte nun im Zusammenhang verfolgen.
Zu dem Zeitpunkt schaute ich Filme erst beim zweiten Mal auf Englisch, da ich sonst zu wenig verstanden hätte. Und New York war nur ein Reiseziel aus der Vergangenheit (kurz nach dem Zivildienst). Ich weiß nicht mehr genau wann ich dann die zweite und dritte Staffel gesehen habe, aber die Staffeln vier und fünf habe ich in New York gesehen. Video-On-Demand ist schon was tolles, auch wenn nicht alle Folgen einer Staffel gleichzeitig zur Verfügung standen. Aber in den zweimal drei Monaten New York war ich auf dem aktuellen Sopranos-Stand.
Erst in der letzten Woche habe ich dann zufällig entdeckt, dass die sechste Staffel (die ich wieder gebannt verfolgt habe) noch garnicht zu Ende ist! Voraussichtlich ab April soll der zweite Teil der sechsten Staffel ausgestrahlt werden. Und bei meinem nächsten New York-Besuch werde ich wieder überlegen, ob ich für viel Geld (waren es 50 oder 75 Dollar?) eine Tour zu verschiedenen Schauplätzen der Serie machen werde. Im Moment wünschte ich, ich hätte es getan.
Ausblick auf 2007
Als ich vor einiger Zeit das Layout des Blogs hier geändert habe, tat ich das auch, um ein wenig mehr Ordnung rein zu bringen. Die Photos sollten fortan nur noch im separaten Photoblog Brother of Sleep aufgeführt werden. Seit dem Start des Blogscout-Blogs schreibe ich dort wesentlich häufiger, als ich das jemals in meinem eigenen Blog getan habe.
Oft schreibe ich nämlich etwas nicht, weil es thematisch irgendwie nicht zu diesem Blog hier passt – wobei ich nicht genau wusste, was hier denn thematisch hin gehört. Ich mag es nicht, mein Innerstes nach Außen zu kehren und schreibe auch nicht dauernd auf, was ich in anderen Blogs oder auf anderen Websites gelesen habe. Das passiert eher selten und nur dann, wenn es mich wirklich beeindruckt oder bewegt.
In den letzten Tagen ist mir aber bewußt geworden, was ich tatsächlich gerne und mit (nicht zügelloser) Leidenschaft tue: Filme anschauen und Geschichten genießen. Das mit den Geschichten kann genauso gut von Büchern erledigt werden, aber ich ertappe mich immer wieder, dass ich eher zu einem Film greife, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich ziemlich ungeduldig bin und eine Geschichte in einem Buch nun einmal wesentlich langsamer voran geht. Und trotzdem schaue ich mir keinen Film an, wenn es dazu ein Buch gibt und ich dieses Buch noch nicht gelesen habe – zumindest, wenn mich die Geschichte wirklich interessiert.
Ich möchte 2007 deshalb also dazu nutzen, andere an den Geschichten teilhaben zu lassen. Wobei ich kein Filmkritiker bin – dafür kenne ich mich zu wenig aus -, sondern eher begeisterter Konsument. Ich werde wohl auch nichts über den Inhalt der Filme verraten, denn ich selbst hasse nichts mehr, als wenn ich vor einem Film schon weiß, was darin passiert. Das ist zuweilen sehr grotesk, denn ich schaue mir häufig die neusten Trailer an, oft aber auch nur teilweise, da es mir nur darum geht, die Athmosphäre des Filmes aufzunehmen. Die, die mich interessieren, merke ich mir dann, um sie Monate später auf DVD anzuschauen.
DVD deshalb, weil leider nur die wenigsten Filme im Original (vorzugsweise Englisch, bei anderen Sprachen kann ich leider nicht auf die störenden Untertitel verzichten, was dann wiederum den Filmgenuß schmälert) in die Kinos kommen. Und ich mag es nicht, bei Filmen gestört zu werden. Das ist im Kino leider nur zu häufig der Fall. Wie oft habe ich mir schon gewünscht, im Kino würde der Ton nur über (schalldichte) Kopfhörer übermittelt werden…
Photographie und das Tauchen sind natürlich zwei weitere, große Themenkomplexe, wobei ich mir noch überlegen muss, ob ich im Photoblog dann auch Texte veröffentlichen werde, die mit Photographie zu tun haben. Ich werde mir mal andere Photoblogs anschauen um zu sehen, wie dieses im Allgemeinen gehandhabt wird.
Wenn aber alles so klappt, vor allem in Bezug auf die notwendige Zeit, wie ich mir das vorstelle, wird es in 2007 also ein wenig lebhafter in diesem Blog zugehen. Ich freue mich schon drauf!
Die haben den Wagen gewaschen!
Ich bin immer noch ganz perplex: gerade eben habe ich meinen Wagen aus der Werkstatt geholt (wildes Blinken der Motorwarnleuchte wegen defekter Zündspule und längst überfälliges Austauschen der Bremsflüssigkeit) und die haben doch glatt den Wagen gewaschen! Und das, obwohl ich mit Fleischhauer zuletzt keine guten Erfahrungen gemacht hatte. Diesmal war ich jedoch in Bonn und bin wirklich positiv überrascht. Die Zündspule selbst kostete plötzlich statt telefonisch übermittelter 140,- Euro auch nur noch knapp 35,- Euro. Da war die Rede von „Kulanz“ also tatsächlich kein leeres Gewäsch. Also den nächsten Ölwechsel vielleicht doch wieder in der Fachwerkstatt?
Meine Euphorie stammt bestimmt auch daher, weil ich mich gestern sehr über die Telekom geärgert habe. Nicht nur mein Wagen ist über Weihnachten gealtert, das DSL-Modem machte nach meiner Rückkehr aus den familiären Weihnachtstagen überhaupt keinen Mucks mehr. Kein einziges Lämpchen leuchtete auf. Es handelt sich dabei noch um ein altes DSL-Modem ohne Routerfunktionen.
Also auf zum T-Punkt am Friedensplatz in Bonn (ein heuchlerischer Standort!) und nach 30 Minuten unorganisiertem Warten dann mein Modem vorgelegt. Ich war wohl zu naiv und hatte im Vorfeld nur die Sorge gehabt, dass die DSL-Modems evtl. nicht vorrätig wären und mir deshalb per Post zugestellt werden müssten. Dass ich aber das DSL-Modem neu kaufen müsste und man mir auch kein Upgrade andrehen kann, weil ich eh schon das Maximum habe (so hat das der Mitarbeiter dort wirklich gesagt, ich bin also schon ein zu guter Kunde, um noch Entgegenkommen erwarten zu können), damit habe ich wirklich nicht gerechnet.
Also noch kurz nach meinen Kündigungsmöglichkeiten erkundigt (sehr passend: Februar/März 2007) und auf dem Rückweg noch bei NetCologne vorbeigeschaut. Dort wird das DSL-Modem dem Kunden geliehen und statt ca. 50,- Euro im Monat werde ich dort dann nur noch ca. 40,- Euro zahlen. Bisher war ich zu bequem, der Telekom den Rücken zu kehren und hatte auch keinen Anlaß zu einem Wechsel. Aber warum mehr zahlen, wenn ich keine Gegenleistung für den Aufpreis bekomme?
Surreales Ergebnis der Weihnachtstage also: Audi – Telekom 1:0
Kostenloser Pro-Account bei LinkedIn gewünscht?
LinkedIn kommt nach Deutschland und Österreich und „verschenkt“ daher kostenlose Pro-Accounts. Details zu den Bedingungen: LinkedIn: Markteintrittsangebot
Ich bin schon eine Weile bei dem Open BC-Konkurrenten, da ich auch ein paar Kontakte in Nordamerika pflegen wollte, die mit Open BC nichts anfangen konnten. Wer also eine kostenlose LinkedIn Mitgliedschaft haben möchte, schreibt mir einfach eine Mail: dirk (dot) olbertz (at) gmail (dot) com
Nachtrag 19. März 2007: „LinkedIn in Deutschland ist tot„