LinkedIn in Deutschland ist tot

Erinnert sich noch jemand an die LinkedIn-Offerte von Ende November 2006? Relativ unwahrscheinlich, denn selbst die Seite mit dem Angebot zum Marteintritt ist nicht mehr aufrufbar.

Vielleicht war die Aktion ja tatsächlich schon Ende Februar beendet, aber dann müsste ja auch so langsam mal kommuniziert werden, wer nun gewinnt. Überhaupt Kommunikation: nach der damals etwas sehr seltsamen Massenmail (wie kam Konstantin Guericke an meine E-Mail Adresse?) kam gar nichts mehr. Kein Zwischenstand, der hätte Auskunft darüber geben können, wie man in der Liste steht, keine Tips, wie man Freunden und Bekannten LinkedIn näher bringen könnte, nichts.

Außer dieser einen Mail findet man auch nichts deutschsprachiges bei LinkedIn.com – LinkedIn.de gehört immer noch Nico Lumma / New Media Management GmbH – und auch sonst hat man nichts mehr von einem wirklichen Markteintritt LinkedIns in Deutschland gehört.

Es wäre ja interessant gewesen zu sehen, ob das eher professionell ausgerichtete Konzept von LinkedIn (keine Photos der Personen; Verbindungen können nur zu persönlich bekannten Personen, oder aber über Empfehlungen hergestellt werden) in Deutschland eine Chance gegen die Kontaktwebsite für High-Potentials (OpenBC/Xing) gehabt hätte. Denn so lange man hierzulande die Qualität von Bewerbungsmappen anhand des Passphotos beurteilt, wäre das wirklich interessant geworden.

So aber sieht es aus, als ob LinkedIn erst garnicht auf dem deutschsprachigen Markt antritt.

Eigentlich egal.

4 comments on “LinkedIn in Deutschland ist tot

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