Tauchgang 19: Hitdorfer See bei Leverkusen

Nachdem ich mir letztens ja schon ein neues Jacket geleistet habe und diese Woche noch eine Tauchflasche dazugekommen ist, haben wir uns gestern spontan für einen Tauchausflug zum Hitdorfer See in Leverkusen entschieden.

Das Anlegen der Bleitaschen funktionierte nach ersten Trockentests zuhause nun auch in voller Montur sehr gut, ansonsten muss ich mich aber erstmal wieder ein stückweit umgewöhnen. Die Lage im Wasser ist doch ein klein wenig anders, was vielleicht auch an den zusätzlichen Bleigewichten rechts und links neben der Flasche auf der Rückseite des Jackets liegt. Aber das war ja auch der Sinn eines eigenen Jackets: sich endlich zu hundert Prozent auf die Ausrüstung einstellen zu können.

Wir sind gegen 20:20 ins Wasser, nachdem der Parkplatz unerwartet viele Taucher beherbergte und wir deshalb auf die andere Straßenseite mussten. Zum Glück war es gestern Abend nicht mehr so warm, so dass die etwa 200m Fußmarsch in voller Montur ganz erträglich waren.

Nach knapp einer Stunde und einer maximalen Tiefe von 9,8 Metern waren wir um ein paar tolle Eindrücke reicher. Zu Beginn störte die leicht trübe Sicht etwas, aber rote Algenteppiche auf den Steinen brachte schoneinmal Abwechslung zum letzten Besuch in Hitdorf. Diesmal haben wir mehrere Male größere Hechte gesehen, mein persönliches Highlight war aber ein kapitaler Barsch (etwa 50 cm), der uns fast zehn Minuten treu blieb und den Schein der Tauchlampe auszunutzen schien. Die erfolgreiche Jagd eines Hechtes zu beobachten stand diesem Erlebnis nur etwas nach.

Mal sehen, ob wir am kommenden Wochenende nochmal losziehen, oder ob der Papstbesuch und die damit einhergehenden Verkehrsprobleme das dann vielleicht doch durchkreuzen – ungeplantes Wortspiel :-)

Weitere Beiträge zum Thema Tauchen in meinem Blog.

Weltjugendtag 2005: Glauben ist kein Spaß

Bei weisse-rose.de geht es für eine christliche Seite ganz schön heftig zu und das nur, weil der Betreiber von WJT.de nicht mehr auf die offiziellen Seiten des Weltjugendtages verlinkt, sondern „auch mal die anderen ran lässt“ und munter auf die Startseite der Aktion Religionsfreie Zone verweist.

[via Jens via ICQ]

Nachtrag
Einige kritische Berichte zur „Weißen Rose“ gibt es hier:
taz.de
Telepolis.de
Blogbar.de

Desktophintergründe für mehr als einen Bildschirm

mandolux.jpeg

Wer, wie ich, mit Powerbook und externem Monitor arbeitet, wird diese Seite lieben: Mandolux bietet absolut hochwertige Bildschirmhintergründe an, die mit zwei oder sogar drei Monitoren funktionieren, sich also über all diese erstrecken. Dabei sind die einzelnen Photos in verschiedenen Auflösungen vorhanden und vor allen Dingen auch in Mac-like Größen wie 1280×854 zu bekommen.

Der Besuch der Site lohnt sich aber auch für alle, die nur einen Monitor besitzen, da die Hintergründe auch sehr gut einzeln wirken.

Geschäftsidee: Web 2.0 für Bilderdienste

Das mit dem Web 2.0 ist natürlich ein wenig übertrieben, aber das liegt nur daran, dass es zumindest im deutschsprachigen Raum keinen Anbieter von Digitalphotoabzügen existiert, der eine API anbietet.

Die Idee ist nämlich folgende: Flickr wird ja nun schon häufig genutzt um Partys, Bloggertreffen, oder einfach schöne Photos ins Netz zu bekommen. Und noch immer gibt es genügend Leute, die ein Photo auch abseits jeder technischen Gimmicks mit sich rumtragen möchten. Also muss das Photo ausgedruckt werden, möglichst professionell, denn das spart teure Tintenpatronen und Nerven. Im Moment müsste ich mir aber erst bei Flickr die Photos meiner Begierde runterladen, auf eine CD brennen und dann in einen Photoladen bringen. Oder aber die Daten von Flickr runterladen und dann bei einem Online-Photodienst hochladen. Kling alles umständlich, oder?

Warum also nicht die API von Flickr nutzen und sich nach einem Online-Bilderservice umsehen, der bereits vorsieht, dass Photos auch von einer URL heruntergeladen werden können? Pixelnet.de ist so ein Kandidat. Und vielleicht sind sie dann auch noch so offen gegenüber neuen Ideen, dass sie eine richtige API bereitstellen, so dass ein Benutzer nicht mehr zwischen zwei Websites Hin- und Herspringen muss.

Selbst Photos, die in Flickr nur für Freunde oder Familienmitglieder gedacht waren, lassen sich so weiterbearbeiten, denn auf die URL zu solch einem Photo kann jeder zugreifen. Das Flickr-Rechtemanagement bezieht sich nur auf den Zugriff über Flickr. Zum Beispiel folgendes Photo, welches über Flickr nur für Personen zu sehen ist, die ich als „Familie“ gekennzeichnet habe. Der direkte Link auf das Photo funktioniert aber für jeden und somit auch die API des Photodienstes.

So, und wer das nun alles umsetzt, schreibt mir bitte kurz eine Mail – ich will das Ding endlich benutzen…

Nachtrag:
Der Fischmarkt berichtete bereits am 1. August über Orwo, der Firma hinter Pixelnet und assoziiert ebenfalls gleich Flickr.