Hier ist „russisches Kino“ im Sinne von: DVD mit russischer Tonspur und englischen Untertiteln zu verstehen. Ansonsten hätte ich wohl garnichts verstanden. Der Film versteht sich als erster Teil einer Trilogie, die Story von Nightwatch ist in sich zwar geschlossen, es bleiben aber eine Menge Fragen offen, die dann wohl in den nächsten Teilen weiter erzählt werden.
Das Neunvoltblog hat es so schön beschrieben: „Hanebüchene Story aus Versatzstücken von Matrix, Fight Club und Star Wars“. Wobei ich hanebüchen garnicht mal nur negativ belegt sehen möchte. Der Film ist ziemlich blutig, steckt aber voller netter Ideen (die Szene, mit der „Vollbremsung“ des rasenden, gelben LKW ziemlich am Anfang, hat der Regisseur bestimmt noch aus der Kindheit mitgenommen). Im Dezember wird der zweite Teil in die russischen Kinos kommen, ich habe den Kollegen hier bereits gesagt, dass ich die DVD danach auf jeden Fall haben will – ich will wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Und Hollywood plant nun wohl auch, das Buch von Sergei Lukyanenko zu verfilmen. Vielleicht sollte ich mir das Buch (Deutsche Übersetzung: Wächter der Nacht) auch noch zulegen.
