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Die drei Sonnen, Teil 2 (Buch)

Wie sehr man sich doch täuschen kann… Nachdem ich Die drei Sonnen (Englisch: Three Body Problem) von Cixin Liu zu Ende gelesen hatte, war ich noch unsicher, ob ich mir die beiden weiteren Teile überhaupt kaufen würde. Die Story des ersten Buches fand ich zwar grundsätzlich ganz gut, aber wirklich packen konnte sie mich nicht.

Dazu kam, dass es die deutsche Variante (Der dunkle Wald) erst ab Mai 2018 geben wird! Bei Büchern halte ich es normalerweise so, dass ich sie, wenn möglich, in der Originalsprache lese, ansonsten in der deutschen Übersetzung. Da ich kein Chinesisch verstehe, hatte ich beim ersten Bank eben auf die deutsche Ausgabe zurückgegriffen.

Meine Neugierde, wie die Geschichte nun weiter geht, hat aber gesiegt und somit habe ich mir The Dark Forest auf Englisch gekauft. Und auch wenn die ersten paar Seiten etwas seltsam waren, nimmt die Geschichte insgesamt ein sehr gutes Tempo auf und macht diesen zweiten Teil für mich zu einem deutlich besseren Buch, als den ersten Teil. Ob das vielleicht auch etwas mit der deutschen Übersetzung zu tun hat, mag ich nicht so recht einschätzen.

Jedenfalls habe ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und habe mir dann gleich auch den dritten Teil besorgt. Ich muss noch mal etwas mehr zu Science-Fiction schreiben, aber ich mag vor allem, wenn in den Geschichten dargestellt wird, wie sich die Gesellschaft durch die Gegebenheiten aus einer Story ändert. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Andere Tage, andere Augen von Bob Shaw.

Eigentlich kann das dritte Buch gar nicht an meine Vorfreude heran reichen. Andererseits wurde durch das zweite Buch auf jeden Fall ein Grundstein dafür gelegt, dass sich der Schwerpunkt der ersten beiden Teile noch einmal verschieben wird und es dadurch wohl nicht langweilig werden wird.

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Schon wieder Geister!

Zuletzt war es der Geist in der Heizung, dieses Mal aber was anderes. Da es hier wirklich sehr ruhig ist, hört man im und um das Haus herum so einiges, was man sonst wahrscheinlich gar nicht so wahrnehmen würde.

Dazu gehört schon mal die Spülmaschine – von der man vergessen hat, dass man sie ein paar Minuten vorher eingeschaltet hat. Aber auch der Kaffeevollautomat, der sich nach 15 Minunten Untätigkeit abschaltet und vorher noch einmal durchspült. Das sind aber auch alles Geräusche, die man dann irgendwann kennt und die man nach dem ersten Stirnrunzeln dann doch zuordnen kann.

Heute Nachmittag klang es dann erst so, als wenn vielleicht bei den Nachbarn irgendwas im Garten gemacht wird. Je nach Windrichtung können da schon mal Geräusche vom Zuschlagen einer Autotüre herüber wehen und auch das Ab- und Umladen von Holzscheiten macht lustige Geräusche.

Die ersten Geräusche habe ich dann also noch ignoriert, dann aber hörte es sich fast so an, als ob jemand draußen klopfen würde. Dazu muss man sagen, dass ich keine Klingel habe. Es wäre also durchaus normal, wenn man klopfen würde – wobei sich das Klopfen an der Türe eigentlich anders anhört. Und auch sonst ist Besuch extrem selten. Außerdem kam das Geräusch vom Eingang hinten am Haus und seitdem im letzten Jahr vorne eine Eingangstür eingebaut und das Patio angelegt wurde, kommen Besucher eigentlich zu der Türe.

Aus der Richtung – als hinten vom Haus – kommen sonst nur schon mal polternde Geräusche, wenn eine der Nachbarskatzen auf der Veranda herumstreifen und dabei vielleicht was umwerfen, oder vom Tisch auf den Holzboden springen. Angeklopft hat aber noch keine der Katzen.

Als ich dann näher in Richtung Türe ging und dabei auch am Fenster vorbei kam, flogen zwei Elstern davon. Und plötzlich machte alles wieder Sinn. Denn Elstern, aber auch Meisen picken häufiger oben vom Doch Moos ab – oder machen sonst irgendwas damit. Das Moos fällt dann auch auf die Überdachung der Veranda und wenn die großen Vögeln dann da rumspringen und vielleicht noch weiter am Moos picken, kann sich das schon Anhören wie ein Klopfen.

Also keine Besucher, aber ich kann mir schon vorstellen, wie schreckhaftere Menschen in dieser eigentlich ruhigen Umgebung unruhig werden. Aber vielleicht ist das ja auch eine gute Therapie, wenn man herausbekommt, was alles die Ursache für verschiedenste Geräusche sein kann.

Sherlock, Staffel 4

Keine Angst, ich werde keine Handlung von Sherlock spoilern, extrem vorsichtige Leute sollten jetzt aber vielleicht doch einfach diese Seite schließen. Denn es kann sein, dass ich erwähne, was nicht vorkommt. Zwar nicht im Detail, aber eben so im Großen und Ganzen.

Insgesamt ist die Serie ja schon ein Phänomen: auf die erste Folge im Sommer 2011 folgten bis heute nur 12 weitere. Das reicht für einige amerikanischen Serien nicht einmal für eine halbe Staffel. Und trotzdem, oder wahrscheinlich gerade deswegen ist Sherlock so beliebt: er nutzt sich nicht so schnell ab.

Andererseits haben die Folgen auch immer gleich Spielfilmlänge und durch die großen Abstände der Veröffentlichung gibt es natürlich jedes Mal einen ungeheuren Druck, etwas besonderes abzuliefern. Wie besonders nun die vierte Staffel war, wird man wahrscheinlich erst mit ein bisschen Abstand sagen können. Fans werden die Staffel eh mehrmals anschauen und irgendwann mit den anderen Folgen vergleichen.

Das ist dieses Mal nur sehr schwer, da jede einzelne der drei Folgen dieses Mal nicht ganz so gut ohne die anderen zwei funktioniert. Spätestens seit der zweiten Staffel gab es immer noch eine Geschichte hinter den Geschichten, in dieser vierten Staffel treten die einzelnen Fälle der Folgen jedoch ein wenig mehr in den Hintergrund und es verbleibt die Gesamtgeschichte.

Das muss man nicht mögen, aber Detektivserien mit einem Hauptdarsteller, der besondere Fähigkeiten hat, gibt es ja wie Sand am Meer. Deshalb finde ich diesen Ansatz gar nicht mal so verkehrt. Zumal in dieser Staffel auch ein paar Eigenheiten der Figur Sherlock Holmes gezeigt werden, die man bisher vermisst hat, wenn man die Bücher kennt. Und auch sonst werden ein paar Geheimnisse gelüftet, die sich in den letzten Staffeln angestaut haben.

Wenn man enttäuscht ist, zeugt das ja auch davon, dass die Macher der Serie überraschen konnten. Das finde ich immer sehr wichtig. Und auch sonst habe ich mich bestens unterhalten gefühlt und werde sicherlich ab morgen auf die Ankündigung warten, wann es mit der nächsten Staffel weiter geht.

API-Tools für den Mac

Die meisten APIs, mit denen man heute bei der Webentwicklung zu tun hat, sind RESTful und bisher habe ich mich damit beholfen, die Anfänge in PHP und curl zu entwickeln, genügend Beispielcode habe ich in diversen Projekten rumfliegen.

Müssen dann aber komplexere JSON-Strukturen im Body eines POST-Request übergeben und oebendrein auch noch Dateien mit übergeben, kämpft man schon mal mehr mit dem Code als sich mit der API zu beschäftigen. In solchen Situationen können API-Tools für den Mac eine große Hilfe sein.

In der Vergangenheit hatte ich bereits mal Postman und Insomnia ausprobiert. Beide Male nur mit einfachen Beispielen und damals auch in erster Linie um mich mal mit den Tools zu beschäftigen. Heute stand aber tatsächlich oben beschriebene Aufgabe an: JSON-Data per POST im Body übergeben, darunter eine Datei, als Base64-Encoded Parameter.

Dieses Mal habe ich mir einen weiteren Client angeschaut: Paw. Nachdem ich bei diesem Client irgendwann herausgefunden habe, dass man bei den Werten ein Kontextmenü aufrufen kann, taten sich dort sehr einfache Möglichkeiten auf, um gerade die Datei Base64-Encoded dort einzufügen: erst im Finder die Datei Kopieren und dann wird mit dem Kontextmenü eben der Base64-Encoder ausgewählt und die Datei eingefügt. Dabei taucht dann nirgends im Interface der tatsächliche Quelltext auf – also nur, wenn man es explizit im Request selbst anschaut. D.h. man kann jederzeit im Editor noch sehen, dass es sich bei dem Wert um Base64 der Datei handelt, die dort auch nur mit dem Namen angezeigt wird.

Bei den beiden anderen Clients konnte ich das JSON zwar auch einfach per Copy & Paste aus Paw übernehmen, aber die einfache Art und Weise, wie ich die Base64-Encoded-Datei hätte einfügen können, habe ich dort nicht gefunden.

Mein erster Eindruck dieser drei Clients spricht also klar für Paw. Der große Haken ist nur, dass er (inklusive Steuern) gut 63 € kostet, während die anderen beiden Clients kostenlos sind. Alle drei bieten auch irgendwelche Team-Funktionalitäten an, die ich nicht ausprobiert habe. Auch sonst können alle Clients Code generieren, wobei mir Paw dabei auch die meisten Optionen zu haben schien.

So lange ich also nur mit recht einfachen APIs zu tun habe, werde ich im Moment wohl noch auf die Anschaffung von Paw verzichten. Das kann sich aber evtl. bald ändern, da ein weiteres Projekt mit der Anbindung einiger APIs ansteht. Und schön ist dabei auch, dass man bei Paw die Dateien verschlüsselt abspeichern und so mit in das Projekt einchecken kann. So kann man auch schnell man prüfen, ob die Beispielanfragen noch alle funktionieren – und das auch durch Projektmanager oder technisch versierte Kunden überprüfen lassen.

Incorporated (SyFy-Serie)

Die SyFy-Serie Incorporated wurde letztes Jahr mit ziemlich viel Vorfreude erwartet – auch von mir. Science-Fiction in einer nahen Zukunft spielend, in der Regierungen von Firmen abgelöst wurden. Das alles klang interessant genug und der Trailer sah ebenfalls vielversprechend aus.

Inzwischen sind sieben Folgen rum und ich muss sagen, dass ich nach dem Ende dieser Staffel nicht mehr weiter schauen werde. Zu langweilig die Story und zu wenig wird erzählt, wie diese Zukunftsgesellschaft insgesamt funktioniert. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten erscheinen viel zu groß, als dass dies so funktionieren könnte, wie es in der Serie gespielt wird.

Der Vollständigkeit halber hier noch der Trailer: