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Faszination Wildnis

In den letzten paar Tagen habe ich auf Netflix die Dokumentation The Barkley Marathons und den Film Tracks gesehen. Beide haben in mir wieder den Wunsch aufkommen lassen, den Appalachian Trail zu bewandern.

Der ist neben einem Besuch der Osterinseln einer meiner noch übrig gebliebenen Lebensträume.

Trailer „Tracks“

Trailer „The Barkley Marathons“

Dokumentation „The Appalachian Trail“

Steuer 2015

Ich quäle mich irgendwie schon das gesamte Jahr durch meine Steuererklärung für 2015. Ja, 2015!

In den letzten Jahren hat das immer ein Steuerberater gemacht, aber nachdem nun zwei Jahre in Folge fast nichts bis nichts von der Rückzahlung bei mir ankam, weil die Kosten für den Steuerberater so hoch waren, mache ich das also in diesem Jahr selbst.

Durch die nebenberuflichen Tätigkeiten (Werbeerlöse auf diversen Websites) und den Nachwehen meiner kurzen Selbständigkeit ist das leider alles furchtbar kompliziert. Gestern habe ich aber einen kleinen Durchbruch dabei erlangt, die Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Steuerberaters aus den letzten Jahren zu verstehen. Dadurch bin ich nun frohen Mutes, dass ich die Erklärung innerhalb der nächsten 7 Tage endlich abschicken kann – heute fehlte mir nämlich der Nerv, mich noch mal damit zu beschäftigen.

Und für das nächste Jahr nehme ich mir vor, alles irgendwann im April erledigt zu haben, wenn dann diverse Bescheinigungen von (Renten-)Versicherungen eintrudeln. Wenigstens ein Vorsatz für 2017!

Wenn der Abend um 15:00 Uhr beginnt

Ich bin ja nicht das ganze Jahr über in Schweden, entsprechend hatte ich mich schon früh darum gekümmert, dass ich zumindest von Außen den Anschein erwecke, als wenn das Haus bewohnt ist. Die einfachste Lösung dafür sind natürlich diese mechanischen Zeitschaltuhren, an die man dann Lampen anschließt.

Nun kommt es aber in hier auf dem Lande in Schweden gar nicht so selten vor – wobei es im Moment mal wieder für gut 9 Monate gar keinen Ausfall gab -, dass der Strom ausfällt. Und dann nicht nur ein paar Minuten, nein, eher Stunden, oder sogar Tage. Anschließend sind die sorgfältig eingestellten Zeitschaltuhren natürlich komplett aus dem Takt: plötzlich brennt das Licht vielleicht von 3:00 Uhr nachts bis 12:00 Uhr mittags, oder nur tagsüber.

Irgendwann und nach und nach habe ich dann mehrere Leuchten aus der Philips Hue-Serie angeschafft. Die leuchten zwar auch nicht, wenn der Strom weg ist, man kann aber feste Uhrzeiten programmieren und auch von Deutschland aus mal ein paar Lichter ganz außer der Reihe an- und ausschalten. Mir ist dabei schon bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass in einem Dorf mit 651 (2010) Einwohnern die Wahrscheinlich doch recht klein ist, dass gerade mein Haus von irgendwelchen Einbrechern heimgesucht wird.

Aber auch wenn ich hier bin, ist so eine automatisierte Steuerung ganz praktisch. Über sogenannte Szenen kann man bequem festlegen, welche Lampen wie hell sein sollen. Eine habe ich „Gute Nacht“ getauft. Bei der bleibt nur ein kleines Licht im Erker unten an, sowie draußen am Kellereingang um den Garten zu bescheinen und so vielleicht die Wildschweine abzuhalten. Die „Aufstehen“-Szene beinhaltet auch noch einen Lichtwecker am Bett und macht schon mal im Flur und unten das Licht an. Die „Abend“-Szene macht im ganzen Haus Licht, unten mehr, oben weniger. Und eben bei dieser „Abend“-Szene habe ich heute die Startuhrzeit um eine weitere Viertelstunde nach vorne gestellt: ab 15:00 Uhr fängt bei mir nun also schon der Abend an.

Dann ist es Draußen noch nicht richtig dunkel, und wenn keine Wolken da sind, kann man die Sonne auch noch ein wenig sehen. Aber Drinnen ist es dann halt schon so weit, dass ich gerne Licht hätte. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich den Zeitpunkt vorstelle. Aber wenn ich nach Weihnachten nach Schweden zurückkehre, geht es dann wieder in die andere Richtung!