Serien-OCD

Hallo, mein Name ist Dirk und ich habe ein Problem mit nicht zu Ende geguckten Serien.

Vorhin habe ich festgestellt, dass es eine dritte Staffel von Mozart in the Jungle gibt. Es hat einen Moment gedauert, aber dann fiel mir ein, dass ich die erste Staffel eigentlich ganz gut fand. Umso verwunderter war ich, dass die zweite Staffel schon länger existiert und ich mich an die so gar nicht mehr erinnern konnte.

Die ersten paar Minuten der zweiten Staffel haben dann aber gezeigt, dass ich die definitiv schon gesehen habe – anhand der Kurzbeschreibungen der weiteren Folgen konnte ich mich aber nicht daran erinnern, ob ich sie auch wirklich zu Ende geschaut habe. Was eigentlich ganz gut ist, weil es ja zeigt, dass diese Zusammenfassungen nicht so sehr spoilern.

Jedenfalls liegen jetzt noch zwei Staffeln Mozart in the Jungle vor mir und dabei musste ich daran denken, dass ich vor ein paar Monaten die Serie White Collar auf Netflix entdeckt hatte – und die hat immerhin sechs Staffeln! 81 Folgen einer Serie, die ich bis dato nicht kannte. Und so nach den ersten paar Folgen fand ich sie so interessant, dass ich weiter gucken wollte. Gleichzeitig waren zwischendurch aber auch immer mal wieder Folgen dabei, die die Gesamtgeschichte so gar nicht weiter brachten.

In den Fällen wende ich eine Taktik an, bei der ich die letzten zwei bis drei Folgen einer Staffel schaue und dann noch die ersten zwei oder drei der nächsten Staffel – teilweise vorspulend. So kriege ich die Geschichte weiter mit, muss mich aber nicht durch die langweiligen Sachen quälen und kann dann doch am Ende der Serie einen imaginären Haken dran machen.

In Fällen, wo die Story insgesamt wichtiger ist, und wo es entsprechende Websites gibt – wie bei Battlestar Galactica – kombiniere ich dieses Spiel mit den ersten und letzten Folgen auch gerne mal mit dem Nachlesen ganzer Folgen.

Und um hier nicht nur mein Serienkonsum ins schlechte Licht zu rücken: auch bei Atlas Shrugged habe ich ganze Seite überflogen und überblättert. Mal ganz ehrlich: wer will sich denn wirklich diese stundenlange Rede von „John Galt“ antun? Wo doch das ganze Buch vorher in das selbe Horn bläst…

Naja. Wenigstens habe ich jetzt mal über mein Problem geredet.

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