Überraschung von 1&1

Gestern erhielt ich per eMail eine Rechnung (als PDF) von 1&1 über eine Visitenkarte Classic. Da ich schon seit Jahren keine Domain mehr bei 1&1 habe und mir bisher die jährlichen Abbuchungen von 1&1 immer schon etwas komisch vorkamen [1], rief ich dann gestern mal die Hotline an. Dort war man sehr kooperativ und hat sofort gemerkt, dass seit 2001 keine Domain mehr mit dem Vertrag verbunden ist.
Die Dame bat mich, ihr eine Kündigung des Vertrages per Fax zukommen zu lassen, damit die aktuelle Rechnung storniert und der Vertrag sofort beendet werden kann.
Ich habe nicht darauf gepocht, die Zahlungen für die letzten drei Jahre zurückzubekommen, denn wer weiß, was damals in den AGB bezüglich Vertrag und Domain stand?! Heute morgen erhielt ich dann aber 4 Mails jeweils mit Rechnungsbeträgen über etwa -12,- Euro. Das hat mich dann doch überrascht – und zwar positiv.

[1] Ich habe auch meinen DSL-Anschluß bei 1&1 und die jährlichen etwa 12,- Euro ohne Rechnung, etc. waren es mir bisher nicht Wert bei 0190er Nummern vorständig zu werden, bzw. eine Rückbuchung einzuleiten, inkl. Mahnungen, etc..

Trackback Server

Gut, die Idee ist nicht neu, aber wie realistisch wäre wohl die Nutzung eines solchen zentralen ThirdParty Trackback Servers durch Nicht-Blogger wie z.B. heise, Golem, TAZ, Spiegel oder Tagesschau?

Idealerweise müsste nur ein JavaScript-Code zu dem Artikel eingefügt werden und darüber können dann Trackbacks abgesetzt werden, oder auch angezeigt werden. Ganz analog zum Kommentarsystem von HaloScan.com. Da kommerzielle Seiten etwas mehr Last verursachen als Blogs und diese bei JavaScript-Tags allergisch reagieren, müsste für eine gute Infrastruktur gesorgt sein und vielleicht kann das ganze ja auch erstmal nur zum Anfixen genutzt werden? Auch für Systeme wie DotComTod.de und was da noch so rumschwirrt.

Freiwillige?

Umgang mit öffentlicher Kritik

Sehr geehrter Herr Olbertz,

ohne die Genehmigung der Gesellschaft ist es grundsätzlich nicht gestattet, die geschützte Marke XXXX zu verwenden.

Daher bezieht sich unsere Aufforderung auf alle Artikel, die mit der Gesellschaft XXXX in Verbindung gebracht werden können.

Da es sich bei den Darstellungen im Zusammenhang mit unserer Gesellschaft außerdem um Äußerungen handelt, die wir gegenüber den Urhebern straf- und zivilrechtlich verfolgen werden, möchten wir Ihnen hiermit die Gelegenheit zur Löschung und damit zur Straffreiheit geben.

Ich fordere Sie demzufolge hiermit letztmalig auf, die Beiträge auf Ihrer Domain unverzüglich zu löschen, da Sie eine geschützte Marke ohne Genehmigung verwenden und strafbare Äußerungen, wie Ihnen nun bekannt ist, veröffentlichen oder deren Veröffentlichung unterstützen.

Sollten Sie dieser Aufforderung nicht unverzüglich nachkommen sehe ich mich gezwungen, umgehend eine Strafbewährte Unterlassungsverfügung bei Gericht zu erwirken und weitere Schadensersatzansprüche zivilrechtlich gegen Sie geltend zu machen.

Da Sie Daten über unsere Gesellschaft speichern, verarbeiten und veröffentlichen, sind Sie Kraft Gesetzes dazu verpflichtet, auf Antrag sämtliche Daten zu löschen und uns deren Quelle oder Ursprung auf Antrag bekannt zu geben.
Sie irren in der Annahme, nur die Staatsanwaltschaft sei berechtigt diese Daten zu erhalten. Ich empfehle Ihnen die Einsicht in das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
Jede Verweigerung dessen zieht zweifelsohne weitere strafrechtliche Konsequenzen für Sie nach sich.

Ich gehe davon aus, dass Sie sich kooperativ verhalten möchten. Aus diesem Grund gebe ich Ihnen auch die Gelegenheit zur Bereinigung dieser unerfreulichen Umstände.

Mit freundlichen Grüßen
xxxx

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: xxxx
Gesendet: Mittwoch, 28. Januar 2004 10:51
An: xxxx
Betreff: WG: [Blogscout.de] Verleumdung bei xxxx.blogger.de

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Dirk Olbertz
Gesendet: Mittwoch, 28. Januar 2004 10:46
An: webmaster@xxxx
Cc: support@xxxx
Betreff: RE: [Blogscout.de] Verleumdung bei xxxxx.blogger.de

Hallo,

leider haben Sie keine eMail-Adresse hinterlassen, aber ich hoffe, dass Sie diese Mail erreicht.

Ein Weitergeben der Urherber/IP Daten ist natürlich nicht möglich, lediglich die Staatsanwaltschaft ist berechtigt, diese Daten zu bekommen.

Können Sie mir bitte genau sagen, welchen Beitrag von welchem Autor sie unter xxxxx.blogger.de als verleumderisch ansehen?
Bei ein paar der Beiträge, in denen „XXX“ erwähnt wird, kann ich weiter keine Zusammenhänge erkennen. Eine detailliertere Beschreibung Ihrerseits würde an dieser Stelle helfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dirk Olbertz

> Nachricht von: XXXX
>
> (Bitte nicht auf diese Mail antworten, sondern an den Absender
schreiben!)
>
> Sehr geehrter Herr Olbertz,
>
> wir haben auf Ihrer Website „xxxxxx.blogger.de“ zum Thema
> „XXX“ verleumderische Beiträge gefunden.
>
> Wir beabsichtigen zivil- wie strafrechtlich
> gegen die Urheber vorgehen und bitte um Nennung der Urheber/IP Daten
>
> Darüberhinaus möchten wir Sie auf diesem Wege bitten, diese
> Beiträge unverzüglich zu löschen.
>
> Bitte beachten Sie, daß Sie bei Nichtlöschung der Beiträge im
> gleichem Umfang haftbar gemacht werden können.
>
> Mit freundlichen Grüßen>
>
>
> i.A. XXXXXX

Kino II: Lost in Translation

Seit The last Samurai spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken im Herbst für zwei, drei Wochen nach Japan zu reisen. So vorbereitet mit diversen Büchern und Reiseführern zum Thema Japan ging es dann also gestern in Lost in Translation, ohne dass ich wusste, dass es in dem Film um Tokyo geht. So war es doch gleich sehr nett, die bereits gelernten Eigenarten der japanischen Kultur in dem Film wiederzufinden.
Der Film war wirklich sehr schön und diesmal ist der Spiegel sogar meiner Meinung :-)