DailyDeal.de – Warum das eine unseriöse Firma ist

Es ist wirklich traurig: vor mehr als anderhalb Jahren habe ich genau das Gleiche über Click & Buy geschrieben und noch immer ist es Firmen wohl wichtiger schnelle Zahlungen zu ermöglichen, statt diese sicher zu gestalten.

Was ist passiert? Am Wochenende fand ich eine Abbuchung über 129,- EUR von DailyDeal.de auf meinem Konto. Der Verwendungszweck sagt nicht viel, außer dass der Kauf von einer „Sophia Bachmeier“ getätigt wurde. Man kann getrost davon ausgehen, dass dieser Name eine reine Erfindung ist.

Da ich nie Kunde von DailyDeal.de war, habe ich auch keine Erlaubnis zur Lastschrift erteilt. DailyDeal.de prüft also nicht nach, ob der angemeldete Kunde überhaupt einen Zugriff auf das Konto hat, welches er/sie in den Einstellungen auf DailyDeal.de angibt. Dabei ist das sehr einfach: 1 Cent an das Konto überweisen, einen Code im Verwendungszweck angeben und diesen auf DailyDeals.de zur Bestätigung eingeben lassen.

Wie schon Click & Buy verzichtet man aber auf diesen Weg. Ganz offensichtlich, weil man zu wenige Vertrauen in die eigenen Dienstleistungen und Angebote hat: lieber den Kunden schnell zu einer Zahlung bewegen, bevor er ein paar Tage Zeit hat (bis die Testüberweisung ankommt), sich das ganz zu überlegen.

Und genau mit so einem Verhalten werden Betrüger angelockt. Und DailyDeal.de ist das wohl egal. Samstag Morgen habe ich folgende Nachricht über das Kontaktformular an DailyDeal.de geschrieben:

Von meinem Konto wurden 129,- EUR abgebucht, obwohl ich kein Kunde bei DailyDeal bin. Gehört diese Abbuchung zu ihnen? Und wie kann es sein, dass von meinem Konto abgebucht wird? Nehmen sie keine Prüfung vor?

Die Antwort kam heute:

Wir haben die Abbuchung einer Bestellung über unsere Seite zuordnen können. Wie auch im Verwendungszweck Ihrer Abbuchung ersichtlich, wurde die Bestellung durch eine Sophia Bachmeier vorgenommen. Weitere Daten können wir Ihnen aus Gründen des Datenschutzes jedoch nicht nennen.

Sollten Sie die genannte Person nicht kennen, können Sie selbstverständlich jederzeit eine Anzeige bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle aufgeben.

Keine Antwort auf meine Frage, wie das überhaupt möglich ist. Zur Polizei gehe ich nicht. Warum auch? Meine Bank hat die Abbuchung bereits rückgängig gemacht, den Schaden hat DailyDeal.de.

Was ich übrigens auch überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, wie eine solche Seite überhaupt ein TÜV-Siegel bekommen kann. Das war bei Click & Buy damals auch schon so. Wer wissentlich Abbuchungen von Konten vornimmt, ohne eine Erlaubnis dazu zu haben, hat nie und nimmer ein TÜV-Siegel verdient und ist auch bestimmt kein „Trusted E-Shop“.

19 Gedanken zu „DailyDeal.de – Warum das eine unseriöse Firma ist

  1. naja, das mit dem tüv siegel ist doch ein alter hut – der tüv kann dir „alles“ zertifizieren: das kann der pförtner sein, das kann ein „email-versenden-prozess“ sein. wenn der passt, zahlst du deine 1500 eur und bekommst das siegel. das heisst noch lange nicht, dass alle relevanten prozesse vom tüv wirklich gecheckt und validiert worden sind.

  2. Grundsätzlich hast Du Recht, dass man eine Bankverbindung für ein verknüpftes(?) Nutzerkonto auf diese Weise verifzieren könnte. Von unseriös würde ich jedoch aber nicht gleich bloggen. Das hätte Dir von jedem Onlineshop aus mit Lastschrift passieren können, mit dem der/die Nutzer/in Deine Bankverb.daten entweder vorsätzlich missbraucht oder schlicht versehentlich (Zahlendreher, kommt vor) angibt.

    Wenn der übermittelte Kontoinhaber nicht mit Dir übereinstimmt, würde ich auch mehr die Zuverlässigkeit Deines Bankinstituts hinterfragenn. denn die sind insbesondere im Lastschrift-Verkehr verpflichtet, dies im aussortiertem Nachgang abzugleichen.

    Und auch. 6 Wochen generell lediglich per Mausklick zurückgeben (Who cares…?) oder Lastschrift generell nicht freigeben. Ein wenig unpraktikabel, aber das sind die beiden Varianten., die Dir als Bankkunde offen stehen;-)

  3. Das hätte Dir von jedem Onlineshop aus mit Lastschrift passieren können, mit dem der/die Nutzer/in Deine Bankverb.daten entweder vorsätzlich missbraucht oder schlicht versehentlich (Zahlendreher, kommt vor) angibt.

    Das ist ja eben nicht seriös. Ich habe selbst mal für eine Firma gearbeitet, die auf Zahlungen per Lastschrift angewiesen ist. Und wir haben diese Probeüberweisung mit 1Cent gemacht und zusätzlich noch ein Fax mit der Lastschrifterlaubnis vom Kunden eingeholt.

    Denn die Eingabe der Kontodaten in ein Formular ist rechtlich keine Lastschrifterlaubnis. Das geht nur schriftlich. D.h. alle Firmen, die das so machen, bewegen sich eh schon in einer Grauzone. Wenn man dann aber noch hingeht und nicht einmal überprüft, ob das Konto zu dem angegebenen Benutzer gehört, ist das einfach unseriös. Und das alles nur, damit der Kunde jetzt sofort bezahlt und nicht erst noch wartet.

    Bei erwähnter Firma, wo ich damals gearbeitet habe, haben wir uns bewusst dagegen entschieden, diesen schlampigen Weg zu gehen und haben es „sicher“ gemacht. *Das* ist seriös.

  4. Du hast doch 6 Wochen Zeit, eine Lastschrift rückbuchen zu lassen, also was soll die Aufregung? Da hat jmd Deinen Namen und Deine Kontoverbindung benutzt (woher hat er die..?) und eingekauft, wenn Du Lust hast geh zur Polizei und lass die nachforschen, wohin die Ware ging. Aber von „unseriöser Firma“ zu sprechen geht doch etwas zu weit. Bei mir buchen vom Vermieter über Gas, Abos, Onlinefirmen vielleicht 20 Firmen Geld vom Konto ab, ich hätte überhaupt keine Lust bei jedem mehrere Tage auf eine Centüberweisung zu warten und dann einen Code einzugeben und dann auch noch ein Fax zu unterschreiben und zu versenden!, wenn ich meine Kontodaten zur Lastschrift eingegeben habe nur um im Internet was zu bezahlen..

  5. Er hat die Kontoinformationen, weil sie offen bei Blogger.de einsehbar sind. Und nein, diese Informationen sind nicht geheim.

    Ich muss auch nicht zur Polizei gehen, da ich nicht geschädigt wurde. Das ist Sache von DailyDeal.de. Das mit der Centüberweisung ist nicht notwendig, wenn die Lastschrift per Fax erlaubt wurde. Wir haben das nur getan, um Fehler bei der Eingabe der Kontodaten zu eliminieren.

    Fakt ist aber, dass man bei DailyDeal.de auch größere Beträge (129,- EUR!) einfach so von einem völlig fremden Konto abbucht. Das ist eine Frechheit und unseriös. Es gibt jede Menge Leute da Draußen, die bei einer solchen Abbuchung in Probleme laufen, dass andere, wichtige Abbuchungen nicht mehr gemacht werden können. Und die kein Dispo haben, welches das ausgleicht. Und Ruck-Zuck konnte man plötzlich die Miete nicht mehr zahlen, oder anderes.

    Das sind alles Probleme, mit denen sich DailyDeal.de nicht auseinandersetzen möchte und statt dessen nur daran interessiert sind, irgendwoher Geld zu bekommen.

    • Hallo,
      ich bin nicht gerade ein DailyDeal-Fan, habe schlechte Erfahrungen mit Restaurantdeals gemacht… von Restaurant gab es 4 Wochen nach dem Deal nicht mehr und ich hatte einen 16,50 Euro teuren leeren Magen statt lecker Scampipfanne mit Salat + 2 Cocktails oder die Qualität ist nicht besonders gut. Man schein zu nehmen, was man kriegen kann (bei DailyDeal), ohne auf Qualität zu achten.
      ABER: Wen meinst Du denn nun??? DailyDeal oder CityDeal. Sind ja immerhin zwei verschiedene Firmen!

  6. Hallo Dirk,

    ich finde den Blogeintrag ebenfalls verfehlt und sogar problematisch, weil Dich Dailydeal verklagen könnte. Werden Sie nicht machen, aber trotzdem.

    Wenn Du Probleme mit der Möglichkeit der Lastschrift hast, würde ich ein neues Bankkonto beantragen und Deine Bankdaten nirgendwo angeben außer bei seriösen Firmen.

    Sehr viele Online-Shops bieten Zahlung per Lastschrift an, weil es für den Kunden bequem, schnell und vor allem auch sicher ist. Nennst Du die jetzt alle unseriös?

    Als Kunde bist Du vor falschen Abbuchungen geschützt, weil Du 6 Wochen Dein Geld zurückholen kannst. Nervig ist natürlich, dass Du eine Gebühr bezahlen musst.

    Hattest Du von Dailydeal gefordert, dass Sie Dir dein Geld überweisen? NEin? Warum nicht? Wenn ja, was haben Sie gesagt? Wenn Sie es abgelehnt haben, warum hast Du nicht Strafanzeige gegen Dailydeal gestellt? Schließlich haben sie das Geld abgebucht. Hast Du gebeten, dass sie Dir Deine Rückbuchungsgebühr erstatten?

  7. @Petra: Aus Deinem Kommentar spricht gefährliches Halbwissen…

    Auf welcher Grundlage sollte DailyDeal mich verklagen? Warum muss ich mich darum kümmern, dass andere Firmen nicht einfach so Geld von meinem Konto abbuchen?

    Ich habe die Lastschrift ja bereits zurück buchen lassen. Das ist auf meiner Seite mit keinen Kosten verbunden. Nur DailyDeal.de kostet das etwas. Was DailyDeal.de auf meine Mail geantwortet hat, habe ich hier ja aufgeführt.

    Warum sollte ich die Verklagen? Mir ist ja kein Schaden entstanden.

    Und ja: wenn diese Onlineshops, die Du erwähnst, erlauben, dass man beliebige Kontodaten angeben kann, dann sind die unseriös. Natürlich.

    Das Argument „die anderen machen es ja auch so“, zieht bei mir nicht. DailyDeal.de spielt mit der Geilheit auf Rabatte und geht dabei ganz bewusst das Risiko ein, dass sie Geld von einem Konto abbuchen, von dem sie nicht wissen, ob es zu dieser Person gehört.

  8. Alter Schwede. „DailyDeal.de spielt mit der Geilheit auf Rabatte und geht dabei ganz bewusst das Risiko ein, dass sie Geld von einem Konto abbuchen, von dem sie nicht wissen, ob es zu dieser Person gehört.“

    Das ist nicht Dein Ernst oder?

    Warum Dich Dailydeal verklagen könnte? Weil Du eine Tatsachenbehauptung aufstellst (im Titel) und das auch auf twitter verbreitest. Das der nachfolgende Artikel dann zeigt, dass das etwas weit hergeholt ist, ist irrelevant.

    Du solltest Dich bei Deiner Bank beschweren, dass das unseriös ist. Und bei jedem Supermarkt, der mit Unterschrift Deine EC Karte annimmt. (du willst mir ja nicht erzählen, dass die kassiererin wirklich das nachprüfen kann, ob die unterschrift stimmt)

    Hier mal zur Übersicht, wieviele Leute Lastschrift nutzen: http://www.bitkom.org/de/presse/49919_48296.aspx

  9. Petra, weißt Du überhaupt, wie das mit Lastschriften funktioniert? Dass das nicht jeder einfach so machen kann, sondern dass eine Firma diese Möglichkeit extra bei ihrer Bank beantragen muss? Und dass sie dabei einen Vertrag eingehen mit der Bank? Und dass in dem Vertrag drinsteht, dass die Firma nur dann eine Überweisung vornehmen darf, wenn sie dazu eine schriftliche Erlaubnis hat?

    Und wenn die Firma DailyDeal.de nun hingeht und vertragsbrüchig ihrer Bank gegenüber wird und ohne den Hauch einer Verifikation Geld von ihr hingehaltenen Konten abbucht, das nennst Du seriös?

    Deine Statistik ist von 2007 und da wird nichts darüber geschrieben, wie die Verifikation des Kontos gehandhabt wird. Ich verteufele die Lastschrift ja gar nicht. Nur wie fahrlässig sie hier genutzt wird. Und nur weil die Gesetze verbraucherorientiert sind und ich keinen finanziellen Schaden habe, heißt das ja noch lange nicht, dass ich deshalb nicht kritisieren kann, wie hier mit unseren Kontodaten umgegangen wird.

    Und dass die meisten Offline-Geschäfte bei der Bezahlung mit EC-Karte entweder die PIN verlangen, oder auch schon mal den Ausweis, ist Dir sicherlich nicht entgangen. Warum die das so machen? Weil sie sonst auf ihren Forderungen sitzen bleiben, weil sie nicht nachweisen können, dass sie die Lastschrift machen durften.

    Und ja: die Bezahlung nur mit Unterschrift und ohne dass diese kontrolliert wird, ist genauso unseriös. Und wenn ich eine solche Abbuchung von REWE auf meinem Konto vorfinden werde, gibt es ganz sicher den nächsten Beitrag dieser Art.

    Und all dies ist keine Entschuldigung für DailyDeal.de, es ebenso fahrlässig zu tun.

  10. @Dirk
    Die 1 Cent-Überweisung und schriftliche Faxlegitimation habt Ihr aber mehr im eigenem und nicht im Kundeninteresse gemacht, richtig?

    Im Tagesgeschäft ist dieses Prozedere weder praktikabel noch üblich. Du kannst wirklich nicht jedem Unseriosität unterstellen, der dies nicht macht, wie Ihr es früher löblicherweise gemacht habt. Wir buchen ab, wie es uns online vom Kunden/besteller übermittel wird. Fertig. Alles, was retourniert wird, wird geklärt. So ist das halt. Das ist nicht nur überall so. Es ist so gut wie überall so.

    Zudem: Mehr liegt das Risiko ja auch auf Seiten des Verkäufers, nicht des Kunden. Denn der hat natürlich ausser vlt. ein wenig Umstand und Terz kein Risiko innerhalb 6 Wochen. Und ich mag mich erinnern, man bekommt auch den Buchungsposten als Gebühr zurück/storniert (aber nicht sicher).

    Und nochmals: Wenn für eine Sophia Bachmeier bei Deiner Bank mit Deinen Kontoverbindungsdaten abgebucht wurde (wars so oder wurdest Du als Kontoinhaber genannt?), würde ich an Deiner Stelle zuerst bei Deiner Bank zur Info anklopfen (das genügt, auch da sitzen Menschen, die i.d.R. nix Böses wollen). Vielleicht war es wirklich nur ein Zahlendreher in der BLZ oder Kontonummer und die liebe Sophia Bachmeier wurde schon längst von DailyDeal kontaktiert… Das ist wirklich schon so passiert und ging halt dann noch durch.

    Nicht immer gleich das große Fass aufmachen…

  11. edit: Ich weiß gar nicht, ob wir lt. ELV-Erklärung gegenüber unserer Bank das Einverständnis als Faksimile vorliegen haben müssen. Wenn, dann wärs veraltet. Ich glabs auch nicht. Das Einverständnis muss natürlich klar vorliegend sein. Da hast Du recht Dem ist aber rechtlich mit Übermittlung der Bankdaten, Onlineformular, entsprech. Erklärung als Hinweis „stimme zu …blabla..“ und Schaltfläche m.E. gegeben

  12. @Dirk. Das was Du beschreibst ist wirklich realitätsfremd. Nenn mir bitte mal 3 Online Shops in Deutschland, die einigermaßen Traffic haben und es so praktizieren.

    Sind sie verpflichtet, es anders zu machen? Nenn doch bitte mal den § aus der Vereinbarung mit der Bank.

    Generell gehen viele Shops sowieso keinen Vertrag mit einer Bank ein, sondern mit einem Payment Provider. Dann krakele doch über die rum.

    Letzten Endes beschwer Dich aber bitte bei Deiner Bank, dass sie Lastschrift überhaupt von online-stores zulässt.

    Eigentlich kann man zu Deinen Aussagen nur folgendes sagen: lachhaft.

  13. @Klaus: Die Sache mit der 1 Cent-Überweisung war im gegenseitigen Interesse: wenn unsere Kunden wegen eines Vertippers Ärger mit uns bekommen hätten, weil die Überweisungen zurück kommt, wäre das für beide Seiten ärgerlich gewesen. Auch sonst wurde auf eine langfristige Kundenbindung gesetzt und nicht auf den schnellen Umsatz.

    Ich verstehe ja, dass Du dieses Verhalten rechtfertigst, denn sonst würdest Du es so ja nicht praktizieren. Und ja: es ist ein Risiko, dass Du eingehst und Du kalkulierst es ein. Nämlich wie viel Prozent der Forderungen Du nicht eintreiben kannst. Das ist wahrscheinlich im Endeffekt günstiger für Dich, als es so zu handhaben, dass Du einen Teil des Risikos nicht auf Deine Kunden abwälzt. Das musst Du und jeder andere der das macht, mit sich ausmachen.

    Ich würde das nicht tun. Ich habe aber auch nicht den Anspruch, alle an den Pranger zu stellen. Wenn es mich aber betrifft, werde ich mir anschauen was da passiert und das kritisieren.

    Wegen der gesetzlichen Bestimmungen bietet Wikipedia jetzt nur einen Richtungshinweis:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lastschrift#Beweispflichten

    Der Zahlungsempfänger muss die Einwilligung des Zahlungspflichtigen beweisen (Kopie ausreichend).

    Ich glaube nicht, dass ein abgeschicktes Formular eine „Kopie“ im rechtlichen Sinne ist. Das ist meiner Meinung nach eher in Richtung Fax gemünzt. Genau kann man es daraus jetzt nicht ableiten, ich bin mir aber sicher, dass ich von einer entsprechenden Änderung der Rechtslage etwas mitbekommen hätte.

    @Petra: woher soll ich denn deren Paragraphen kennen? Ich kenne das Vertragswerk nur aus eigener Erfahrung und was hilft Dir da jetzt der Paragraph? Und warum soll ich mich bei meiner Bank beschweren, dass sie keine Lastschrift zulässt? Und warum ist ein Vertrag mit einem Payment-Anbieter weniger wert als der mit einer Bank? Du wirst hier von Mal zu Mal wirrer. Es bleibt immer nur Dein kindischer Reflex mit den Fingern auf die anderen zu zeigen, dass sie es auch so machen. Grow up!

  14. Ich praktiziere das nicht, weil ich vornehmlich auf schnellen Umsatz aus bin. Auch bin ich wie jeder andere auf langfristige Kundenbindung interessiert und habe Vertrauen in die eigenen Leistungen. Für mich sind es einzig und allein die Kosten und der zeitliche Aufwand, der dagegen spricht. Und es ist auch wie schon besprochen nicht Usus und auch selbst nicht vom Besteller gewünscht ist.

    Warum legitimieren Banken dieses Vorgehen? Auch schlicht aus Kostengründen und Beschleunigung im Zahlungsverkehr. Wie von allen gewünscht.

    Praktisch 100& mit der Retoure „falsche Kontonummer“ wird als Vertipper vom Kunden erklärt, mit einem sorry übernommen, fertig. Das setzt aber voraus, dass das Bankinstitut korrekt arbeitet. Ich weiß nicht, ob Du mir die Frage, ob die Dame als Kontoinhaberin für Deine Bankverbindung bezeichnet wurde, nicht beantworten möchtest oder kannst. Frag doch mal da bei Deiner Bank an. Gleichfalls auch, wie sich der Nachweis für eine ELV-Erklärung grundsätzlich juristisch gestaltet. Das ist vlt. besser als Wikipedia.

    Vielleicht solltest Du Dich darauf einigen, dass Du das Prozedere selbst und dicht ein bestimmtest Unternehmen in diesem Fall als unseriös betrachtest. Du unterstellst ja folglich allen Unternehmen, die es so parktizieren, Unseriosität. Kanns nicht ganz sein.

    Den Fall selbst, ungerechtfertigt Belastungen auf seinem Konto mit Terz zu haben, davor ist man (leider) einfach nicht gefeit. Außer, man sperrt LS vorweg. Diese Möglichkeit hat man als Teilnehmer im Zahlungsverkehr.

    Ich kann Deinen Hals wirklich verstehen. Du bist jetzt wahrscheinlich auch nicht unbedingt ein Fan von DailyDeal. Kam halt dann einfach ein wenig ungünstig zusammen… Dennoch würde ichs ein wenig gemäßigter betrachten und auch bloggen.

    Ich möchte jetzt hier auch nicht als Fürsprecher für DailyDeal auftreten. Ich bin auch (noch) kein Kunde oder Fan von denen. Das Unternehmen ist in diesem Fall mit praktisch jeden Online-Shop austauschbar. Gut auf jeden Fall, dass sie Dir gleich geantwortet haben.

    Ich klinke mich aus. Ich habe alles dazu von mir gegeben;-)

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