Californication beim Rudern

Californication

Als ich mir letztes Jahr ein stylisches Rudergerät gekauft habe, um zuhause mein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen, hat es zu Beginn sehr gut funktioniert. Von Anfang an wollte ich die Zeit (45 Minuten bis 60 Minuten) nutzen, um verschiedene Serien zu Ende zu schauen. Aus der Zeit stehen auch noch ein paar Staffeln Six Feed Under hier herum – sozusagen als stille Reserve.

Vier bis fünf mal in der Woche saß ich tatsächlich auf dem Ding, Formel-1 Training und Rennen eignen sich auch hervorragend. Irgendwann habe ich mir dann eine dicke Erkältung eingefangen und war abends einfach zu platt, um mich noch körperlich zu betätigen. Das ist jetzt bestimmt auch schon wieder drei Monate her…

Heute habe ich wieder angefangen und mit der ersten Folge der ersten Staffel von Californication angefangen. Interessanterweise wieder eine Serie bei SHO (Showtime), welche schon für den großartigen Dexter und den ebenfalls großartigen, aber leider nur zwei Staffeln alt gewordenen Huff verantwortlich zeichnen.

Californication fing schon einmal ganz gut an. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht – natürlich am Ruderergometer!

Frustkauf

2008-02-01 06:55 Köln => 2008-02-01 08:15 Amsterdam
2008-02-01 11:10 Amsterdam => 2008-02-01 13:20 San Francisco

2008-02-08 15:25 San Francisco => 2008-02-08 11:00 Amsterdam
2008-02-08 14:05 Amsterdam => 2008-02-08 15:10 Köln

Jetzt noch Urlaub beantragen…

Pennälerspäße

Leider lesen die werdenden Eltern, die ich heute Abend besuche, hier potentiell mit. Also leider natürlich auf diesen Beitrag bezogen und nicht generell – nur damit hier keine Mißverständnisse aufkommen.

Jedenfalls habe ich gerade noch ein Mitbringsel besorgt, welches man getrost als albern bezeichnen könnte. Da müssen die beiden aber durch.

Nachtrag: wegen der enormen Spannung will ich es dann auch verraten: es war ein Glas eingelegter Gurken und eine Tafel Schokolade. Ha-Ha!

Unausgegorene San Francisco Reisepläne

Eigentlich wollte ich ja an diesem Wochenende schon den Flug nach San Francisco zum SG Foo Camp buchen. Ich kann mich aber noch nicht so recht entscheiden, was ich machen soll.

Die Grundidee ist natürlich, noch ein paar Tage anzuhängen, wenn man eh schon so viel Geld für den Flug bezahlt. Die Frage ist dabei: was soll man mit der Zeit anstellen? Reichen zwei Tage San Francisco und danach noch zwei Tage Los Angeles? Dann würde es mehr Sinn machen, den Rückflug von Los Angeles aus zu buchen. Oder aufgrund der hohen Hotelpreise in Los Angeles das lieber links liegen lassen und einen kleinen Roadtrip nach Las Vegas machen?

Das alles unter der Voraussetzung, dass ich am Freitag den 1. Februar hinfliege (das Programm beginnt gegen 16:00 Uhr, das ist zu schaffen bei einem Flug morgens ab Deutschland) und am Samstag den 9. Februar wieder nach Deutschland fliege. So könnte ich Montag morgen relativ fit wieder im Büro sein.

Wenn ich mich überwinden könnte, sogar bis Freitag den 15. Februar zu bleiben (dann also mit zwei Tagen Erholung, bis ich wieder im Büro aufschlage), hätte ich ein paar mehr Optionen, die ich jetzt auch noch gar nicht überlegt habe – ich könnte dann sogar mit dem Auto bis nach New York fahren. Was Anfang Februar aber bestimmt keine so gute Idee ist. Und das wäre nicht der einzige Nachteil, denn das würden dann ja sieben Übernachtungen mehr sein, wofür man dann locker noch auf 500,- Euro veranschlagen könnte.

Ein Mietwagen inklusive Versicherung und unbegrenzter Anzahl von Meilen gibt es übrigens schon für 19,- Euro am Tag. Selbst One-Way San Francisco nach Los Angeles. Das ist dann zwar nur in der Klasse eines Opel Corsa, aber was soll’s.

Vielleicht mache ich es doch nur ganz kurz, fliege am Mittwoch zurück und hoffe, dass sich ein SG Foo Camp-Sponsor findet, damit das nicht zu einem sehr teurem Kurzurlaub wird. Mal sehen, was mein Chef am Montag meint. Zwei Wochen Anfang Februar sind nämlich zudem ein ziemlich unglücklicher Zeitpunkt für unseren Projektplan.

Desolation Jones

Desolation Jones

Das schöne an Comics oder Graphic Novels ist, dass man in relativ kurzer Zeit eine komplette Geschichte lesen kann. Ist ein Film schon ein kompaktes Buch, so hat man mit einem guten Comic ein noch intensiveres Erlebnis. Der Brite Warren Ellis ist Autor fast unzähliger Geschichten, die von immer wieder anderen Künstlern graphisch umgesetzt werden.

Gerade habe ich für etwa eine halbe Stunde Desolation Jones genossen. Ein Sammelband bei dem mir der Verkäufer nur sagte: „Das ist die Story mit Hitlers geheimer Pornosammlung. Sehr cool!“. Und so geht es dann auch um viel Gewalt, Pornos und abgedrehte Einzelheiten zu MI6, NSA und FBI.

Wenn die ganzen Verschwörungsfanatiker da draußen nur halb so phantasievoll wären wie der Warren Ellis, wäre die Welt um einiges unterhaltsamer.