Incorporated (SyFy-Serie)

Die SyFy-Serie Incorporated wurde letztes Jahr mit ziemlich viel Vorfreude erwartet – auch von mir. Science-Fiction in einer nahen Zukunft spielend, in der Regierungen von Firmen abgelöst wurden. Das alles klang interessant genug und der Trailer sah ebenfalls vielversprechend aus.

Inzwischen sind sieben Folgen rum und ich muss sagen, dass ich nach dem Ende dieser Staffel nicht mehr weiter schauen werde. Zu langweilig die Story und zu wenig wird erzählt, wie diese Zukunftsgesellschaft insgesamt funktioniert. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schichten erscheinen viel zu groß, als dass dies so funktionieren könnte, wie es in der Serie gespielt wird.

Der Vollständigkeit halber hier noch der Trailer:

Tonerstress

Vor ein paar Jahren habe ich mir einen Farblaserdrucker von Samsung gekauft: CLP-315W. Ab und zu hat der sogar drahtlos funktioniert, was eines meiner Kriterien bei der Anschaffung war. Heute bin ich froh, wenn ich ihn austricksen kann, was anderes als weiße Blätter auszuspucken.

Das liegt auch daran, dass der Toner leer, „abgelaufen“ oder eingetrocknet ist. Ich könnte mir also neuen bestellen. Der kostet aber gut 150,- €! Und da stellt sich dann wieder die Frage, ob sich das überhaupt lohnt, oder ob man erst einmal einen günstigen neuen Drucker ersteht – ich will eigentlich nur ein paar Seiten mit Skizzen für einen Bauantrag ausdrucken.

Dass das zwar finanziell durchaus richtig sein könnte, aber ökologisch eine halbe Katastrophe, kreisen die Gedanken also doch wieder um diese 150,- € für den Toner. Oder doch nur in verbleichtem grau ausdrucken? Ich glaube, ich schaue mal, ob ich am Wochenende in Kalmar einen Copyshop finde. Das wäre eigentlich die vernünftigste Alternative: mit USB-Stick bewaffnet dort vorbei und ein PDF ausdrucken lassen.

Copyshops… Auch so etwas, bei dem ich nicht gedacht hätte, dass ich da nach dem Studium noch mal mit zu tun haben würde.

Technische Probleme bei der Webentwicklung- Heute: ImageMagick

Für ein neues Projekt stand ich vor der Aufgabe, verschiedene SVG und Beschriftungen in einer besonderen Schriftart zu kombinieren und am Ende als PNG/JPEG zur Verfügung zu stellen. Soweit, so gut, ImageMagick sollte all dieses können und mir auch in Form einer PHP-Bibliothek zur Verfügung stellen.

Da ich das neue MacBook Pro zum Anlass genommen hatte, alles komplett von Neuem zu installieren, war Homebrew zwar schon längst installiert, ImageMagick aber eben noch nicht. Ein paar wenige Befehle später meldete brew install php70-imagick den Vollzug. Blöderweise meckerte PHP trotzdem, dass es die Klasse Imagick nicht kennen würde. Ein Blick in die Ausgabe von phpinfo() ergab zwar, dass die INI-Datei der Extension verarbeitet wurde, ansonsten tauchte aber keine Information zu ImageMagick auf.

Nach ein paar hilflosen Neuinstallationen der Pakete, kam ich mal auf die Idee in die Error-Logs des Apache zu schauen. Und siehe da: PHP Warning: PHP Startup: Unable to load dynamic library '/usr/local/opt/php70-imagick/imagick.so' - dlopen(/usr/local/opt/php70-imagick/imagick.so, 9): Library not loaded: /usr/local/opt/imagemagick/lib/libMagickWand-6.Q16.3.dylib\n Referenced from: /usr/local/opt/php70-imagick/imagick.so\n Reason: image not found in Unknown on line 0

Wie üblichen in solchen Fällen, googlet man nach der Fehlermeldung und landet unweigerlich bei Stackoverflow. Die Lösung dort sah harmlos genug aus und nach kurzem Anpassen auf meine Zwecke liess ich brew reinstall php70-imagick --build-from-source ausführen. Natürlich mit positivem Ausgang, so dass ich danach endlich mit der eigentlichen Aufgabe fortfahren konnte.

Als dann irgendwann eine erste Version fertig war, sollte diese natürlich auch auf den Staging-Server. Die Skripte dafür waren recht schnell eingerichtet, ein erster Testlauf brachte aber kein Bild zum Vorschein. Auch hier in die Ausgabe von phpinfo() geschaut, wo aber alles danach aussah, als wenn ImageMagick vollständig installiert war.

Unter den unterstützen Formaten tauchte aber SVG nicht auf! Und das, obwohl die Version auf dem Server nur eine Minor-Release älter war, als die, die ich lokal verwendete. Hier war dann die Lösung, zusätzlich noch das Paket imagemagick zu installieren, da dabei wohl etwas mehr enthalten ist, als wenn nur php70-imagick installiert wurde.

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn dieses eigentlich keine Modul irgendwann auch mal beim Kunden installiert werden muss. Aber immerhin kenne ich jetzt schon ein paar Fallstricke und bin so eigentlich gut vorbereitet.

Zeit für Gemütlichkeit (Stromausfall)

Draußen stürmt und schneit es und seit gut anderthalb Stunden ist der Strom schon weg und wird laut Störungsseite des Stromanbieters auch noch mindestens für zwei Stunden weg sein. Also geht es mit Kerzen und batteriebetriebener Lichterkette weiter.

Der Internetzugang ist dank iPhone-Tethering und 4G-Netz sichergestellt. Das neue MacBook Pro zeigt auch noch 84% Restkapazität (6:43 verbleibende Stunden) an, insofern gibt es auch keinen Grund zur Panik!

Im Moment gibt es wieder häufiger Stromausfälle, nachdem ich jetzt fast ein Jahr komplett davon verschont geblieben war. Aber hier in der Gegend werden die Stromkabel gerade von oberirdischem Verlauf in die Böden verbuddelt. Da kommen Störungen vielleicht etwas häufiger vor.

Beim letzten langen Stromausfall, der wohl drei Tage dauerte, gab es hinterher eine üppige Erstattung auf dem Kundenkonto, so dass ich ein paar Monate gar nichts zahlen musste. Ich habe aber nicht mitbekommen, was der Auslöser dafür war. Ich nehme aber mal an, dass ein Ausfall von vier bis fünf Stunden nicht zu einer erneuten Entschädigungszahlung führen wird.

Also Abwarten und Tee trinken. Ach ne. Kein Strom, kein Wasserkocher. Und so arg ist es auch noch nicht, dass ich den Gaskocher (angeschafft nach dem letzten miterlebten mehrtägigem Stromausfall) in Betrieb nehmen muss.

Abwarten.

Wenn der Rauchmelder drei Uhr nachts klingelt

Es gibt Rauchmelder, die piepsen dezent einmal pro Minute, wenn ihnen der Strom ausgeht. Das ist nervig, aber unter Umständen trifft man so auf nächtliche Besucher. Diese Nacht musste ich aber feststellen, dass er deutlich nerviger geht: einfach mal um drei Uhr nachts in voller Lautstärke Alarm schlagen. Im Schlafzimmer. Direkt über meinem Bett.

Dieser Rauchmelder blinkt einmal pro Minute um mitzuteilen, dass er noch da ist. Und ja, dann macht es tatsächlich Sinn, wenn man nicht nur irgendwann aufhört zu blinken, sondern sich akustisch meldet. Aber so? Ich weiß nun immerhin, dass ich bei Rauch im Zimmer sofort wach werde. Heute morgen bin ich aber erst einmal durch das ganze Haus getapst um zu prüfen, ob nicht doch irgendwo Rauch zu riechen wäre.

Und um ganz auf Nummer sicher zu gehen, habe ich den Kohlenmonixid-Warner aus dem Wohnzimmer geholt um zu sehen, ob der oben anschlägt – vielleicht ist der einfache Rauchmelder im Schlafzimmer ja eigentlich ein Kombigerät gewesen. Aber wie es aussieht, ist einfach nur die Batterie leer.

So kann ich aber eine weitere Batterie gegen einen Akku tauschen – irgendwas positives muss ich der ganzen Sache ja abgewinnen.