Freiburg kommt näher

Oder besser: mein Umzug nach Freiburg naht. Am 27. April werde ich in Freiburg St. Georgen die Schlüssel zu meiner neuen Wohnung bekommen. Damit gehen mehr als drei Jahre Bonn und fast drei Jahre Ormigo zu Ende.

Zu Ostern habe ich ein Buch geschenkt bekommen in dem es so schön heißt: Es gibt zwei Sorten von Menschen: die einen, die nach Freiburg wollen und die anderen, die schon da sind.

Auf jeden Fall erwartet mich eine spannende Aufgabe, bei der ich so einiges an Anregungen aus meiner Zeit bei Ormigo / Adcloud mitnehmen kann. Schon ein bisschen komisch, diese vertraute Umgebung aufzugeben und gut 400km weiter südlich etwas neues aufzubauen.

Aber auch sehr aufregend und motivierend. Wenn der Umzug am 28./29. April über die Bühne gegangen ist und ich zum ersten Mal in der neuen Wohnung in Freiburg ein paar Tage erlebe, wird die Vorfreude auch endlich in Aktionen umgesetzt.

Vielleicht nutze ich den räumlichen und beruflichen Neuanfang dann ja auch für eine kleine Neuausrichtung hier im Blog. Das könnte bedeuten, dass hier ein paar mehr Sachen zur agilen Softwareentwicklung und generell Gedanken und Ideen zum Thema Softwareentwicklung zu lesen sein werden. Mal schauen.

Im Moment lese ich so einige Bücher parallel, die es wirklich in sich haben und auf wenigen Seiten eine Menge Stoff zum Nachdenken geben. Hoffentlich finde ich ein bisschen mehr Zeit, diese Gedanken auszuformulieren.

Aber jetzt muss ich erst mal wieder an die Umzugsvorbereitungen denken – was ich mit den 40 Kartons soll, die mir der Umzugsunternehmer noch vorbei bringen will, weiß ich aber nicht wirklich. Und: hier braucht nicht jemand zufällig einen kleinen Kühlschrank älteren Modells mit separatem Eisfach? Für Selbstabholer kostenlos.

Amazon.de nun mit MP3 Musikstore

Da bin ich ja nun wirklich mal gespannt: Amazon.de startet den MP3 Musikstore nun auch in Deutschland

Bisher habe ich oft und gerne im iTunes Musikstore eingekauft, da es wirklich einfach zu benutzen ist.

Das könnte sich nun ändern: U2 – No Line On the Horizon für 4,89€ zum Beispiel kostet nur halb so viel, wie das selbe Album im iTMS.

Und die MP3 von Amazon.de sind auch DRM frei, d.h. sie können mit jedem MP3 Player abgespielt werden…

Ich werde mir auf jeden Fall mal den Amazon MP3 Downloader herunterladen und schauen, wie es so funktioniert.

Domains zu verkaufen

Bei meinem Frühjahrsputz bin ich auf die folgenden Domains gestossen, die ich momentan geparkt habe und nun gerne abgeben möchte:

  • Blogarchiv.de
  • Blogcensus.de
  • Bloggeria.com
  • Bloggeria.de
  • Problogger.de

Preis: 100 € pro Domain, Umsatzsteuer kann nicht ausgewiesen werden, ich schreibe aber gerne eine Rechnung.

Bezahlen für Kleinstbeträge im Internet

Zur Zeit ist es ein Problem für Inhalteanbieter im Internet, Kleinstbeträge abzurechnen, da die Gebühren, die sie dafür zahlen müssen, oft höher sind als das, was sie gerne einziehen möchte.

Dabei hat Apple mit der Einführung des iTunes Music Stores eigentlich schon gezeigt, wie man es machen könnte: die Bezahlvorgänge einfach ein paar Stunden bündeln und somit weniger Provisionen an die Kreditkartenunternehmen bezahlen.

Wenn man dazu noch selbst die Rechte an den Inhalten besitzt, geht man auch kein Risiko ein, dass man selbst für etwas zahlt (Musiklizenzen), was man dann nicht refinanziert bekommt, weil der Käufer plötzlich doch nicht zahlen kann.

Ein anderes Modell könnte sein, ein Post-Paid einzuführen: Nutzer melden sich an und nutzen auch kostenpflichtige Dienste, wobei ihnen dann im Nachhinein eine Rechnung gestellt wird, wenn z.B. die Summe mehr als 10,- € beträgt.

Das hat etwas von den Bezahlseiten im BTX und eine 100% Identifikation eines Users gibt es natürlich auch nicht, weil man ja kostspielige und zeitraubende Verfahren wie das PostIdent vermeiden möchte.

Aber man könnte nach dem Erreichen der 10,- € Grenze ja noch eine gewisse Toleranz einbauen, bis der Benutzeraccount dann für kostenpflichtige Dienste nicht mehr zur Verfügung steht.

Und schließlich könnte man PrePaid-Kunden noch Rabatte geben.

Damit „erwischt“ man natürlich nicht den einzelnen User, der mal kurz vorbei kommt. Das ginge dann erst, wenn man an einer zentralen Stelle die Abrufe der kostenpflichtigen Dienste bündeln würde. Wobei dann natürlich wieder Kosten für die Verwaltung entstehen.

Aber ein Spiegel Online könnte so etwas für ihre Angebote locker selbst umsetzen: jeder kann die kostenpflichtigen Angebote nutzen (was man vielleicht bei deutlich niedrigeren Kosten auch tun würde) und würde ab einer bestimmten Summe halt eine Rechnung darüber erhalten.

Natürlich würde so nicht jeder Abruf einer kostenpflichtigen Seite abgerechnet, aber wenn der Dienst gut ist und häufig genutzt wird, sollte das kein Problem sein.

Man stelle sich das mal für Twitter vor: 500 Tweets für einen Euro. Ab 10 € wird abgerechnet. Mit meinen aktuell 1.450 Tweets wäre ich noch lange im kostenlosen Bereich.

Düsseldorf ist anders

Am Wochenende war ich nach langer Zeit mal wieder in Düsseldorf. Ein wenig die Kö hoch und runter. Gut, Düsseldorf auf die Kö zu reduzieren ist so, als wenn man Köln auf den Dom reduzieren würde. Mhh……

Egal. Auf jeden Fall eine Menge sehr seltsamer Typen auf der Kö unterwegs und im Starbucks muss die maximale Coolheit ausgedrückt werden: „Hallo Kristina, happy Valentine’s Day. How are you?“ – und danach ging es dann auf Deutsch weiter.

Autoren in einer Schreibkrise sollten sich mal eine halbe Stunde auf der Kö aufhalten. Anschließend lassen sich Schmierenkomödien am Fließband verfassen. Garantiert!