Ich bin ein Bonner (und es hat garnicht weh getan)

Neu in Bonn Selten habe ich eine so reibungslose Ummeldung erlebt. Vorab beim Bürgerdienst der Stadt Bonn ein Online-Formular ausgefüllt und Termin ausgesucht. Heute morgen dann kurz (wirklich kurz!) zum Stadthaus, eine Unterschrift geleistet und anschließend den geänderten Personalausweis und meinen Reisepass in Empfang genommen.

Dazu gab es dann ein Willkommens-Paket, wie auf dem Photo zu sehen (Draufklicken für größere Version). Enthalten sind einige Informationen zu Bonn, sowei ein Gutscheinheft für diverse Museen, Rheinfähren, Schwimmbäder, etc..

Ein echt toller Service und nicht einmal eine Gebühr wurde erhoben!

Sony Ericsson M600i: mein nächstes Handy?

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Wohl eher mein nächstes Mobiltelefon, aber das sieht doch mal nach einem brauchbaren Gerät aus.

Ich werde mich zwar erst noch an den Claim: „Schlankes Touchscreen-Telefon für stilbewusste Berufstätige“ gewöhnen müssen, aber was ist heutzutage schon perfekt?

Ansonsten reicht es wohl aus, um unterwegs halbwegs bequem Mails zu lesen und mal schnell die eine oder andere Seite im Netz anzuschauen. Wenn jetzt mal nur nicht der Preis ins unermessliche steigt…

23:59 Uhr

23:59 Uhr, heute. Der Zeitpunkt, zu dem die Telekom irgendeine Software auf „meinem“ DSL-Port installieren wird, damit ich endlich wieder in zeitgemäßer Geschwindigkeit ins Netz komme.

Das Einspielen der Software geschieht automatisch und das System gibt für „meinen“ Port 23:59 Uhr an. Wieso nur hört sich das so verdammt nach letzter möglicher Zeitpunkt, den die Software irgendwie verwalten kann an und nicht nach einer konkreten Zeitangabe? Das werden spannende zwei Stunden…

Nachtrag:
0:18 Uhr und noch immer ist das Lämpchen „rot“. Na, toll. Morgen also wieder versuchen, bei der unverschämten 01805-Supportnummer durchzukommen.

Nachtrag 2:
Heute Morgen war natürlich immer noch nichts freigeschaltet, die 01805-Supportnummer knöpft zwar immer 12 Cent ab, teilt einem jedoch nur mit, dass alle Mitarbeiter gerade beschäftigt sind. Also gerade im Büro mal den Service-Chat ausprobiert (Klick auf den Screenshot für größere Ansicht):

Obwohl man sich einloggen muss, wird trotzdem nochmal die T-Online Nummer abgefragt, außerdem verschluckt der Chat schonmal eine Zeile und zeigt andere doppelt an. Außerdem dauerte es knapp 10 Minuten, bevor ein Servicemitarbeiter dann in den Chat kam – immerhin gab es dazu einen Ton, so dass ich das Fenster erstmal wieder hervorholen konnte.

Im Endeffekt hat es aber nichts gebracht, ich möchte ja nur zu gerne wissen, wofür dieser Service-Chat dann eigentlich zu gebrauchen wäre.

Nachtrag 3:
Nachdem ich nochmal online eine Störungsmeldung abgegeben habe, rief mich knapp 45 Minuten später ein Techniker an und teilte mir mit, dass er später irgendwohin (halt so ein Schalthäusschen, oder was auch immer) fahren wollte um zu sehen, wo der Fehler liegt. Wiederum etwa eine Stunde später rief er nochmals an und meinte, dass es garnicht gehen könnte, weil ich noch gar kein DSL geschaltet bekommen hätte. Nun sollte aber alles laufen. Er hat testweise ein Modem angeschlossen und auch eine Testeinwahl gemacht.

Da bin ich ja mal gespannt, ob ich heute Abend zuhause per DSL ins Netz kann…

Nachtrag 4:
Alle Lämpchen grün, DSL funktioniert. In „Mein T-Com“ ist der Auftrag aber noch drin. Ich hoffe ja, dass es da keine weiteren Komplikationen gibt…

Deutsche vs. Moslems: Das eigentliche Problem

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Sind nicht solche Überschriften (wie hier von Spiegel-Online: Wachsende Kluft zwischen Deutschen und Muslimen) sehr entlarvend? Der Redakteur hat sicher keine Sekunde darüber nachgedacht, dass es auch deutsche Moslems gibt. Statt dessen wird eine klare Grenze gezogen: wir hier, ihr dort.

Wieso wird hier die Religionszugehörigkeit mit der Staatsangehörigkeit verglichen? Und wieso fällt sowas einem Redakteur nicht auf?

Watching the web – Witz

Morgen startet also irgendein neues Online-Magazin: Webwatching

Wenn die Macher mal getan hätten, was der Titel verspricht – nämlich sich im Web umzusehen – wären ihnen folgende Dinge aufgefallen:

2006 präsentiert man keine Startseite mehr, die nur eine Aufforderung zum Klicken eines Logos enthält, woraufhin sich eine neue Seite (per Javascript) öffnet.

2006 präsentiert man keine Website mehr, die nur aus Flash besteht und zudem noch zwingend den Player 8 verlangt.

So, wenn Webwatching dann im Hier und Jetzt von 2006 angekommen ist, schaue ich es mir vielleicht auch mal an.