Serendipity Buch

Serendipity Buch

Eigentlich paradox, in einem Blog, welches mit WordPress läuft, auf ein Buch zum Blogsystem Serendipity hinzuweisen. Aber Garvin kommt hier aus der Gegend, der Code von Serendipity ist wesentlich lesbarer als von WordPress und auf anderen Blogs habe ich Serendipity bereits im Einsatz (z.B. für das NoseRub-Blog) und bin sehr zufrieden.

Hier hält mich eigentlich nur meine Designunfähigkeit bei WordPress, sonst hätte ich das Template wahrscheinlich schon längst für Serendipity umgesetzt und wäre umgezogen. Nun habe ich Garvins Buch zu Serendipity erst einmal vorbestellt in der Hoffnung, dort mehr zum Aufbau der Templates zu lesen.

Und natürlich ist das auch ein kleines Dankeschön (ein wirklich kleines, da ich weiß, mit welchen Honoraren Autoren bei solchen Büchern rechnen können) für seine Mühen.

Tomorrow und Cyberport: Same shit, different day

Gestern flatterte mir gleich doppelter Papiermüll in den Briefkasten. Alle paar Monate bereue ich es, bei Cyberport eingekauft zu haben und den nutzlosen Katalog im Briefkasten vorzufinden. Nutzlos deshalb, weil bei den meisten Artikeln die wirklich wichtigen Angaben gar nicht aufgeführt sind. So werden Monitore grundsätzlich ohne Angabe der Auflösung, sondern nur mit der Bildschirmdiagonale dargestellt. Was soll das?

Und gestern nun kam noch eine Ausgabe der Tomorrow dazu, dich ich gestern schon auf dem Zeitschriftenstapel in der Firma durchblättern konnte. Ich war ernsthaft besorgt, wer die denn wohl gekauft hätte, aber da die Firma ebenfalls schon einmal was bei Cyberport bestellt hat, wird der Müll dort ebenfalls über den Katalog Einzug gehalten haben.

Bei den Zahlen zur verbreiteten Auflage der Tomorrow sollte man für diese Ausgabe als sehr, sehr skeptisch sehen. Ansonsten hat das Heft die gleichen Probleme wie alle anderen ideenlose Magazine zum Thema Internet: einfaches Abdrucken von Screenshots eines Webportals, garniert mit einer Menge Produktvorstellungen und harmlosen Interviews sind nicht einmal ansatzweise so vielfältig und aktuell wie das Internet selbst. Man hat das Gefühl, eine Art TV-Spielfilm für das Internet in den Händen zu halten. Das zeigt nur wieder einmal, dass das Medium nicht verstanden wurde und statt dessen versucht wird, bekannte Konzepte weiter zu verwenden.

Wo bleibt der klickbare Link in der Cyberport-Post, um den Müll einfach abzubestellen?

Alice – Du bist bekloppt

Ja, ich meine Dich. Seit Wochen kann ich mich nicht in der Alice Lounge einloggen. Die erste Rechnung wurde nun abgebucht, anschauen kann ich sie mir aber nicht. Das heißt für mich, dass ich sie nicht überprüfen kann und werde die Abbuchung deshalb wahrscheinlich bald rückgängig machen. Denn in der Alice Online-Beratung (das Logo steckt dick im Fenster) antwortete man mir nur dies hier:

Marco B.: Da wir keine Möglichkeit haben, Ihre Alice Kundendaten einzusehen, können wir Ihnen leider zu Ihrem Anliegen nicht weiterhelfen. Zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an unsere Hotline: 01805 56 56 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz). Unsere Mitarbeiter dort sind 7 Tage die Woche rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Ihre Alice Online-Beratung

Ihr Gesprächspartner hat den Dialog verlassen

Er hat übrigens nicht nach irgendwelchen Kundendaten gefragt. Und jetzt kommt mir nicht mit Sicherheit – am Telefon kann ich meine Kundennummer oder ähnliches ja auch nicht authentifiziert übertragen.

Meine Frage war, warum die Login-Seite (diese URL: https://www.alice-dsl.de/kundencenter/Start_P.do?cid=aol_hkcr) schon seit Wochen nicht aufzurufen ist. Was das mit meinen Kundendaten zu tun hat, ist mir schleierhaft.

Nachtrag:
Wenn ich mit Alice-DSL online bin, funktioniert die Seite. Für die andere Hälfte des Tages darf ich die Daten also nicht einsehen…

Brief an den Weihnachtsmann*

Frosted Mini Wheats - Maple & Brown Sugar

Lieber Mister Kellogs,

sagen Sie Ihren deutschen Kollegen doch bitte, dass diese unverzüglich die Forsted Mini Wheats – Maple & Brown Sugar in Deutschland einführen sollen. Ich würde sie auch kaufen, obwohl sie hier dann den doofen Namen Toppas hätten, was mich immer an spanische Köstlichkeiten, oder an Spülschwämme erinnert. Und ich würde mir auch Shrek anschauen, wenn das etwas bringen würde. Ehrlich.

Ich habe mir zwei Packungen selbst importiert, bei dem aktuellen Tempo des Verbrauchs bin ich ab Mitte nächster Woche aber schon wieder auf dem Trockenen. Rasche Hilfe ist also geboten!

[* Nur wer an den Weihnachtsmann glaubt, glaubt auch, dass das hier was bringt.]

Crooked Little Vein

Crooked Little Vein

Über Warren Ellis habe ich in diesem Blog schon häufiger geschrieben und auch gerade erst wieder einen großen Stapel an Comics mit aus den USA gebracht. Kaum ein Monat vergeht in seinem Blog, ohne dass er dort nicht das Erscheinen einer neuen Geschichte ankündigt. Warren Ellis scheint also nur so vor Ideen zu sprudeln.

Mit Crooked Litte Vein hat er inzwischen auch einen Roman (a Novel) herausgebracht, dass ich in an dieser Stelle nur wärmstens empfehlen kann. Man sollte allerdings auf mehr als explizite Sprache vorbereitet sein. Und auch wenn es in der Geschichte um einen Privatdetektiv geht, muss man kein Krimi-Fan sein – ich finde Krimis eher langweilig.

Das Buch ist nicht sehr dick, in etwa zwei bis drei Stunden hat man es durchgelesen. Die Sprache ist relativ einfach gehalten, man muss also kein Englischprofessor sein, um die Geschichte verstehen zu können. Neben der eigentlichen Story sticht immer wieder der Wortwitz hervor, mit dem Warren Ellis sein Buch gespickt hat.

Auch könnte man meinen, dass es einem Comicautor schwer fallen würde, seine sonst immer so gekürzte Ausdrucksweise für ein Buch zu überarbeiten. Tatsächlich schafft er es, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, ohne großartig die Umgebung zu beschreiben – er hat da also sozusagen einen Kopfcomic verfasst.

Keine Ahnung, ob das Buch irgendwann mal ins Deutsche übersetzt wird, ich würde aber jedem empfehlen, es im Original zu lesen. Ja, es kann ein wenig verstörend sein, aber ich glaube nicht, dass Erwachsene Menschen damit tatsächlich ein Problem haben werden.