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Olbertz.de

Google Maps Street View

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Technik, die begeistert. In Deutschland noch nicht offiziell, aber nach Klick auf den Screenshot sollte man auch noch andere Sachen anschauen können. Oder noch einmal hier ein Einstiegslink: http://maps.google.com/?&gl=us

Interessant, dass noch nicht einmal Washington D.C erfasst ist. Ich warte ja auf Tokyo, Melbourne, Bejing, Mexico-Stadt, Rio, Kalkutta, etc…

Im Moment sind nur San Francisco, Las Vegas, Denver, Miami und New York im Street View zu betrachten.
Google Maps Street View

Feine Comedy: 30 Rock

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30 Rock

In nur zwei Tagen habe ich mir die komplette erste Season von 30 Rock angeschaut - bei nur jeweils knapp 20 Minuten und 21 Folgen ist das noch machbar.

30 Rock ist eine Abkürzung für 30 Rockefeller Plaza und bezeichnet damit die Adresse in New York, wo die NBC beheimatet ist. Jeder, der schon einmal das Rockefeller Center (das ist das Hochhaus in der Nähe der St. Patrick’s Cathedral, auf dessen Vorplatz im Winter die Eislaufbahn steht) besucht hat, wird am Seiteneingang den NBC Showroom gesehen haben. Dort werden einige erfolgreiche Fernsehshows der NBC aufgezeichnet und Besucher können sich dort für eine Tour anmelden.

Die Comedy-Serie 30 Rock spielt dabei innerhalb dieses Gebäudes, es geht dabei um die Comedy-Show Girlie und alle, die an ihr mit arbeiten. Im Wesentlichen konzentriert sich das Geschehen dabei um die Schreiber, den Producer, die Chefin der Show und den (anfänglich) bösen Chef, der grandios von Alec Baldwin gespielt wird. Die weibliche Hauptrolle wird von Tina Fey gespielt, die mich am Anfang sehr stark an Helen Hunt erinnert hat.

Tina Fey spielt Liz Lemon, die Chefin der Show und ist auch Creator von 30 Rock. Von Ally McBeal wird der eine, oder andere noch Liza Krakowski kennen, in 30 Rock spielt sie einen ähnlichen Charakter. Maulik Pancholy habe ich zuletzt in Weeds wahrgenommen, er hat aber auch schon mal einen Aufrtritt bei den Sopranos gehabt.

Die anderen Schauspieler kenne ich nicht, Judah Friedlander erinnert mich jedoch an eine Comic-Figur, auf dessen Name ich nicht mehr komme und Lonny Ross kommt mir unheimlich bekannt vor, laut IMDB habe ich aber noch nichts von ihm gesehen.

Keine Ahnung, ob es die Serie mal irgendwann nach Deutschland schaffen sollte - wenn nicht, empfehle ich die Augen aufzuhalten, ob man sie irgendwann auf DVD bekommen kann und dann hoffentlich einen DVD-Player mit entsprechendem Region-Code hat…

Ich musste jetzt zwar nicht alle naselang die Pause-Taste drücken, weil ich aus dem Lachen nicht mehr heraus kam, aber 30 Rock hebt definitiv die Laune, ist intelligent, sehr kurzweilig und ganz wichtig: kein Klamauk!

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 27th, 2007
  • Category: Allgemeines
  • Comments: 5

Der Vesuv

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Vesuv, von Neapel aus gesehen

Den Vesus photographisch festzuhalten, ist aus der Ferne noch relativ einfach, dieses atemberaubende Erlebnis des Aufstiegs lässt sich aber nur schwierig wiedergeben. Wir sind von Ercolano aus mit einem Bus hochgefahren: 16,50 Euro pro Person, inklusive 6,50 Euro Eintritt für den Vesus selbst - bestimmt Nepp, aber viel mehr als dieser Bus drängte sich nicht auf, als wir mit dem Zug ankamen. Die Zugfahrt selbst kostete nur 2,80 Euro und ist gleichzeitig ein Tagesticket.

Der leicht überforderte Bus (12 Personen in einem 10 Personen Fiat) brachte uns bis zum zentralen Parkplatz nach oben, von wo aus alle Touristen zu Fuß den Rest erledigen müssen. Am Parkplatz bezahlt man auch den Eintritt, oder bekommt dort die Tickets ausgehändigt, was die Warterei erheblich verkürzen kann. Wir hatten nur 1:20 Stunden Aufenthalt, was sich eigentlich großzügig anhört. Der Abstieg vom Gipfel des Vesus dauert aber bei schneller Gangart (noch schneller und ich wäre gefallen) gute 20 Minuten, für den Aufstieg kann man locker 10 Minuten aufschlagen. Mit Kinderwagen, oder irgendwelchen Gebrechen müsste man erheblich länger einplanen - dann also lieber die Fahrt zum/vom Parklpatz individuell ausmachen.

Der Aufstieg zum Vesuv

Direkt hinter der Bezahlstelle werden einem kostenlos (bei der Rückgabe wird um eine Spende gebeten) Stöcke angeboten, die den Aufstieg erleichtern sollen. Ob es hilft, kann ich nicht sagen, da ich wegen der Kamera in der Hand darauf verzichtet habe und ich eh nicht schnell genug rauf kommen konnte und deswegen ziemlich hochgehetzt bin - soweit das möglich war.

Vom ersten Ausblickspunkt in den Krater aus, geht es noch mindestens 20 Minuten weiter um die Hälfte des Kraters herum. Dabei kann man abwechselnd immer mal wieder den Krater, oder das Umland bewundern. Es gibt sogar insgesamt drei (oder waren es doch nur zwei?) Kioske da oben. Die Preise und Waren habe ich mir nicht angeschaut, aber irgendwie fand ich das schon sehr bemerkenswert.

Ausblick vom Vesuv

Der ganze Besuch des Vesuvs ist sehr eindrucksvoll, auf etwa 1.200 Meter Höhe hat man einen großartigen Blick auf Neapel und den Golf von Neapel. Der Krater selbst ist riesig, wenn auch herrlich unspektakulär. An einigen Stellen sieht man kleine Wolken aufsteigen - vermutlich Schwefel -, ansonsten sieht man in erster Linie viel Geröll. Ich habe es zwar geschafft, den gesamten Krater in einem Photo festzuhalten, die Dimension wird einem aber erst klar, wenn man selbst vor Ort war.

Der Krater des Vesuvs

Ein bisschen erahnen kann man es auf diesem Photo und wenn man es mit dem vorherigen vergleicht:
Der Krater ist einfach riesig

Lost Season 3

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Lost

Die dritte Season von Lost ist nun auch vorbei, im Februar 2008 wird die vierte Season bei NBC starten. Wie Jens schon geschrieben hat, sollen insgesamt sechs Staffeln ausgestrahlt, was ich angesichts der jetzt gerade beendeten dritte Staffel doch etwas lang finde.

Die Doppelfolge am zum Schluß hatt wieder einige Überraschungen aufzuwarten, der Cliffhanger am Ende ist auch nicht zu unverschämt, alleine dadurch, dass noch drei Staffeln folgen sollen, kommt man überhaupt auf die Idee, dass das jetzt ein Cliffhanger war.

Ich mochte das mysteriöse an der ersten Staffel von Lost, davon ist aber inzwischen eigentlich kaum noch was übrig geblieben. Dafür hatte man das Gefühl, dass vieles unnötig in die Länge gezogen wird. Andererseits wurde die Geschichte in allen Staffeln weitergetrieben und man erfährt mehr von der gesamten Geschichte, so dass sich dieser Eindruck im Nachhinein nicht so ganz bestätigt.

Warum aber bei dem Aufeinandertreffen der “Others” und den Absturzopfern so wenig Fragen gestellt werden, werde ich wohl nie nachvollziehen können.

Eine Sache, die mit den Rückblenden zu tun hat, gefiel mir am Ende der dritten Staffel sehr gut, für solche Ideen mag ich die Serie dann doch und ich werde ab nächsten Februar bestimmt wieder jede Woche mitfiebern.

Bis dahin kann man sich bei Lostpedia die Zeit vertreiben und jede Menge Details zum gesamten Plot nachlesen.

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 24th, 2007
  • Category: Allgemeines
  • Comments: 9

Zum Thema Doping

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Eines Vorweg: ich bin für sauberen Sport, also ohne die Hilfe unerlaubter Mittel. Dabei gibt es sicherlich eine Grauzone, aber sobald gesundheitliche Risiken bestehen, sollten sogenannte leistungssteigernde Mittel auf jeden Fall auf die Liste der Dopingmittel gestellt werden.

So sehr ich den aktuellen Befreiungsschlag (obwohl dazu evtl. noch ein wenig mehr notwendig wäre) im deutschen Radsport auch begrüße, umso mehr ärgern mich Reaktionen wie “ich wusste das schon immer, solche Leistungen sind ohne Doping nicht möglich”. Das halte ich für vollkommenen Quatsch.

Dopingmittel zu nehmen, heißt ja nicht, dass plötzlich aus einem Hobbysportler ein Profi wird. Das sind alles Substanzen, die leistungsfördernd wirken. Um die oft sechs Stunden Training pro Tag an sieben Tagen in der Woche, kommt kein Spitzensportler herum. Mit Dopingmittel bringt das Training nur mehr.

Ich habe in meiner Jugend selbst Leistungssport betrieben (Leichtathletik, sechs mal zwei Stunden Training pro Woche plus Wettkämpfe) und kann deshalb die Leistungen in der Leichtathletik ganz gut einschätzen. Es liegen Welten zwischen den Hobby-Marathonläufern und der Weltspitze. Es werden dort im Durchschnitt weniger als drei Minuten für 1.000 m benötigt. Etwas, was die meisten Läufer nicht einmal für nur einen Kilometer hinbekommen, wird dort über 42 km durchgezogen.

Und zwar auf jeden Fall auch ohne Doping. Da bin ich mir ganz sicher, eben weil ich weiß, was ein schon ziemlich gut austrainierter Körper zu Leisten vermag. Das lässt sich so dann natürlich auch auf den Radsport übertragen und deshalb glaube ich, dass es schon möglich ist, die Tour de France auch ohne Doping, aber als Leistungssportler zu betreiben. Nur weil der engagierte Couchpotato, oder von mir aus auch Hobbysportler sich das nicht vorstellen kann, ist die Leistung auf keinen Fall unmöglich.

Doping macht nur den Unterschied zwischen “Platz unter den ersten 10″ und “Platz unter den ersten 100″ aus. Das ist natürlich für die Sponsoren, den Ehrgeiz der Sportler und ihrer Anhänger ein riesiger Unterschied, aber auch die Nummer 100 der Welt steckt jeden Hobbysportler noch in die Tasche - egal in welcher Sportart.

24 vs. Heroes

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Heroes

Heute habe ich die beiden letzten Folgen der sechsten Staffel von 24 und die letzten beiden Folgen der ersten Staffel von Heroes gesehen und der klare Gewinner ist auf jeden Fall Heroes.

War ich vom Start (die ersten vier Folgen) der sechsten 24 Staffel noch sehr begeistert, verflachte das ganze doch zusehens und wirkte irgendwie so, als ob den Machern nach dem furiosen Start die Ideen ausgegangen sind. Die ganze Geschichte hatte keinen roten Faden mehr und konnte mich deshalb immer weniger begeistern.

Wahrscheinlich kann man am Ende von Heroes auch wieder etwas auszusetzen haben, aber nach einem eher schwächeren Mittelteil der Staffel, wurde es ab Folge 20 wieder richtig spannend und die Geschichte nahm an Fahrt auf. Sehr schön ist, dass die Staffel wirklich einen Abschluß bekommt, auch wenn wohl mindestens eine weitere Staffel geplant ist. Wie man hört, soll es dabei dann aber nur mit ein paar der bekannten Protagonisten weiter gehen.

Vielen Dank an die Macher von Heroes, es hat sehr viel Spaß gemacht, diese Serie zu verfolgen!

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 22nd, 2007
  • Category: Allgemeines
  • Comments: 4

Müllnotstand in Neapel?

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Spiegel-Online übernimmt gerade eine DPA-Meldung, nach der Neapel stinkt und Touristen ihre Hotelzimmer wegen des Mülls stornieren.

Ich war gerade zehn Tage in Neapel, habe mitten in der Innenstadt gewohnt und war im gesamten Innenstadtbereich unterwegs. Das der Müll monatelang nicht abgeholt wurde, stimmt in dieser Verallgemeinerung einfach nicht! Da ich privat untergekommen bin, wurde dort natürlich auch der Müll rausgebracht (man stellt ihn einfach vor die Türe) und der war dann auch immer am nächsten Tag weg.

Ja, es gibt Müllberge in Straßen abseits des Zentrums, brennende Müllberge habe ich aber nie gesehen, auch keine Rauchwolken über der Stadt, so wie es der dramatische Bericht der DPA nahelegen könnte.

Die persönliche Erfahrung mit Neapel ist also eine ganz andere, als dort beschrieben wird. Und ich bin bestimmt nicht nur die Hauptattraktionen abgelaufen, sondern bin mit der Kamera auch immer viel abseits der normalen Routen unterwegs. In Ercolano, Pozzuoli und auf dem Weg zum Vesuv überall das gleiche Bild: vereinzelte Müllberge in der Nähe von Container, die etwa 1,50 hoch sind - nicht schön und sicherlich ärgerlich für die Bewohner dort, aber nicht so wild, wie beschrieben.

Und wenn Touristen ihre Zimmer storniert haben, dann sicherlich nur in Randgebieten und ganz vereinzelt. Denn wie das Beispiel mit der Müllabfuhr in der Altstadt zeigt, wird sehr penibel darauf geachtet, dass die Attraktionen “müllfrei” bleiben.

Auf gar keinen Fall ist Neapel zur Zeit eine

stinkende, von Ungeziefer heimgesuchte Müllhalde

Die Korrespondenten bei der DPA scheinen also nicht in Neapel unterwegs sein, sondern sich nur auf Pressemitteilung der Stadt zu verlassen. Vielleicht sollte man mal Leute fragen, die sich gerade in Neapel aufhalten…

Nachtrag:
Auch andere Medien berichten über den Müll in Neapel: Focus, Tagesschau, N24 und heute.de

Wirklich in Neapel unterwegs scheint von denen aber auch keiner gewesen zu sein.

Nachtrag 2:
Julia hat ein paar Photos vom Müllnotstand in Neapel gemacht - aus der Innenstadt. Da gibt es wirklich nicht viel zu sehen…

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 15th, 2007
  • Category: Allgemeines
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Das Eis in Italien

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Gestern war mal wieder ein sehr sonniger und warmer Tag in Neapel und gerade fällt mir ein, dass ich ja noch gar nichts über das italienische Eis hier erzählt habe. Es schmeckt einfach großartig! Schokoladeneis, das wie kaltes Mousse-au-Chocolat schmeckt und Stracciatella mit Schokostückchen, die wirklich nach Schokolade schmecken. Unglaublich, wie schlecht doch das italienische Eis in Deutschland schmeckt.

Hier riecht man das Eis schon lange bevor man die Hand zum Mund führt. Das Eis ist natürlich nicht in genormten Kugeln auf die Waffel gekommen, sondern vom großen Eisspachtel irgendwie aufgeschmiert. So wie das selbstgemachte Eis von Wilbers in Moers früher - ein Laden, der schon damals lange nicht mehr so hieß, aber trotzdem ging man zu Wilbers um Eis zu essen.

Aber wieder zurück nach Neapel. Etwas seltsam ist, dass man sich immer erst ein “Ticket” für das Eis kaufen muss. An der Theke so drei Meter weiter rechts… Ob man da den eigenen Eisaufbringern nicht traut? Oder ist das einfach Tradition? Irgendwo ist mir diese Sache schon einmal passiert. Also diese Ware-erst-nach-Ticket-Mentalität. Ich weiß nur nicht mehr, wo das war. Übrigens wurde auf Capri auch darüber hinweg gesehen, wenn man als Touri das Eis direkt bei der Eisaufbringerin bezahlt. Dumm nur, wenn man selbst alles richtig macht, dafür aber durch das Warten an der Kassenschlange länger braucht - die Ungeduld…

Bei einem Eisladen gab es sogar die schmalen Enden der Eiswaffel als eine Art Löffel zum Eis dazu. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: das Eis selbst wird natürlich in einer kompletten Eiswaffel serviert, die Spitze gab es zusätzlich dazu. Sehr nette Idee, wie ich finde.

Da es hier kein portioniertes Eis gibt (Kunst lässt sich ja auch nicht messen), entfällt das klassische Preisgefüge, so wie wir es kennen. Also gibt es hier nur die Unterscheidung nach der größe der Waffel, wobei selbst die kleinste Größe in der Regel erlaubt, zwei Eissorten auszusuchen.

Auf jeden Fall ist das Wetter im Moment natürlich wie geschaffen dafür, sich durch die unzähligen Eisläden und -sorten zu naschen. So lässt es sich hier doppelt so gut aushalten.

Neapel, Hafen
In der Nähe des Yachthafens wird selbst dieser Felsenstrand ausgiebig genutzt. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es erst im Hochsommer sein wird.

Galleria Umberto I
Galleria Umberto I - Unglaublich schöne Einkaufspassage von 1890.

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 13th, 2007
  • Category: Allgemeines
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Vom Vesuv zur Capri-Sonne

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Capri

Eigentlich wollten wir heute ja zum Vesuv und nach Pompeji, aber vom Bahnhof aus konnte man die Doppelspitze des Vulkans überhaupt nicht erkennen - das war an den vergangenen zwei Tagen wesentlich besser. Und das, obwohl keine Wolken am Himmel zu sehen waren.

Also ging es zu unserem Zweitziel auf die Insel Capri. Mit einer der Schnellfähren gelangt man in etwa 40 Minute dort hin. Statt der 10,50 Euro aus dem Reiseführer kostete eine Fahrt jedoch 15,- Euro pro Person. Die langsameren und günstigeren Fähren brauchen aber doppelt so lange - wer, wie ich, ungern wartet, ist froh sich den Luxus des kürzeren Wartens erkaufen zu können.

Neben Schlagerliedern und Kindergetränken in Astronautenverpackung, sowie süßklebriges Eis am Stiel, konnte ich mit Capri bisher nichts anfangen. Dahinter verbirgt sich aber eine sehr schöne Insel mit kleinen Gassen und sehr viel kleineren Gebirgen. Die Insel ist wohl nur knapp 10 Quadratkilometer groß, aber die schon erwähnten Gebirge und Felsketten machen es nicht so einfach, die gesamte Insel zu erkunden. Wir haben heute nicht einmal das Mindestprogramm für Touristen geschafft, hatten aber trotzdem eine Menge Spaß und viele wunderschöne Ausblicke.

Capri

Capri-Stadt ist natürlich sehr touristisch, wobei aber auch angenehm viele Italiener unterwegs waren. Wenn es auf dem Festland so richtig heiß wird, sollen sich noch viel mehr Neapolitaner auf der Insel tummeln. Teilweise kaum vorstellbar und der Steinstrand in der Nähe des Haupthafens lädt eigentlich auch nicht zu grenzenlosem verweilen auf.

Anacapri soll etwas ruhiger sein, aber mangels Zeit haben wir auf den Bus dorthin verzichtet - die letzten Fähren fahren bereits gegen 20:00 Uhr zurück nach Neapel und Sorrento. Und da die Schlange zur Funicolare (Seilbahn auf Schienen) in Capri-Stadt ziemlich lang war, verzichteten wir auch darauf, über Sorrento mit dem Zug zurück nach Neapel zu fahren und nutzten noch einmal die Schnellfähre direkt nach Neapel.

Die Queen Mary 2, die dort morgens noch im Hafen stand, war inzwischen wieder weg - irgendwie gab es auch keine sonderlich zu erkennende Schaulustige wegen der QM2, da ist ganz Hamburg irgendwie immer mehr aus dem Häuschen.

Zum Abschluß des Tages gab es dann noch eine Pizza, aber mit frevelhaften Champignon aus der Dose! Wäre ich bei Qype, könnte der Laden was zu hören bekommen…

Capri

  • Author: Dirk Olbertz
  • Published: Mai 11th, 2007
  • Category: Allgemeines
  • Comments: 6

Einmal Napoli, bitte!

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Mein erster Aufenthalt in Italien und dann gleich Neapel! Was habe ich nicht alles für Geschichten gehört… Ich bin eigentlich die Gutgläubigkeit in Person - also im Sinne von: ich glaube an das Gute im Menschen -, habe mich jetzt aber doch tatsächlich durch den gesamten Vertrag meiner Hausratversicherung gekämpft um herauszufinden, ob meine Kamera bei einem Raub versichert wäre. Unglaublich und ich hoffe, die Stadt straft mich Lügen.

Der erste Eindruck war natürlich chaotisch, aber das musste bei den Vorurteilen ja auch sein. Schon der Bus, der uns vom Flieger zum Flughafen bringen sollte, kam zu spät, die lange Schlange ungeduldiger Touristen vor dem Alibus in die Stadt kann natürlich (!) so auch nur in Italien vorkommen.

Auf dem Weg in die Stadt wurde klar, dass jeder waghalsige Rollerfahrer in Deutschland gerade mal die Windeln abgelegt hat - bezogen auf seine fahrerische Entwicklung. Straßen so schmal, dass zwei Busse kaum aneinander vorbeikommen und husch saust noch ein Roller zwischendurch.

Beim Anblick der Häuser im flughafennahen Neapel kam ich mir vor wie in St. Petersburg, nur halt in warm und mit Rollern.

Ich bin auf jeden Fall auf die nächsten Tage hier gespannt. Und solange mir die Kamera nicht geklaut wird, gibt es auch Nachschub an Photos aus diesem Trubel, bei dem man sich fast auf einem dauerhaften Volksfest wähnt.

Anflug auf Neapel
Anflug auf Neapel mit dem Vesuv im Hintergrund.

Neapel - Blick aus dem Fenster
Blick aus dem Zimmer, in dem ich hier wohne.

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