Ein Impressum ist ein Impressum, ist ein Impressum – NOT!

Es ist ja manchmal zum Haare raufen: da beziehen sich irgendwelche Leute, auf Gesetze zur Impressumspflicht, weil sie ihren Account bei Blogger.de gelöscht haben möchte und mir wohl irgendwie Druck machen wollen.

Dass sie aber offensichtlich alle Informationen auf der Startseite von Blogger.de unten entnommen haben und mich anschließend kontaktiert haben, soweit reicht das Denken dann aber doch nicht. Merke: auch ohne dass das Impressum dran steht, handelt es sich dabei um genau dieses!

Goodbye Flickr?

Am Sonntag läuft mein Flickr Pro-Account aus und ich weiß nicht, ob ich ihn noch einmal verlängern soll.

Ein Feature vermisse ich bei Flickr schon sehr lange und zwar eine Statistik, wie oft meine Photos von wo aufgerufen wurden. Das gilt für Flickr-Interne Besucher, also wie ist man bei Flickr auf mein Photo aufmerksam geworden? Durch eine Suche nach Tag? Durch die Kontaktliste? Oder durch eine kurzzeitige Anzeige auf der Startseite? Und natürlich würde ich gerne wissen, wo ein Photo von mir evtl. noch eingebaut ist und darüber angezeigt wird.

Ich fand an Flickr immer sehr schön, dass ich einfach eine Datei hochlade und ich gleich auf verschiedene Größen des Photos Zugriff habe. Auch die Sachen mit den Notizen, die man direkt auf den Photos anbringen kann, finde ich Klasse. Leider funktioniert das aber auch nur auf Flickr selber und nicht hier in meinem Blog, wenn ich da ein Photo reinpacke.

So ein Flash-PlugIn für die eigene Seite habe ich letztens noch irgendwo gesehen (sogar nur mit DHTML), das kann man also auch selber machen. Und um Trafficspitzen auf meinem Server zu entgehen, kann ich die Photos für relativ wenig Geld auch bei Amazon S3 hosten. Ein Skript, um die Photos automatisch in Größen zu skalieren, die ich brauche, ist auch relativ schnell selbst geschrieben.

An der Community bei Flickr finde ich eigentlich nur gut, dass ich inzwischen relativ viele Leute zu meinen Kontakten zähle und ich einmal pro Tag mit einem Blick erkenne, was die gerade so treiben (grob natürlich nur). Aber das habe ich auch mit der kostenlosen Variante, AdBlock blendet mir die Werbung aus und in mein eigenes Skript könnte ich ja auch automatisch kleine Versionen meiner Photos in Flickr einstellen, damit meine Kontakte auf dem Laufenden bleiben. Andererseits veröffentliche ich Photos selten nur bei Flickr, sondern schreibe meistens auch immer einen Beitrag hier im Blog.

Mh. Es sieht aus, als hätte ich mich entschieden… Jetzt muß ich nur noch die Zeit finden, hier eine eigene kleine Galerie aufzubauen…

Rechnung an d.k.d

Hintergründe zum Thema können bei Mario Sixtus, Wortfeld, The Maastrix und Netzwelt nachgelesen werden.

Blogger.de
Dirk Olbertz
Kölnstraße 129b
53111 Bonn

Bonn, der 17. April 2007

An d.k.d Internet Service GmbH
Kaiserstraße 79
60329 Frankfurt/Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

das von ihnen im Rahmen der IN2U-Kampagne angelegte Blog pupileye.blogger.de ist kommerzieller Natur und somit laut der Nutzungsbedingungen von Blogger.de, der Betrieb nur nach vorheriger Genehmigung durch mich erlaubt.

Diese Erlaubnis ist nicht eingeholt worden, aus diesem Grund wird eine erhöhte Nutzungsgebühr berechnet.

Ich stelle ihnen deshalb folgenden Posten in Rechnung:
1 x Bereitstellung eines Multiuser CMS-Systems für Text, Bilder und sonstiger Dateien für die Dauer von 12 Monaten. Das Paket enthält folgende Leistungsmerkmale:
– Überlassung einer Subdomain
– 5 MB Speicherplatz für Text, Bilder und sonstige Dateien
– 100MB Übertragungsvolumen pro Monat. Jedes weitere MB darüber hinaus kostet 1 Euro.
– kostenlose Supportanfragen unter hilfe.blogger.de
– kostenlose Auflistung auf blogger.de/list
– kostenlose Statistik über die 25 meistgelesensten Beiträge
– kostenlose Statistik zu den Besuchern der letzten 24 Stunden

Kosten: 1.200,- Euro
Mehrwertsteuer wird nicht ausgewiesen.

Bitte überweisen sie die Summe binnen 14 Tage auf mein Konto:
Dirk Olbertz
Deutsche Bank
BLZ 350 700 24
Kto.-Nr. 0638197

Mit freundlichen Grüßen,
Dirk Olbertz

Die Zeit drängt: Gegen die Vorratsdatenspeicherung

Stasi 2.0

Ralf Bendrath erklärt auf dem Blog Netzpolitik, was es mit der Stasi 2.0 auf sich hat. Am Mittwoch wird im Bundeskabinett über einen Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung diskutiert. Was das heißt?

Wenn ihr es nicht so cool findet, dass eure Passwörter, jedes Telefonat, jedes Fax, alle aufgerufenen Websites, etc. auf Vorrat gespeichert werden, damit ihm nachhinein bei evtl. Straftaten nachvollzogen werden kann, was Du wann, wie wo gemacht hast, solltet ihr euch gegen die Vorratsdatenspeicherung aussprechen.

Von solchen Daten hat die Stasi nur geträumt! Also:

  1. hier und bei den verlinkten Websites schlau machen, und
  2. gegen die Vorratsdatenspeicherung in Deinem Blog schreiben!

[Bild von dataloo]