Mein erster Podcast: (fast) ohne Erinnerung

Was man nicht so alles tut, wenn man fernab der Heimat nicht auf die bekannten Zerstreuungsmechanismen zurückgreifen kann. So habe ich mir heute meinen ersten Podcast angehört. Die Ehre dieses zweifelhaften Vergnügens gebührt Johnny von Spreeblick.

Technisch nicht schlecht, aber halt ein Podcast, was dann natürlich sofort dazu führte, dass ich nebenbei noch andere Dinge tat und nur ein wenig Geplänkel zu seinem Schreibtisch mitbekam. Tja, das soll nun der neue Hype werden? Ich bleibe da skeptisch.

Ach ja, das Musikrätsel meine ich auch erkannt zu haben. Für irgendwas muss dieser Beitrag ja noch gut sein…

Weltjugendtag 2005: Glauben ist kein Spaß

Bei weisse-rose.de geht es für eine christliche Seite ganz schön heftig zu und das nur, weil der Betreiber von WJT.de nicht mehr auf die offiziellen Seiten des Weltjugendtages verlinkt, sondern „auch mal die anderen ran lässt“ und munter auf die Startseite der Aktion Religionsfreie Zone verweist.

[via Jens via ICQ]

Nachtrag
Einige kritische Berichte zur „Weißen Rose“ gibt es hier:
taz.de
Telepolis.de
Blogbar.de

Erfolgreich bei der GEZ abmelden

Dies ist ein Nachtrag zu Abenteuer GEZ-Abmeldung vom 7. Mai 2005. Die GEZ hatte damals eine Abmeldung zum 30. April nicht anerkannt, da der Grund nicht gültig gewesen wäre…

Folgendes Schreiben an die GEZ hat sie dann zum Einlenken gebracht und letzten Samstag war die Bestätigung der Abmeldung zum 30. April dann im Briefkasten:


Abmeldung meiner Rundfunkgeräte
Meine Teilnehmernummer: xxx xxx xxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 14.4.2005 habe ich Ihnen die Abmeldung meiner Rundfunkgeräte zum Ende April 2005 angezeigt. Am 28.4.2005 erhielt ich von Ihnen die Nachricht, dass Sie meine Abmeldung nicht akzeptieren. Dies hat keine gesetzliche Grundlage, so dass ich Ihre Ablehnung nicht nachvollziehen kann.

Ich habe Ihnen meine Abmeldung entsprechend den Erfordernissen des Rundfunkgebührenstaatsvertrags (RGebStV) angezeigt. Den Hinweis am Ende Ihres Abmeldeformulars, dass nach der Abmeldung keine Geräte mehr bereitgehalten werden dürfen, habe ich verstanden und auch befolgt. Zur Zeit der Abmeldung besaß ich noch ein Fernsehgerät und ein Radio, das ich im Monat April auch noch genutzt habe, da ich dafür ja schließlich auch bezahlt habe. Am Ende des Monats April habe ich die Geräte aus meiner Wohnung entfernt. Da zu dem Zeitpunkt der Abmeldung (14.04.) noch nicht entschieden war, was mit meinem Fernseh- und Radiogerät passieren würde, konnte ich Ihnen auch keine Details nennen. Zudem entnehme ich weder dem RGebStV noch Ihrem Abmeldeformular, wie konkret die Gründe angegeben werden müssen. Meine Angabe des Grundes für die Abmeldung – finanzielle Gründe – ist daher vollkommen ausreichend.

Ich bleibe also dabei: Mein Entschluss zur Abmeldung erfolgte aus finanziellen Gründen und als Konsequenz daraus habe ich ab dem 30.04.2005 alle empfangsbereiten Rundfunkgeräte aus meiner Wohnung entfernt. Daher bin ich lediglich bereit, die Rundfunkgebühren für den Monat April in Höhe von 17,03 € zu zahlen. Diesen Betrag habe ich heute auf das Rundfunkgebührenabwicklungskonto ARD/ZDF bei der WestLB Düsseldorf überwiesen.

Hilfsweise melde ich alle meine Rundfunkgeräte hiermit erneut zum Ende des Monats Mai 2005 ab. Der Grund für die Abmeldung: Ich habe alle empfangsbereiten Rundfunkgeräte aus meiner Wohnung entfernt.

Ich erwarte von Ihnen umgehend eine schriftliche Bestätigung meiner ab Ende April 2005 wirksamen Abmeldung. Sollten Sie allerdings meine Abmeldung nach wie vor nicht zum vorgenannten Zeitpunkt akzeptieren, werde ich mich gezwungen sehen, einen Rechtsanwalt einzuschalten.

Mit freundlichen Grüßen
xxx

Stillstand als Folge?

Gerade bei Udo Vetter gelesen: Das Handelsblatt schreibt Müntefering verkaufte selbst an „Heuschrecken“-Firma.

Ich habe das Thema in den vergangenen Tagen ja schon aufgegriffen. Im Zusammenhang mit dieser Meldung stellen sich ja zwangsläufig ein paar Fragen: Ist diese Kapitalismuskritik tatsächlich nur als Wahlkampfhilfe für die NRW-SPD gedacht gewesen? Das glaube ich persönlich weniger, dafür scheint mir die SPD insgesamt zu ungeeint um sowas durchzuplanen. Ich nehme als an, dass dies tatsächlich die Meinung von Herrn Müntefering ist. Darf ein Politiker dann diese Meinung über die letzten Jahre entwickelt haben? Und somit früher auch mal eine andere Meinung gehabt haben?

Die Reaktionen der Opposition in dem Handelsblatt-Artikel haben meiner Meinung nach was Zweischneidiges: wenn ein Politiker heute nichts sagen darf, das dem widerspricht, was er vor ein paar Jahren gesagt/getan hat, kann es keinerlei Veränderung geben. Das kann doch nicht wirklich das Ziel sein, oder?