Ende eines Piraten

Heute bekam ich eine Mail der NRW Generalsekretäre der Piratenpartei Deutschland:

da wir für das Jahr 2009 trotz mehrfacher Mahnung bis heute keinen Zahlungseingang verbuchen konnten, gilt Ihre Mitgliedschaft in der Piratenpartei Deutschland laut Satzung wie bereits angekündigt nun als beendet.

Damit hat die Piratenpartei meine Überlegungen abgekürzt, ob ich weiterhin Mitglied bleiben soll. Zu diversen wichtigen Netzpolitischen Themen gab es in den letzten Monat absolut nichts zu hören und davor gab es eher Schlagzeilen zu einzelnen Personen in der Piratenpartei.

Ich bin der Piratenpartei damals beigetreten (Mitgliedsnummer 2991), weil ich meine Themem dort repräsentiert fand. Inzwischen finde ich dort gar nichts mehr repräsentiert. Darum bin ich jetzt auch ganz froh darüber, dass mir die Entscheidung abgenommen wurde und ich die Piratenpartei nicht mehr länger unterstütze.

Das Problem mit den Mitgliedsbeiträgen rührt wohl übrigens daher, dass ich in den Landesverband BaWü eingetreten bin und anschließend nach NRW umgezogen bin. Ich habe tatsächlich dieses Jahr mehrere Mails von den Piraten bekommen, dass ich meine Mitgliedsbeiträge noch zahlen müsste. Ursprünglich war ich davon ausgegangen, dass ich eh eine Einzugsermächtigung gegeben hätte. Irgendwann (im August) habe ich dann die Beiträge für 2010 überwiesen, da ich für 2009 eh schon die Zahlung gemacht hatte.

Auf deren Mails habe ich auch immer brav geantwortet, aber außer einer automatischen Mail vom Helpdesk bislang noch nichts gehört. Ist jetzt aber auch egal. Bin nur mal gespant, wie es bei den Piraten um meine Daten steht. Ich will zumindest keine Mails und keine Post mehr von denen und habe um die komplette Löschung meiner Daten gebeten.

PS: Gerade kommt die Mail noch mal an. Diesmal an die zweite E-Mail Adresse, die ich hinterlegt hatte. Ich befürchte, mir steht noch eine Menge Spaß bevor…

Dead Drops

Dead Drops

Wieder einmal eine großartige Idee mit so einfachen Mitteln: USB-Sticks einbetonieren, so dass nur der Verbindungsstecker raus schaut. Und schon hat man ein wunderbares öffentliches Medium zum Austausch von Dateien erschaffen.

Die Aspekte der Sicherheit bezüglich Viren lasse ich als Mac-Benutzer ganz genüsslich außen vor :-)

Single Father & Raising Hope

Auf dem ersten Blick sind diese beiden Serien thematisch nah bei einander, aber inhaltlich meilenweit von einander entfernt.

Single Father ist eine vierteilige Miniserie mit dem ehemaligen „Doctor Who“-Darsteller David Tennant, der auch hier eine großartige Rolle abgibt. Ich habe bislang nur die erste Folge gesehen und auch wenn der Titel vorwegnimmt, dass die Familienidylle nicht lange anhalten wird, ist der folgende Absturz dennoch brutal. Eine sehr eindringliche erste Folge und ich bin schon gespannt auf die anderen drei.

Single Father

Raising Hope dagegen ist einfach nur skurril. Alleine wie in den ersten paar Minuten die Umstände für die Basis dieser Serie gelegt werden, beinhalten einige „WTF“-Momente. Aber irgendwie schafft es Raising Hope dabei einigermaßen ernst zu bleiben, was wiederum schreiend komisch ist. Mit gerade mal 20 Minuten pro Folge kann man auch mal ein paar hintereinander schauen.

Raising Hope