YouTube wird 8. Mein erster Kontakt war kurz nach der Geburt.

Also jedenfalls relativ kurz danach, nämlich am 15. Juni 2005 :) Denn wenn man sich die Geschichte von YouTube anschaut, stellt man fest, dass das erste Video erst im April 2005 online ging.

Etwa zur gleichen Zeit hatte ich mit meinem Projekt Taggling.com (Link zur WayBack-Machine) begonnen, sozusagen ein Tag-Aggregator. Und YouTube hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Feeds zu Tags. Also schrieb ich die Jungs an und bekam im kürzester Zeit eine Antwort von Steve Chen. Ein paar E-Mails später gab es dann funktionierende Feeds zu einzelnen Tags von YouTube!

Mein Lieblingszitat aus den Mails von Steve ist übrigens das hier:

So I’m still a bit of a novice on the technical side of RSS. While I’ve been using RSS readers to get my news for over a year now, I haven’t done much on the publishing side.

Mein erstes YouTube-Video stammt vom 14. Juni 2005 und zeigt das Öffnen eines der Tore bei der Eröffnung von „The Gates“ von Christo:

Eine unglaublich schlechte Qualität, aber damals eine Sensation. Videos im Internet! Heute nicht mehr ohne vorzustellen.

Neue ABC-Serie „Zero Hour“

Tja, was soll ich nun von Zero Hour halten? Die erste Folge hat was von Indiana Jones, Nazis und Rosenkreuzer kommen auch vor und da die Kirche auch noch eine Rolle spielt, kommt man nicht herum Parallelen zu diversen Verschwörungstheorien zu ziehen.

Also alles schon mal irgendwie dagewesen und entsprechend langweilig. Bzw. muss die Story schon extrem gut gemacht sein, um hier noch Begeisterung zu wecken. Es ist die erste Folge und entsprechend will man den Zuschauern möglichst schnell zum roten Faden der Geschichte bringen, aber was da in 40 Minuten an Entdeckungen und Rückschlüssen gemacht wird, ist schon allerhand. Das reicht normalerweise für 2 Staffeln CSI oder einem Indiana Jones Spielfilm.

Ich werde mir die zweite Folge auf jeden Fall noch anschauen, bin aber sehr skeptisch, ob ich mich wirklich mit der Serie anfreunden werde.

Late Adopter: Flattr

Ich bin jetzt auch bei Flattr. Deshalb findet man auf diesem Blog jetzt mal testweise einen Flattr-Button zu jedem Beitrag. Für die drei Leser, die Flattr noch nicht kennen: mittels Flattr verteilt man ein monatliches Budget (ab 2,- €) auf alle Klicks, die man auf Flattr-Buttons irgendwo im Netz macht. Das ist die Grundidee, inzwischen kann man aber auch monatlich wiederkehrende Beiträge automatisch flattern und es gibt die Möglichkeit, abseits von seinem monatlichen Budget Geld an einen Flattr-Empfänger zu spenden – wenn ich das richtig verstanden habe.

Auf meinem Flattr-Profil kann man sehen, was ich selbst geflattret (was für ein Verb!) habe. Ich muss mal abwarten, wie sich das in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Im Moment halte ich mich zurück, zu viel zu flattern. Denn dadurch wird der Wert eines einzelnen Klick ja verringert. Aber vielleicht erhöhe ich zu Beginn auch einfach das Budget. Andererseits finde ich es auch ganz OK, nicht so viel darüber nachzudenken und einfach insgesamt häufig den Button zu benutzen und bei mir besonders wichtigen dann irgendwann mal einen monatlichen Betrag automatisch zu verteilen.

Wie macht ihr das so? Und wie hoch ist so euer monatliches Budget? 2,- € finde ich ja ganz schön wenig. Macht ihr das abhängig von euren eigenen Flattr-Einnahmen?

Zweite Staffel von „Black Mirror“

Achtung! Trailer nicht anschauen, wenn Du komplett überrascht in die Folge einsteigen willst. Ich wusste nicht, worum es in der Folge geht und durch das, was in dem Trailer in den ersten Sekunden erzählt wird, geht die Überraschung der ersten 5 Minuten ein bisschen verloren.

Als letztes Jahr die erste Staffel von Black Mirror lief (nur drei Folgen), war ich schwer angetan. Black Mirror ist eine Sci-Fi-Serie, wobei hier Sci-Fi nicht automatisch mit Weltraum oder ähnliches gleichgesetzt wird.

Die drei Folgen waren nicht zusammenhängend, sondern vielmehr einzelne Kurzgeschichten. Und während eine Folge schon ein ziemlich futuristisches Szenario zeichnete, ging es in den anderen vielmehr darum, in einem Detail die Zukunft darzustellen. Das ist es, was mich an Sci-Fi so fasziniert: zu Überlegen, wie sich etwas auf die Gesellschaft auswirken würde. Noch vor zehn Jahren hätten wir uns nicht vorstellen können, wie sich Internet und Handys auf uns und unsere Gesellschaft auswirken würden.

Die erste Folge der zweiten Staffel von Black Mirror zeigt das fantastisch auf und ist zugleich so viel mehr – leider kann ich meine Gründe dafür nicht nennen, ohne zu verraten, worum es in der Folge geht. Die 50 Minuten sind aber bestens angelegt.