Liveblogging aus dem Woyton

Samstag, 9:55 Uhr, ich sitze im Woyton in der Krebsgasse in Köln und frühstücke.
Gleich werde ich versuchen, mal ein bisschen aufzuschreiben, was ich hier so sehe. Es kann also sehr langweilig werden :)

Erst mal den O-Saft und meinen Käse-Pute-Bagel aufessen. Danach in Ruhe mit dem restlichen Cappuccino den Samstag einläuten…

10:06 Uhr und schon in die ersten technischen Probleme. Eigentlich wollte ich nämlich auf Plazaa (Link siehe oben) noch ein Foto zum Woyton hochladen, aber 2,1 MB über UMTS zu übertragen übersteigt wohl das Zeitlimit. Da muss ich mal ein ernstes Wörtchen mit dem Betreiber reden…

Ansonsten bin ich Zeuge eines kleines Unfalls am Smoothiezubereiter (oder was auch immer dieses Gerät ist) geworden. Unfall hört sich jetzt dramatischer an, als es ist. Irgendein Teil ist beim montieren nicht da geblieben wo es war, sondern in den Behälter gefallen. Also musste (fachmännisch mit Einweghandschuhen), in dem Tank gefischt werden.
Ja, so früh morgens ist man schon für die kleinen Dramen dankbar…

Das Verhältnis von Angestellten / Gästen beträgt im Moment 3:5, nein ich muss mich korrigieren 3:4. Der Typ, der vorhin gleichzeitig mit mir rein kam und mich leichtsinnigerweise vorließ (1 x Cappuccino, 1 x frischgepresster O-Saft und ein Bagel dauern), ist schon wieder weg.

10:23 Uhr: immer noch kein richtiges Drama hier. Zwei Damen sitzen hier rum und Lesen (haben die kein Zuhause?) und neben mir (nein, ich habe auch kein Zuhause) sitzt noch ein lesender junger Mann hier rum und eine Frau frühstückt hier mit ihrem etwa 5 Jahre alten Sohn.

Heute morgen war es in der Stadt nicht so voll wie letzte Woche zur selben Zeit, was wohl dem Wetter geschuldet ist. Gut für mich, da ich noch die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen will (auch für mich) und sehr, sehr ungern irgendwo warte.

10:33 Uhr: es wird voller! Äh, stimmt gar nicht… Ich habe doch gerade noch einige Leute hier gesehen… Also entweder war das doch alles „To-Go“, oder die sitze versteckt in der Ecke, die ich nicht einsehen kann. Mutter-und-Kind-Frühstücken ist ebenfalls beendet, aber die beiden anderen Frauen haben immer noch kein Zuhause.

10:45 Uhr: Es wird draußen voller, Zeit für mich aufzubrechen. Die eine Frau ohne zuhause denkt wohl ähnlich, ich glaube nicht, dass es an dem holländischen Pärchen liegt, welches sich hier gerade eine Pause gönnt. Interessant ist aber, dass die meisten Leute sich einen Kaffe zum Mitnehmen holen, obwohl es hier doch sehr gemütlich und gar nicht überfüllt ist. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass die alle noch keine Weihnachtsgeschenke besorgt haben, oder noch mehr Unlust auf eine volle Stadt haben als ich…

Tot ziens!

3 Gedanken zu „Liveblogging aus dem Woyton

  1. Ne, jetzt ist erst Schluß. Aber wer weiß, welche Version Du zuletzt gesehen hast. Die Kombination aus wackeliger Netzverbindung und dauerhaften Bearbeiten des Dokumentes hat WordPress nämlich nicht ganz so gut vertragen. Zuletzt konnte ich aber doch noch den ganzen Text wiederherstellen…

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