Microsoft und Blogs

Ich hatte schon an mehreren anderen Stellen davon gelesen, dass Frontpage 2003 auch irgendwie Blogs unterstützen soll, aber bei PlaticThinking habe ich endlich mal was konkreteres gefunden – sogar konkreter als bei Microsoft selbst. Aber ich habe auch keine Lust mich ewig durch ziemlich unstrukturierte Firmenwebsites zu wühlen…

3 x Mac & Music

Die sueddeutsche schreibt über Raubkopien im Internet und geht auch auf Mac-User ein:
Aber gibt es nicht auch positive Entwicklungen – Anzeichen dafür, dass die Konsumenten freiwillig für ein gutes Musikangebot bezahlen? Die ständigen Erfolgsmeldungen aus dem Hause Apple suggerieren dies: Der neu eröffnete Internet Music Store, derzeit nur für Mac-User in den USA zugänglich, läuft bestens: Mehr als drei Millionen Songs haben die User schon gekauft. Endlich eine legale Möglichkeit, Musik aus dem Netz zu laden, unkompliziert zu bezahlen, zu brennen oder auf tragbaren Geräten anzuhören. Endlich alle großen Labels dabei, endlich auch Künstler wie Eminem oder Bob Dylan begeistert, endlich kein Grund mehr, sich überhaupt etwas illegal zu besorgen. Oder nicht?

Bringt ein vernünftiges, nicht zu teures Angebot, und wir werden bezahlen – das war das ewige Versprechen derer, die beim Raubkopieren den schwarzen Peter an die Industrie zurückgeben wollten. Die Erfolgsmeldung hat jedoch einen Haken: Wann immer ein aggressives, cleveres Programm auftaucht, das illegale Tricks so richtig spannend macht, ist es für Apple-User erst einmal nicht verfügbar. Sie machen ohnehin nur drei Prozent der Computerbesitzer aus, sind die vergessene Minderheit der internationalen Tauschgemeinde und leben in einer Art Tal der Ahnungslosen. Das ist einerseits der Grund, warum die großen Musiklabels vor dem Apple Music Store keine Angst haben – und andererseits die Erklärung dafür, warum der Mac-Mensch für Musik tatsächlich gern bezahlt: Alles andere ist ihm doch zu anstrengend.

Auf GnutellaNews (wie passend!) berichtet Derek von Cd Baby von einem Treffen bei Apple, an dem sehr viel Independent Labels teilnahmen. Steve Jobs präsentierte iTunes und den Music Store und in dem Artikel finden sich einige interessante Fakten zu diesen beiden Themen.

Auch Telepolis verlinkt unter der Überschrift Auf der Suche nach dem goldenen Apfel
zum Artikel bei GnutellaNews.

Pony unerwünscht

Wer sich als Student in Edingburgh ein paar Pfund dazu verdienen möchte, sollte auf einen kurzen Pony achten. Wie der Spiegel berichtet, kam eine Londoner Werbeagentur nämlich auf die Idee, ihre Botschaften auf die Stirn von Studenten zu schreiben. Für drei Stunden pro Tag sollen sich die Studenten so zum Deppen machen und bekommen dafür umgerechnet 6 Euro pro Stunde – blöde Kommentare und Blicke inklusive.

Spalter

Clockwork Orange spaltet mal wieder die Amazon-User. So schreibt ein gewisser Christoph Gensler über den Film:„Der Film ist eines der grossen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ – wenn dieses Zitat aus einer anderen Rezension zutrifft, dann bin ich froh, daß wir inzwischen im 21. Jahrhundert gelandet sind!

Die erste Viertelstunde sieht aus wie eine Mischung aus Rocky Horror Picture Show und Kettensägenmassaker, nur daß die Akteure noch debiler – etwa aus Richtung eines Quasimodo – daherkommen. Nach dieser Viertelstunde habe ich den „Filmgenuß“ jäh unterbrochen und die DVD samt Cover in den Mülleimer befördert.

Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich nur vermuten, daß eine gute Umsetzung eines schlechten Buches leider keinen guten Film ergibt, sondern lediglich eine gute Umsetzung bleibt.

Ich werde mir jedenfalls kein Werk von diesem hochgelobten Kubrick mehr antun – sein 2001 ist ja an Langeweile kaum zu überbieten (ein wildgewordener Computer ermordet fast die gesamte Besatzung einer Raumstation, bevor er dann vom letzten verbliebenen Homo Sapiens seines Hauptspeichers beraubt und damit selbst „getötet“ wird. Kommissar Rex hätte diesen „Fall“ schneller gelöst!) und wird trotzdem über den grünen Klee gelobt. Nur vor diesem Hintergrund verwundern mich die vielen positiven Rezensionen hier nicht: alles „Fans“?

Leider gibt’s „0 Sterne“ hier nicht.

Ich wüsste ja nur zu gerne, welche Filme er sich gerne anschaut. Sehr anspruchsvoll dürfen diese dann aber wohl nicht sein…

Auto-Deppen

F#*%! Es sollte eigentlich nicht so schwer sein: mein Auto (FIAT Punto) muss zum TÜV und eigentlich fehlt nur ein Ersatz für den kaputten (weil mit zersplitterter Scheibe ausgestatteten) Frontscheinwerfer auf der Beifahrerseite. Also flugs bei eBay gesucht und bei Autoteile Webshop gefunden.
Heute habe ich dann also den Wagen zur Werkstatt (nebst neuem Scheinwerfer) gebracht um endlich das leidige TÜV-Problem zu beenden. Vorhin rief dann die Werkstatt an (ja, ich weiss: einer der Mechaniker) und sagte mir, dass der Scheinwerfer nicht passen würde und auf Verpackung oder Scheinwerfer selber „Opel Astra“ stehen würde. Na, Klasse! Also wieder ein paar Tage warten bis der neue Scheinwerfer da ist – Autoteile Webshop ist zumindest so gnädig, dass sie mir den neuen sofort zuschicken und nicht erst auf den alten warten! Und dann wieder einen Kollegen bitten mich morgens und abends zur Werkstatt zu fahren, etc.. Der ganze übliche Müll.
Ja, ich gebe zu, dass ich keine Ahnung von Autos habe und auch garnicht haben möchte. Aber bei so inkompetenten Leuten muss ich demnächst doch noch selber auf Schrottplätzen herumwandern um irgendwo Scheinwerfer abzumontieren. Muss man denn wirklich alles selber machen? Warum gibt es nicht einfach Leute, die was von dem verstehen, was sie tun?

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