The Blog that never sleeps

This entry was posted on Samstag, März 15th, 2008 at 13:10 and is filed under Augenblicke. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Warum ich große Sites nicht mag

by Dirk Olbertz


Im konkreten Fall geht es um MySpace.com, aber die gleichen Vorbehalten sind auch gegenüber anderen Sites gültig. Worum geht es? Für MySpace.com sind Blogger.de Blogs grundsätzlich Spam. Das bedeutet, dass niemand von MySpace.com heraus auf ein Blog bei Blogger.de verlinken kann.

Mir geht es hierbei gar nicht um Incoming Links, einen höheren Pagerank, oder sonst etwas. Ich finde diese Arroganz einfach zum Kotzen. Wie man in dem oben verlinkten Beitrag nachlesen kann, antwortet der Support von MySpace nur, dass es keine Möglichkeit gäbe, an dieser Einstellung etwas zu ändern.

Oh, wie sehr freue ich mich schon darauf, Joel Berger von MySpace Deutschland auf der re:publica zu fragen, was das soll und wo da der Dienst am Kunden ist. Es gab keinerlei Kontaktaufnahme von MySpace, um auf evtl. Spamblogs hinzuweisen und so das Problem zu beseitigen. Ich fühle mich auch deshalb veräppelt, weil wir (die Admins) bei Blogger.de fast tagtäglich auf Hinweise der Blogger eingehen und Blogs löschen, die nur zu dem Zweck angelegt wurden, auf kommerzielle Seiten zu verlinken.

So kann ich nur festhalten, dass MySpace-Nutzer gegängelt werden und nicht einmal die freie Wahl darüber haben, wohin sie verlinken dürfen. Wetten, dass das von MySpace mit der Sicherheit der Benutzer gerechtfertigt wird? Statt die MySpacler aufzuklären, damit diese erst gar nicht auf Phishing- und andere Seiten hereinfallen, wird der einfache Weg des Verbotes gegangen.

Zukunft der Social Networks? Es sieht nicht so aus, als ob man bei MySpace ernsthaft die Benutzer im Blick hat. Höchstens wie viele Seitenaufrufe diese machen, welche Profilinformationen sie hinterlegen und wie man diese dann für Werbung benutzen kann.

3 Responses to “Warum ich große Sites nicht mag”

  1. Sebastian sagt:

    Eine größere Gülle als Myspace kenne ich ohnehin nicht. Das ist Beepworld auf Englisch.

  2. [...] Vor nicht einmal zwei Wochen habe ich darüber geschrieben, dass MySpace jegliche Links zu Blogs bei Blogger.de als Spam ansieht. Heute erhielt ich von Olaf Kroll (den Link zu seinem MySpace Profil schenke ich mir mal – wer weiß, ob die dort verwendete Musik auch GEMA-Frei ist. Nicht, dass ich mir da noch Probleme einhandele…) dann eine Mail mit dem brechreizenden Titel Neues Viralkonzept “Bei MySpace posten”. [...]

  3. [...] For some people it is not enough to just have their pics online and be linked to 1000 unknown people called friends. They are called MySpacers or Bloggers2. With their own notebook in their hands they cannot be shut up till reported as spammers or violating some terms of the service used. A year ago Google’s bloggers kept to themselves as well as MySpace and Livejournals, now everyone can log in to the other service for commenting. Lord help us, because they are producing a massive amount of SPAM. In March 2008 they even considered each other as spammers, e.g. when MySpace considered every link to Blogger as SPAM. [...]

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