Letzen Samstag wurde ich für ein Podcast zum Thema Blogscout.de interviewt. Im Blogscout-Blog habe ein bisschen was dazu geschrieben, dort kommt man dann auch zum Podcast – wenn man denn möchte…
Carnivàle – Their Journey. Their Battle. Our Future.
Als ich letztens die zwei ersten Staffeln von Carnivàle (IMDB) gesehen habe, musste ich sofort an die Preacher Comics denken. Dazu brauchte es aber fast bis zum Ende der ersten Staffel. Bis dahin ist eigentlich nicht wirklich klar, worum es gehen wird – oder wenigstens mir ist es nicht ganz klar geworden.
Danach war es aber eigentlich auch nur leidlich spannend. In meinen Augen gerade spannend genung, bis zum Ende der zweiten Staffel durchzuhalten. Diese endet dann natürlich so, dass weitere Staffeln denkbar sind. Aber ich glaube nicht, dass ich diese dann noch verfolgen werde.
Interessanter als der Plot ist vielmehr die Zeit in der Carnivàle spielt. Es geht um das Amerika in 1934, also beste Western-Atmosphäre. Die skurillen Figuren eines Wanderzirkus‘ bieten natürlich Abwechslung, man hätte das aber alles auch gut in nur einer Season erzählen können.
Vapiano in Köln
Gestern war ich das erste Mal im Vapiano in Köln. Es hat mich irgendwie überrascht, dass sich das Publikum doch stark vom dem im Vapiano Bonn unterschieden hat. In Bonn war es irgendwie der gehobene Mittelstand mit Kind und Kegel, während in Köln die hippen Studenten abhingen.
Das Vapiano in Köln ist kleiner als das in Bonn, das Essen aber natürlich identisch. Diesmal habe ich die Pizza crudo e fichi, belegt mit Parmaschinken, frischen Feigen, Akazienblütenhonig, Tomate und Mozzarella probiert. Sehr wilde Mischung aber auch sehr lecker.
Und in Bonn werde ich das nächste Mal Ausschau halten, ob dort auch solche praktischen Schließfächer zu finden sind.
Verdünstungsröhrchen mit ungutem Gefühl
Ein Heizkörper, den ich ein ganzes Jahr nicht benutzt habe, wird mit 0,6 Einheiten abgelesen. Zwei andere Heizkörper, die ich hauptsächlich nutze, kommen zusammen auf 4,5 Einheiten.
Dadurch, dass alle Verdunstungsröhrchen auch ohne eingeschaltete Heizung Flüssigkeit verdunsten, würde sich das im Endeffekt wieder ausgleichen. Das ist sogar mal gerichtlich fesgehalten worden.
Irgendwie bleibt aber ein ungutes Gefühl, wenn man sich die blick- und sonnengeschützte Wohnungen im Erdgeschoß anschaut. Irgendwie ein blödes System.
Wie man manchmal Ironie sieht und es keinen interessiert
Man schaue sich mal bitte folgende Zeilen eines Liedes an:
To all of you, American girls in the movies
Noone can tell where your heart is
American girls like dollies
With shiniest smiles and plastic bodies
I wish I had an American girlfriend
Das zugehörige Lied stammt von Syd Matters und heißt To all of you (bei last.fm reinhören).
Als ich diese Zeilen das erste Mal bewußt hörte, habe ich mich innerlich gekringelt vor Lachen, weil ich das Lied so herrlich ironisch fand: eine schöne, geschmeidige Melodie, fast schnulzig und dann dieser Text. Da ich gerade im Auto saß, freute ich mich schon darauf, im Internet nach Kritiken zu diesem Stück zu suchen und herauszubekommen, warum Syd Matters denn so eine stereotype Meinung von amerikanische Frauen hat.
Zuerst habe ich dann herausgefunden, dass Syd Matters eine französische Band ist und schon zuckte ein „Aha, deshalb“ durch meine Gedanken. Aber mehr habe ich nicht gefunden, was sich irgendwie mit dem Text auseinandergesetzt hat. Ist da jetzt doch keine Ironie drin und die „American Girls“ stimmen Syd Matters‘ Ansichten zu?
Oder bin ich der einzige Mensch auf der Welt, der das so lustig findet und deshalb ein par Zeilen schreibt?