Sopranos, Ende nach 6 Staffeln

Sopranos, Staffel 6

Gestern lief in den USA die letzte Folge der sechsten und letzten Staffel der Sopranos. Mit all den Staffeln verbinde ich eine Menge Erinnerungen: die erste Staffel damals gehörte mit zu meinen ersten DVDs, in New York musste ich mich bei HBO-On-Demand zurückhalten, damit ich nicht alle verfügbaren Folgen gleich an einem Abend schaue.

Der Abschied nun war ein ziemlich großer, die vorletzte Folge glich einem Showdown, der nur auf zwei mögliche Endszenarien hin zusteuern konnte. Selbst der Economist huldigte der großen Serie und fieberte dem Ende mit entgegen.

Das Ende selbst war äußerst spannend und hat in den USA sehr viele unterschiedliche Reaktionen (Vorsicht Spoiler!) hervorgerufen. Mir hat es gefallen, ich bin da aber auch immer eher pragmatisch und fühlte mich schlicht sehr gut unterhalten.

Keine Ahnung, ob die Sopranos irgendwann mal komplett im deutschsprachigen Fernsehen zu sehen sein werden. Wenn nicht, kauft euch die DVDs. Wer Mafia-Filme wie den Paten mag, wird hier in sechs Staffeln bestens unterhalten und tief in diese Mafia-Familie eingesogen.

Google Maps Street View

Technik, die begeistert. In Deutschland noch nicht offiziell, aber nach Klick auf den Screenshot sollte man auch noch andere Sachen anschauen können. Oder noch einmal hier ein Einstiegslink: http://maps.google.com/?&gl=us

Interessant, dass noch nicht einmal Washington D.C erfasst ist. Ich warte ja auf Tokyo, Melbourne, Bejing, Mexico-Stadt, Rio, Kalkutta, etc…

Im Moment sind nur San Francisco, Las Vegas, Denver, Miami und New York im Street View zu betrachten.
Google Maps Street View

Feine Comedy: 30 Rock

30 Rock

In nur zwei Tagen habe ich mir die komplette erste Season von 30 Rock angeschaut – bei nur jeweils knapp 20 Minuten und 21 Folgen ist das noch machbar.

30 Rock ist eine Abkürzung für 30 Rockefeller Plaza und bezeichnet damit die Adresse in New York, wo die NBC beheimatet ist. Jeder, der schon einmal das Rockefeller Center (das ist das Hochhaus in der Nähe der St. Patrick’s Cathedral, auf dessen Vorplatz im Winter die Eislaufbahn steht) besucht hat, wird am Seiteneingang den NBC Showroom gesehen haben. Dort werden einige erfolgreiche Fernsehshows der NBC aufgezeichnet und Besucher können sich dort für eine Tour anmelden.

Die Comedy-Serie 30 Rock spielt dabei innerhalb dieses Gebäudes, es geht dabei um die Comedy-Show Girlie und alle, die an ihr mit arbeiten. Im Wesentlichen konzentriert sich das Geschehen dabei um die Schreiber, den Producer, die Chefin der Show und den (anfänglich) bösen Chef, der grandios von Alec Baldwin gespielt wird. Die weibliche Hauptrolle wird von Tina Fey gespielt, die mich am Anfang sehr stark an Helen Hunt erinnert hat.

Tina Fey spielt Liz Lemon, die Chefin der Show und ist auch Creator von 30 Rock. Von Ally McBeal wird der eine, oder andere noch Liza Krakowski kennen, in 30 Rock spielt sie einen ähnlichen Charakter. Maulik Pancholy habe ich zuletzt in Weeds wahrgenommen, er hat aber auch schon mal einen Aufrtritt bei den Sopranos gehabt.

Die anderen Schauspieler kenne ich nicht, Judah Friedlander erinnert mich jedoch an eine Comic-Figur, auf dessen Name ich nicht mehr komme und Lonny Ross kommt mir unheimlich bekannt vor, laut IMDB habe ich aber noch nichts von ihm gesehen.

Keine Ahnung, ob es die Serie mal irgendwann nach Deutschland schaffen sollte – wenn nicht, empfehle ich die Augen aufzuhalten, ob man sie irgendwann auf DVD bekommen kann und dann hoffentlich einen DVD-Player mit entsprechendem Region-Code hat…

Ich musste jetzt zwar nicht alle naselang die Pause-Taste drücken, weil ich aus dem Lachen nicht mehr heraus kam, aber 30 Rock hebt definitiv die Laune, ist intelligent, sehr kurzweilig und ganz wichtig: kein Klamauk!

Der Vesuv

Vesuv, von Neapel aus gesehen

Den Vesus photographisch festzuhalten, ist aus der Ferne noch relativ einfach, dieses atemberaubende Erlebnis des Aufstiegs lässt sich aber nur schwierig wiedergeben. Wir sind von Ercolano aus mit einem Bus hochgefahren: 16,50 Euro pro Person, inklusive 6,50 Euro Eintritt für den Vesus selbst – bestimmt Nepp, aber viel mehr als dieser Bus drängte sich nicht auf, als wir mit dem Zug ankamen. Die Zugfahrt selbst kostete nur 2,80 Euro und ist gleichzeitig ein Tagesticket.

Der leicht überforderte Bus (12 Personen in einem 10 Personen Fiat) brachte uns bis zum zentralen Parkplatz nach oben, von wo aus alle Touristen zu Fuß den Rest erledigen müssen. Am Parkplatz bezahlt man auch den Eintritt, oder bekommt dort die Tickets ausgehändigt, was die Warterei erheblich verkürzen kann. Wir hatten nur 1:20 Stunden Aufenthalt, was sich eigentlich großzügig anhört. Der Abstieg vom Gipfel des Vesus dauert aber bei schneller Gangart (noch schneller und ich wäre gefallen) gute 20 Minuten, für den Aufstieg kann man locker 10 Minuten aufschlagen. Mit Kinderwagen, oder irgendwelchen Gebrechen müsste man erheblich länger einplanen – dann also lieber die Fahrt zum/vom Parklpatz individuell ausmachen.

Der Aufstieg zum Vesuv

Direkt hinter der Bezahlstelle werden einem kostenlos (bei der Rückgabe wird um eine Spende gebeten) Stöcke angeboten, die den Aufstieg erleichtern sollen. Ob es hilft, kann ich nicht sagen, da ich wegen der Kamera in der Hand darauf verzichtet habe und ich eh nicht schnell genug rauf kommen konnte und deswegen ziemlich hochgehetzt bin – soweit das möglich war.

Vom ersten Ausblickspunkt in den Krater aus, geht es noch mindestens 20 Minuten weiter um die Hälfte des Kraters herum. Dabei kann man abwechselnd immer mal wieder den Krater, oder das Umland bewundern. Es gibt sogar insgesamt drei (oder waren es doch nur zwei?) Kioske da oben. Die Preise und Waren habe ich mir nicht angeschaut, aber irgendwie fand ich das schon sehr bemerkenswert.

Ausblick vom Vesuv

Der ganze Besuch des Vesuvs ist sehr eindrucksvoll, auf etwa 1.200 Meter Höhe hat man einen großartigen Blick auf Neapel und den Golf von Neapel. Der Krater selbst ist riesig, wenn auch herrlich unspektakulär. An einigen Stellen sieht man kleine Wolken aufsteigen – vermutlich Schwefel -, ansonsten sieht man in erster Linie viel Geröll. Ich habe es zwar geschafft, den gesamten Krater in einem Photo festzuhalten, die Dimension wird einem aber erst klar, wenn man selbst vor Ort war.

Der Krater des Vesuvs

Ein bisschen erahnen kann man es auf diesem Photo und wenn man es mit dem vorherigen vergleicht:
Der Krater ist einfach riesig