Pony unerwünscht

Wer sich als Student in Edingburgh ein paar Pfund dazu verdienen möchte, sollte auf einen kurzen Pony achten. Wie der Spiegel berichtet, kam eine Londoner Werbeagentur nämlich auf die Idee, ihre Botschaften auf die Stirn von Studenten zu schreiben. Für drei Stunden pro Tag sollen sich die Studenten so zum Deppen machen und bekommen dafür umgerechnet 6 Euro pro Stunde – blöde Kommentare und Blicke inklusive.

Spalter

Clockwork Orange spaltet mal wieder die Amazon-User. So schreibt ein gewisser Christoph Gensler über den Film:„Der Film ist eines der grossen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts“ – wenn dieses Zitat aus einer anderen Rezension zutrifft, dann bin ich froh, daß wir inzwischen im 21. Jahrhundert gelandet sind!

Die erste Viertelstunde sieht aus wie eine Mischung aus Rocky Horror Picture Show und Kettensägenmassaker, nur daß die Akteure noch debiler – etwa aus Richtung eines Quasimodo – daherkommen. Nach dieser Viertelstunde habe ich den „Filmgenuß“ jäh unterbrochen und die DVD samt Cover in den Mülleimer befördert.

Ich kenne das Buch nicht, daher kann ich nur vermuten, daß eine gute Umsetzung eines schlechten Buches leider keinen guten Film ergibt, sondern lediglich eine gute Umsetzung bleibt.

Ich werde mir jedenfalls kein Werk von diesem hochgelobten Kubrick mehr antun – sein 2001 ist ja an Langeweile kaum zu überbieten (ein wildgewordener Computer ermordet fast die gesamte Besatzung einer Raumstation, bevor er dann vom letzten verbliebenen Homo Sapiens seines Hauptspeichers beraubt und damit selbst „getötet“ wird. Kommissar Rex hätte diesen „Fall“ schneller gelöst!) und wird trotzdem über den grünen Klee gelobt. Nur vor diesem Hintergrund verwundern mich die vielen positiven Rezensionen hier nicht: alles „Fans“?

Leider gibt’s „0 Sterne“ hier nicht.

Ich wüsste ja nur zu gerne, welche Filme er sich gerne anschaut. Sehr anspruchsvoll dürfen diese dann aber wohl nicht sein…

Auto-Deppen

F#*%! Es sollte eigentlich nicht so schwer sein: mein Auto (FIAT Punto) muss zum TÜV und eigentlich fehlt nur ein Ersatz für den kaputten (weil mit zersplitterter Scheibe ausgestatteten) Frontscheinwerfer auf der Beifahrerseite. Also flugs bei eBay gesucht und bei Autoteile Webshop gefunden.
Heute habe ich dann also den Wagen zur Werkstatt (nebst neuem Scheinwerfer) gebracht um endlich das leidige TÜV-Problem zu beenden. Vorhin rief dann die Werkstatt an (ja, ich weiss: einer der Mechaniker) und sagte mir, dass der Scheinwerfer nicht passen würde und auf Verpackung oder Scheinwerfer selber „Opel Astra“ stehen würde. Na, Klasse! Also wieder ein paar Tage warten bis der neue Scheinwerfer da ist – Autoteile Webshop ist zumindest so gnädig, dass sie mir den neuen sofort zuschicken und nicht erst auf den alten warten! Und dann wieder einen Kollegen bitten mich morgens und abends zur Werkstatt zu fahren, etc.. Der ganze übliche Müll.
Ja, ich gebe zu, dass ich keine Ahnung von Autos habe und auch garnicht haben möchte. Aber bei so inkompetenten Leuten muss ich demnächst doch noch selber auf Schrottplätzen herumwandern um irgendwo Scheinwerfer abzumontieren. Muss man denn wirklich alles selber machen? Warum gibt es nicht einfach Leute, die was von dem verstehen, was sie tun?

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60 Jahre Kugelschreiber

Schandmaennchen.de erinnert uns heute an den 60. Geburtstag des Kugelschreibers: Am 10.6.1943 erhielt der Budapester László Biró das Patent auf das nützliche Schreibgerät, das traurigerweise kaum noch jemand zu schätzen weiß.

Dabei wäre ohne Herrn Birós Erfindung zum Beispiel MacGyver heute nur „dieser eine Typ, der in der Pilotfolge nach drei Minuten draufgegangen ist“.