Goodbye Mafia 1930

Wie vor knapp zwei Wochen bereits geschrieben, habe ich mich mit dem Browser-Spiel Mafia 1930 beschäftigt.

Das habe ich wirklich intensiv getan, für 30,- Euro (6 Monate Laufzeit) habe ich mir sogar die Premium-Version gegönnt. Aber schon relativ schnell wurde das Spiel ziemlich zerfahren. Erst führten massive Serverprobleme dazu, dass Planungen bezüglich Kämpfe und Schmuggel zunichte gemacht wurden. Dann wurden neue Regeln eingeführt, mit denen man mal so eben Schmuggeltransporte im Wert von einigen hunderttausend (Spiel-)Dollar verlor. Im Forum wurde dann zwar ab und an mal darauf hingewiesen, dass es sich um die Beta-Phase des Spieles handeln würde, besser wäre dieser Hinweis aber an prominenter Stelle bei der Anmeldung gewesen – und vor allem bei den Seiten von Mafia 1930, auf denen echtes Geld für das Spiel bezahlt wurde.

Inzwischen habe ich die Lust an dem unausgegorenen Spiel verloren. Aktuell wissen die Spieler nicht einmal, ob sich das Spiel noch in der Beta-Phase befindet, oder nicht. Mehr als 25.000 Spieler sind momentan registriert. Als ich vor zwei Wochen angefangen habe zu spielen, waren es gerade mal 10.000 Spieler. Es wäre interessant zu wissen, wieviele Leute noch entnervt aufgegeben haben und wieviel Geld dabei für die Beta-Phase eingenommen wurde.

Ich darf nicht mitspielen…

Das generation neXt Blog macht es vor: Welches Blog hat wieviele Leser/Impressions. Leider kann ich bei dem Längenvergleich nicht mitmachen, weil ich alle paar Tage die Apache Access Logs lösche um nicht zu viel Speicherplatz bei meinem Hoster zu verschwenden.

Und ein externer Zähler kommt mir nicht drauf, es reicht schon, wenn ab und an die Blogroll von Blogg.de mein Blog zum hängen bringt…

Musikindustrie mahnt heise online wegen Bericht über Kopiersoftware ab

Wegen dieses Artikels auf heise.de ist der Verlag nun von der Musikundustrie (BMG, edel, EMI, Sony Music, Universal Music und Warner Music) abgemahnt worden.

Ich hoffe, dass Udo Vetter mit seiner Meinung richtig liegt:
Ich tippe wie immer darauf, dass die Freiheit siegt. Wobei die Karten für heise online schon deshalb gut gemischt sind, weil im Gesetz ausdrücklich drin steht, dass nur die Werbung für Kopierschutzknacker verboten ist. Von Presse-Berichterstattung ist dort nicht die Rede.

Im § 95a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) steht wörtlich folgender Passus, um den es der Musikindustrie geht:
(3) Verboten sind die Herstellung, die Einfuhr, die Verbreitung, der Verkauf, die Vermietung, die Werbung im Hinblick auf Verkauf oder Vermietung und der gewerblichen Zwecken dienende Besitz von Vorrichtungen, Erzeugnissen oder Bestandteilen sowie die Erbringung von Dienstleistungen, die

  1. Gegenstand einer Verkaufsförderung, Werbung oder Vermarktung mit dem Ziel der Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen sind oder
  2. abgesehen von der Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen nur einen begrenzten wirtschaftlichen Zweck oder Nutzen haben oder
  3. hauptsächlich entworfen, hergestellt, angepasst oder erbracht werden, um die Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen zu ermöglichen oder zu erleichtern.

Um nicht selbst Ziel der Musikindustrie zu werden, möchte ich klarstellen, dass jegliche Rechtsverletzungen in diesem Zusammenhang natürlich Konsequenzen nach sich ziehen können. Aus diesem Grund werbe ich auch nicht für die Benutzung dieser Software – auch deshalb, weil ich Software für das Betriebssystem „Windows“ grundsätzlich nichts abgewinnen kann.

Update: Ebenfalls bei heise findet sich eine Liste von Un-CDs, also CDs, die sich nicht an den Standard für CDs halten und deshalb Probleme beim Abspielen bereiten können. Solche CDs sollte man grundsätzlich nicht kaufen. Als Käufer weiß man dann nie, auf welchem Gerät sie sich abspielen lassen und auf welchem nicht.