42 Bücher in 12 Monaten

So viele Bücher wie in 2011 habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich erinnere mich, dass ich als kleiner Junge immer mit einer Sporttasche in die Bücherei gefahren bin, weil ich bei meinen Besuchen dort so viele Bücher zurückbringen und mindestens ebensoviele wieder ausgeliehen habe.

Ja, da waren auch einige Asterix- und Marsupulamibücher dabei, jede Menge TKKG-Bücher und andere „Jugendliteratur“. Aber ich habe eigentlich schon immer gerne gelesen. Das ging sogar soweit, dass ich nach dem ersten Schultag die Schulbücher aus dem Deutschunterricht durchgelesen habe – was dann natürlich zu jede Menge Langeweile in den Deutschstunden selbst sorgte, da ich die Geschichten ja schon kannte.

Dieses Jahr habe ich durch meine berufsbedingte Pendelei zum ersten Mal seit langer Zeit mal wieder dazu gekommen, viel und regelmäßig zu Lesen. Ich spare mir also nicht nur den Stau, sondern komme noch dazu, zu lesen.

Ich bin mal gespannt, wie es im nächsten Jahr sein wird. Interessanterweise sehe ich in der Bahn auch täglich Leute, die nur aus dem Fenster schauen – und dabei teilweise sogar eine noch längere Strecke als ich zurücklegen müssen. Das wäre mir dann ja wirklich zu langweilig…

7 Gedanken zu „42 Bücher in 12 Monaten

  1. Mich hat der Kindle nun auch wieder etwas zum lesen gebracht; vor kurzem habe ich „Ready Player One“ gelesen und stecke nun mitten in der Steve Jobs-Bio, danach steht 1Q84 und Enders Game auf der Agenda.

    Wie wärs mit einer Top-5 der 42 Bücher 2011? :)

  2. Das „Best Of“ ist einfach zu schwierig :) Zu 1Q84 hast Du aber alle drei Bände, oder? Band 1 und 2 sind in einem Buch veröffentlicht und Band drei erst vor ein paar Monaten.

    Diese Bücher haben mir zum Beispiel sehr viel Spaß gemacht :)

  3. Das „Aus-dem-Fenster-schauen“ muss nicht unbedingt langweilig sein. Als ich 3-4 Stunden/Tag pendelte, gab es auch Tage, wo ich einfach nur aus dem Fenster geschaut und dabei über Gott und die Welt nachgedacht habe. Die Landschaft habe ich dabei kaum wahrgenommen, es gab nur noch mich und meine Gedanken. Und das fand ich eine äusserst interessante Erfahrung.

  4. Dabei hätte ich die Befürchtung, dass ich an meinem Zielort hinaus schiesse :)

    Aber ja, manchmal bin ich einfach zu müde zum Lesen und schaue dann auch nur durch die Gegend und/oder höre Musik. Aber jeden Tag…? Ich könnte das nicht.

  5. Bahnfahrten sind ein praktisches Experimentierfeld für Einsteins Behauptung, die Zeit sei relativ. Ob man nämlich liest, oder aus dem Fenster sieht, sich intensiv mit etwas beschäftigt, oder nur alles ruhig auf sich wirken lässt – oder sich gar langweilt – hat definitiv einen Einfluss auf die Dauer der Bahnfahrt. ;-)

  6. Du hast vergessen zu erwähnen, das du als Kind nicht nur die ganze Bücherei
    „aufgelesen“ hast, sondern sogar (ich glaube zweimal) die Bibel gelesen hast, weil es zu dieser Zeit kaum noch ein Buch gab, welches du noch nicht kanntest!

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