Kundenservice bei der Deutschen Bank

Ich gebe zu, dass ich mit dieser Reaktion nicht gerechnet habe. Sonst wäre meine Mail bestimmt auch freundlicher gewesen. Die Deutsche Bank hatte mir Gebühren für ein Konto abgezogen, dass ich nicht wissentlich eröffnet hatte und außerdem Geld für eine Adressennachforschung abgebucht, obwohl ich für meinen New York Aufentahlt extra Vorkehrungen getroffen hatte, dass ich immer erreichbar bin. Das ganze war nun schon einige Monate her, aus diversen Gründen kam ich aber nicht früher dazu, dies zu klären. Gestern nachmittag gegen 16:30 habe ich dann eine Mail abgeschickt und um 18:31 (!!) von der Kundenberaterin dort per Mail eine Antwort erhalten:

„Sehr geehrter Herr Olbertz,

erstmal Danke, daß Sie so eine offene Mail an mich geschrieben haben und mir damit auch die Möglichkeit geben die Dinge, die passiert sind wieder gut zumachen!
Es tut mir natürlich leid, daß Sie wegen uns so einen Ärger hatten.
[…]
Zunächst einmal ist es selbstverständlich, daß ich Ihnen die Kosten in Höhe von EUR 14,- für die Nachforschung Ihrer Adresse zurückerstatte. Denn Sie haben alles richtig gemacht, indem Sie eine Weiterleitung Ihrer Post arrangiert haben. Warum Ihre Post zunächst zurückkam, kann ich Ihnen nicht sagen, aber ich hoffe, daß Sie in dieser Hinsicht meine Entschuldigung akzeptieren.
[…]
Ich gebe Ihnen recht, daß dies mit Ihnen hätte geklärt werden müssen, dies allerdings telefonisch nicht möglich war. Auf die Idee, Ihnen dies per Mail mitzuteilen sind meine Kollegen, aber auch ich nicht gekommen. Ich bitte auch dies zu entschuldigen.
[…]
Um den Ärger, der durch diese Geschehnisse entstanden ist zumindest etwas wieder gut zumachen, werde ich Ihnen natürlich, wie oben aufgeführt, alle entstanden Kosten und die Kontoführungsgebühren Ihres laufenden Kontos für dieses Jahr erstatten.

Falls Sie noch Fragen oder Anmerkungen haben könne Sie sich gerne an mich wenden.

Vielen Dank für Ihre Offenheit!“

Etwas komisch ist mir nur zumute, dass ich solch eine Antwort nicht erwartet hätte. Immerhin bin ich doch langjähriger Kunde bei der Deutschen Bank und darf ein wenig Service erwarten. Und ich frage mich seit gestern, ob ich mit einer mehr freundlichen und nicht so fordernden Mail die gleiche Reaktion hervorgerufen hätte…

Landtagswahlen ohne wählbare Alternativen?

Am 22. Mai sind in NRW Landtagswahlen und ich habe keine Ahnung, wen ich wählen soll. Ich habe bisher immer entweder SPD oder Die Grünen gewählt, so genau weiß ich das aber tatsächlich nicht, weil man sich so kurz vor einer Wahl ja dann plötzlich „strategisch“ entscheidet.

Ich bin also kein typischer Stammwähler und um meine Unentschlossenheit zu erklären, muss ich erstmal ein wenig ausholen. Denn ich war einer von denen, die damals Herrn Schröder ins Amt geholfen haben. Ich wurde angesteckt von der Aufbruchstimmung, wollte, dass in diesem Land endlich mal was verändert wird, wir endlich nicht nur hinterherlaufen, sondern selbst Maßstäbe setzen.
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Werbung im RSS-Feed von Engadget


Nachdem diese RSS-Ads von Google bereits vor ein paar Tagen in den Longhorn Blogs aufgetaucht sind, ist es nun auch bei Engadget so weit – siehe Screenshot in Bloglines.

Das ganze ist zwar vorherzusehen gewesen, aber bei mir bleiben da eine ganze Menge unterschiedlicher Gedanken hängen:

1. Google ist dabei, eine Menge Sympathien im Netz zu verlieren.
Ich stehe diesem Quasimonopolisten schon länger skeptisch gegenüber, siehe auch diese Diskussion bei Blogger.de zum Thema Suchmaschinenoptimierung und die Einführung von nofollow.
Nun kleistert Google also alles mit Werbung zu, was nur geht.

2. Sieht so die Zukunft der Blogs aus?
Bei Nico wird zur Zeit eine Diskussion über die Zukunft deutscher Blogs geführt. Die dort von Nico verlinkten Blogs (DailyKos, Robert Scoble, Instapundit) fallen mir aber in erster Linie wegen ihrer Unübersichtlichkeit auf, was auch durch die Massen an Werbung auf diesen Seiten hervorgerufen wird. Nun ist das amerikanische Publikum tatsächlich anderes gewöhnt und solche Blogs werden einfach von viel mehr Leuten gelesen; also muß sowas irgendwie finanziert werden. Inhaltlich habe ich bei den drei Blogs aber nichts gefunden, was ich irgendwie interessant gefunden hätte.
Aber wieder zurück zur Werbung auf den Blogs: auf den diversen Vorzeigeblogs in den USA wird Werbung massiv und massenhaft eingesetzt. Bei Engadget ist mir das erst jetzt aufgefallen, als ich mir die Seite mal wieder im Browser angeschaut habe. Ohne RSS-Feed würde ich sie überhaupt nicht lesen und in Kürze werde ich die Seite wohl aus Bloglines werfen. Das hat nichts mit Idealismus zu tun, sondern lediglich damit, dass ich keine Lust habe, die Beiträge zwischen der Werbung zu suchen – überspitzt ausgedrückt.

3. Welche Alternativen werden erwachsen?
Das Beispiel FreeTag hat gezeigt, dass eine Technik, die bisher von ein paar großen Playern kontrolliert wird (Flickr, delicous, technorati), für jeden Hobby-Programmierer zugänglich gemacht werden kann. Es wird zukünftig viel mehr einzelne Tag-Projekte geben.
Genauso wird es wahrscheinlich zu Bloglines-Ablegern kommen. RSS-Feeds zentral an einer Stelle verfügbar zu haben, ist extrem praktisch. Und wenn Bloglines Werbung nicht ausfiltern will und vielleicht sogar selbst Werbung in die Feeds einblendet (mit AskJeeves steht ja inzwischen eine Suchmaschine hinter Bloglines), müssen eigene, kleinere Lösungen her. Diese kann sich dann jeder auf seinem Server installieren und nutzen.

4. Wird sich Google gegen Mitbewerber durchsetzen können?
Oliver hat sich in seinem Blog bereits Gedanken dazu gemacht. Mit den neuen Werbemodellen, die erstmals nicht nur clickbasiert sind, tritt Google in direkte Konkurrenz zu einer Menge anderer global Playern. Und der Markt rund um Werbeganturen, Vermarktern und Websites ist ein sehr viel komplizierter, als das reine Geek-Geschäft, das Google bisher betreibt. Ich bin wirklich gespannt, wie es da weitergeht.

PSP erst am 1. September in Deutschland

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Knapp neun Monate nach der offiziellen Einführung der PSP in Japan wird sie ab dem 1. September 2005 auch in Europa erhätlich sein. Ende März wurde die Portable PlayStation in den USA veröffentlicht. Aus Angst, nicht genügend Geräte auf dem Markt werfen zu können, wurde der Termin des Europa-Launches damals schon verschoben.
Die PSP verkaufte sich dann in den USA aber nicht so rasant, wie vielleicht von Sony erhofft. Folglich hatten sich die europäischen Spielefans schon auf eine möglichst frühe Veröffentlichung hierzulande gefreut. Der 1. September ist daher eine herbe Enttäuschung und wird den Importeuren noch ein gute Geschäft bescheren.
Zumindest steht nun auch der Preis und der Lieferumfang fest. Für 249,- Euro wird das sogenannte Value Pack zu haben sein. Inklusive einer Hülle, Kopfhörern, Netzteil und Akku, sowie einem 32MB Memory Stick wurde die PSP auch schon in Japan und den USA verkauft. Zusätzlich liegt der PSP eine Demo UMD (Universal Media Disc) bei und gegen Registrierung auf der offiziellen Homepage der PSP erhalten die ersten europäischen Käufer den Film „Spiderman 2“ auf UMD kostenlos dazu.

PSP – Mein erster Eindruck

XBox 360

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Die alte XBox gefiel mir ja schon vom Äußeren nicht und kam natürlich durch den Hersteller Microsoft erst garnicht in die engere Wahl einer Anschaffung. hinzu kam, dass ich liebend gerne Jump-And-Run Spiele gespielt habe und da war Nintendo einfach unübertroffen. Auf dem Nintendo DS gibt es jedoch leider nur eine Adaption des alten Super Mario für den Nintendo 64, im Moment zieht es mich daher eher in Richtung PSP.
Leider war sie zum Ende meines Aufenthalts in New York vergriffen, aber Spiele wie GTA oder Fifa Soccer auf einem Handheld hat schon was für sich…

Mal sehen, wohin die nächste Generation der „großen“ Konsolen geht. Die E3 steht kurz bevor, mit der XBox 360 hat Microsoft aber schonmal ein edles Äußeres zustande gebracht.

[via Engadget]

XBox 360 noch 2005 in Deutschland

Taggling.de – XBox360
Bloggeria.de – (Video-)Spiele