Denn obwohl er überhaupt keinen Thunfisch mag, gönnt er seinem Bruder nichts. Und so nahm er die ihm zugehörigen Stücke der Pizza und versteckte sie vor seinem Bruder in der Küche. Die Putzfrau der Gebrüder Langfinger fand sie dann un steckte sie in die Tiefkühltruhe.
Wegen dieser Habgier des einen der Gebrüder Langfinger kamen die neun Ausrufezeichen übrigens auch auf ihre Spur in diesem mysteriösen fahrradfall. Michael und Christian kamen nämlich zufällig vorbei, als der ältere der Gebrüder Langfinger Lisas Fahrrad gerade im Schuppen verstecken wollte. Due beiden hatten das Fahrrad nicht sofort erkannt, sollten sich aber später wieder daran erinnern, dass jemand ganz heimlich ein Fahrrad in einen Schuppen schob, obwohl daran ja wirklich nichts geheimnisvolles ist. Hastig machten sich die beiden Ausrufezeichen also auf dem Weg zu den restlichen sieben, um mit ihnen zu beraten, was sie denn nun tun sollten.
„Wir lassen ihn 5×3.000m in 90% laufen, mit nur 2min GP“, meinte Jens, noch ganz im Trott des Trainingslagers. „Quatsch“, kam es von den Kehr-Brüdern fast gleichzeitig. „Mit dem Strolch veranstalten wir einen Speerwurf-Zielwettbewerb. Den kann man garnicht hart genug bestrafen“, ereiferte sich Michael. „Männer,“ griff Klaus beschwichtigend ein, „das wichtigste ist, dass wir das Fahrrad wohlbehalten zurückbekommen. Um den Rest kümmert sich dann die Polizei, nicht wahr Christoph?“. Ohne Christophs nicken abzuwarten fuhr er fort: „Der Schuppen der Gebrüder Langfinger sieht übrigens nur so harmlos aus. Der ist bestens geschützt mit jeder Menge Fallen, Wassergräben, wilden Tieren, etc.. Schon meine Großeltern wussten von diesem Schuppen zu berichten“. „OK,“ meinte Sabrina, „dann muss ein Plan her.“
Also steckten die neun Ausrufezeichen ihre Köpfe zusammen und machten einen Plan nach dem nächsten und verwarfen sie wieder, bis sie endlich einen gefunden hatten, mit dem alle rundum zufrieden waren und der am besten geeignet schien, Lisas Fahrrad aus den Fängen der Langfinger zu befreien.
Und so machten sich die neun Ausrufezeichen im Schutze der Dunkelheit auf den Weg zum Schuppen der Gebrüder Langfinger um Lisas Fahrrad zu befreien.
Archiv des Monats: Mai 2003
Und er läuft und läuft und läuft und…
Nach zwei Stunden Training im Dauerregen musste es ja so kommen: mein Wagen schaute mich auf dem Parkplatz schon etwas schief an, weil dem Reifen vorne rechts Luft fehlte. Na gut, fahre ich auf dem Weg nach Hause also an der Tankstelle vorbei und behebe das Problem.
Von wegen! Ausgerechnet beim Linksabbiegen an einer belebteren Kreuzung teilte mir ein lautes Poltern sehr eindrucksvoll mit, dass der Wagen nicht weiter bewegt werden will. Also mitten auf dem Fahrradweg – Hauptsache die Strasse ist frei, wir leben ja in Deutschland – gehalten und im Kofferraum nachgeschaut, ob ich überhaupt irgendwelches Werkzeug zum Reifenwechsel dabei habe. Aber der Kofferraum ist besser sortiert als meine Werkzeugkiste und so machte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben daran, einen Reifen zu wechseln.
Was soll ich sagen: wenn der ganze Dreck nicht gewesen wäre, hätte es sogar fast Spaß gemacht. Gegen den Regen war ich ja schon immun und ich habe nur einen Fehler gemacht: ich hätte die Radmuttern erst lösen sollen und den Wagen dann aufbocken. Aber ansonsten könnte ich mich glatt beim ADAC bewerben :-)
Teure Macs? Nicht mehr.

Ab 961,64 € gibt es die neuen eMac von Apple. Dafür bekommt man einen G4 Prozessor mit 800Mhz, 128MB RAM, 40GB Festplatte, CD-Laufwerk und integriertem 17″ Bildschirm. Die 800MHz sind ausreichend, nur den Speicher sollte man so grosszügig wie möglich erweitern.
Für 1.158,84 € bekommt man den eMac mit 1Ghz, 60GB Festplatte und DVD-/CD-RW-Combolaufwerk. Weitere Modelle kann man sich im Apple-Store zusammenstellen. So auch eine Version des eMac mit Superdrive, also einem DVD-Brenner.
Apples MusicStore schon No. 1
Wie man bei heise.de nachlesen kann, hat Apple innerhalb einer Woche mehr als 1 Mio. Songs über den neuen MusicStore verkauft. Damit liegt Apple bereits jetzt vor allen Konkurrenten…
Ausserdem wurden 110.000 neue iPods vorbestellt, sowie 20.000 der neuen iPods am ersten Wochenende durchverkauft. Sieht so aus, als ob sich Qualität halt doch durchsetzt. Und es gibt immer mehr Leute, die, nachdem sie Linux entdeckt haben, auf MacOS X umsteigen wollen. Also meinen Segen habt ihr :-)
Das Fahrrad und die neun Ausrufezeichen – Teil 6
…schon seit Tagen unterwegs und nun wußten sie, dass das Fahrrad sich in der Halle befand. Doch die Halle war gesichert und deshalb beauftragte „the body“ Kiep die Gebrüder Langfinger, die allein aufgrund ihrer Nationalität besonders dafür geeignet waren, sich unbemerkt in die Halle zu schleichen. Die restlichen 7! sicherten die Halle von außen. Dabei war keinem der 7! bange, denn sie wussten, dass sie Kante Knappmann an ihrer Seite hatten. Kante Knappmann konnte allein aufgrund seines voluminösen Oberkörpers drei Angreifer gleichzeitig erledigen und dann war da ja noch seine Geheimwaffe, die Nase.
Mit seiner Nase konnte er nämlich, aufgrund ihrer enormen Größe und Wohlgeformtheit, zusätzlich eine Hundertschaft fertig machen.
Nachdem das Rad befreit war, versuchten die 9! sich so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen. Dirk „the Animal“ Olbertz fuhr schin mal den Wagen vor, und es ging los in Richtung Pizzeria. Dort angekommen, gab es für jeden eine Pizza nach Wahl. Zusätzlich gab es, aus besonderer Dankbarkeit, ein riesiges Blech Thunfischpizza für die Gebrüder Langfinger, weil sie ihrem Namen wieder einmal alle Ehre erwiesen haben.
Der ältere der Gebrüder Langfinger hat übrigens heute noch etwas von dem Blech Thunfischpizza.