Auf Surfin‘ Safari hat David Hyatt einen interessanten Artikel über die verschiedenen Arten der Implementierung des sogenannten Tabbed Browsing veröffentlicht:
Archiv des Monats: März 2003
Welche Arbeit leisten Hunde in diesem Land?
Ich gebe zu, der folgende Artikel fängt ziemlich wirr an, vielleicht liegt das ja an der Übersetzung aus dem englischen, aber zum Ende hin wird es doch noch interessant. Ein ehemaliger Programmierer und Manager bei Microsoft, Viacom und Juno beschreibt dort seine Erfahrung mit den eigenen Softwareprodukten.
Es ist kaum zu glauben, aber für ihn ist es tatsächlich ein Lernprozess gewesen, die Software, die man schreibt, auch zu benutzen. Ich würde das als Selbstverständlichkeit ansehen. Aber lest selbst:
Bush Bashing
Auch auf die Gefahr hin, dass der Link vielleicht in einigen Tagen nicht mehr funktioniert, gibt es hier einiges zum Schmunzeln über den mächtigsten Mann der Welt:
Bezahlter Musik-Dienst von Apple?
Im Moment hört man aus verschiedenen Richtungen, dass Apple zusammen mit den größten Musik-Labels (Sony Music Entertainment, Universal Music, Warner Music, BMG und EMI), einen neuen Musik-Dienst vorstellen möchte.
Einige andere haben dies ja bereits versucht, Bertelsmann ist da mit Napster wohl der bekannteste Vertreter. Apples Dienst soll nur im Zusammenhang mit iTunes auf Apple-Hardware funktionieren. Anstelle von MP3 setzt man wohl auf das Format AAC welches mehr Möglichkeiten zum Schutz der Lieder bietet. Trotzdem soll es möglich sein, eine CD von den bezahlten Stücken anzufertigen. Dies ist bei anderen Diensten keine Selbstverständlichkeit, da eine solche CD ja auch wieder kopiert und damit weitergegeben werden kan.
Generell habe ich nichts dagegen, für Musik aus dem Internet zu bezahlen. Die meisten CDs, die mir gefallen, kaufe ich mir zwar auch, aber ab und zu sucht man mal nach einem alten Song, den es sonst nirgendwo mehr gibt. Und bis man den dann über die einschlägigen Tauschbörsen in annehmbarer Qualität bekommen hat… Mich nervt sowas. Ich bin also mal gespannt, wieviel der Dienst kosten wird – wenn er denn überhaupt kommt.
Begegnung mit der anderen Seite
Ja, ich arbeite täglich in der Firma mit Windows (und Linux) und nur privat geniesse ich das unbeschwerte Arbeiten mit einem Mac (iBook, 12″, 700Mhz, Combo). Gestern hatte ich aber mal wieder das Vergnügen (?!) in der Wintel-Welt auf Fehlersuche zu gehen.
Mein Schwager hatte ein neues Notebook bekommen und jetzt würde der Bildschirm schwarz bleiben. Anrufe bei der Hotline hätten nur einen Austausch als Lösungshilfe angeboten, der andere Schwager, der das Gerät besorgt und installiert hatte, schwor jedoch, dass er funktioniert hätte. Schliesslich hatte er es ja dem Vater meines Schwagers noch vorgeführt. Wer jetzt wem was gezeigt hat und wer mit wem verwandt ist, wird sich wohl nur dem Insider erschliessen, jedenfalls wurde ich per Telefon herbeigefragt um mir das gute Stück mal anzusehen.
Ja, der Akku war aufgeladen und das Notebook wurde auch korrekt eingeschaltet. Nachdem man aber noch kurz die BIOS-Meldungen sehen konnte, war danach nichts mehr zu erkennen – oder doch? Man konnte praktisch nur einen wagen Schatten auf dem Bildschirm erkennen. Gut, wo kein Licht, da kein Schatten, aber wie soll ich sonst ein Display erklären, bei dem die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet ist?
Jedenfalls war es kein Hardware-Defekt, da beim Hochfahren des Rechners ja noch kurz alles funktioniert. Nach einigem Hin und Her stellte ich im BIOS die Einstellung Operating System von other auf WinXP, obwohl Windows 2000 installiert war und siehe da, es ward Licht!
Eigentlich gehörte Windows XP Home zum Lieferumfang des Rechners, letztendlich wurde aber Windows 2000 installiert, weil eine wichtige Software meines Schwagers, laut Hersteller, unter XP Probleme machen könnte.
Aber warum dann alles wieder so kompliziert werden musste? Man weiss es nicht und auch mit dem mitgelieferten DVD-Player auf dem Notebook konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Das Symbol sah aus wie das zum kapitelweise Springen, statt dessen hat er den Schnellvorlauf eingeschaltet! Was soll’s, der Lüfter war eh so laut, dass man den Film nicht in Ruhe hätte gucken können.
Aber schön war es doch. Denn nur wer den Feind kennt weiss wie gut er es eigentlich hat!