{"id":837,"date":"2007-04-03T23:37:19","date_gmt":"2007-04-03T21:37:19","guid":{"rendered":"http:\/\/olbertz.de\/blog\/2007\/04\/03\/es-reicht-herr-broder\/"},"modified":"2007-04-07T16:01:54","modified_gmt":"2007-04-07T14:01:54","slug":"es-reicht-herr-broder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2007\/04\/03\/es-reicht-herr-broder\/","title":{"rendered":"Es reicht, Herr Broder!"},"content":{"rendered":"<p>Und der Spiegel sollte sich sch&#228;men, seine Pamphlete so <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,475525,00.html\">unkommentiert<\/a> zu ver&#246;ffentlichen. Aus seinem neusten St&#252;ck spricht mal wieder so viel Ha&#223;, wie man es von ihm und seinen <a href=\"http:\/\/politicallyincorrect.de\">geistigen Gefolgsleuten<\/a> leider l&#228;ngst gewohnt ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.henryk-broder.de\">Henryk M. Broder<\/a> breitet seine Vorurteile aus und versucht damit, seine einseitige Berichte zu rechtfertigen. Ein Beispiel aus obigem Spiegel-Online Artikel:<\/p>\n<blockquote><p>Der Vorschlag des SPD-Vorsitzenden Beck, mit den Taliban zu verhandeln, ist naiv. Genauso k&#246;nnte man Dealer in den Kampf gegen Drogen einspannen und Bordell-Besitzer gegen Zwangsprostitution engagieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das wird die Bordell-Besitzer freuen, die damit von Herrn Broder gleich unter Generalverdacht gesetzt werden. So ein Schwarz-Wei&#223;-Denken ist ja auch viel einfacher, als sich mit den tats&#228;chlichen Inhalten auseinander zu setzen. Statt dessen suggeriert er mit dem DDR-Vergleich gleich rein negative Folgen eines &#8222;runden Tisches&#8220;.<\/p>\n<p>Anschlie&#223;end noch ein paar nicht nachweisbare Behauptungen, die zeigen sollen, dass man es den Taliban nun endlich zeigen m&#252;sste:<\/p>\n<blockquote><p>Die &#252;brige Welt nahm es gelassen hin, dass in einem von der EU finanzierten Stadion in Kabul anstelle von Sportveranstaltungen &#246;ffentliche Hinrichtungen stattfanden und war nur kurz irritiert, als die 1.500 Jahre alten Buddha-Statuen von Bamiyan, die zum Unesco-Weltkulturerbe z&#228;hlten, von den Taliban gesprengt wurden.<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Nicht einmal die Not der afghanischen Frauen, die vollkommen entrechtet waren, vermochte die vielen Gutmenschen zu ersch&#252;ttern, die sonst zugunsten gesch&#228;ndeter Tiere auf die Stra&#223;e gehen und sich mit jedem Huhn solidarisieren, das nicht frei herumlaufen darf.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir heuchlerisch doch von Herrn Broder, der keine Gelegenheit ausl&#228;sst, gegen den Islam zu wettern (nat&#252;rlich allgemein gegen den Islam und nicht etwa differenziert, also in Graut&#246;nen), aber nichts zu Menschenrechten in China, B&#252;rgerkrieg in Afrika, oder Stra&#223;enkinder in S&#252;damerika zu berichen wei&#223;. Was f&#252;r ein scheuklappenbehangener Gutmensch, der sich nur darum k&#252;mmert, die Welt vor dem b&#246;sen Islam zu besch&#252;tzen.<\/p>\n<p>L&#246;sungen hat Henryk keine anzubieten. Lieber Konfrontation statt Diskussionen, wie er mit<\/p>\n<blockquote><p>Seitdem ist der runde Tisch zu einem Synonym f&#252;r das Bem&#252;hen geworden, Konflikte diskursiv statt konfrontativ zu l&#246;sen.<\/p><\/blockquote>\n<p> selbst andeutet. Klar, immer drauf hauen, Menschenrechte gelten nicht f&#252;r die unbequemen &#8211; nat&#252;rlich nur aus der eigenen Weltsicht. Alles andere w&#228;re ja schon wieder viel zu tiefgreifend und l&#228;sst sich leider nicht plakativ verwerten. Statt dessen lieber auf Stammtischniveau bleiben, Millionen Bild-Zeitung-Leser k&#246;nnen nicht irren und die paar Spiegel-Leser kriegt er mit diesen platten Ha&#223;schriften auch noch.<\/p>\n<p><b>Nachtrag:<\/b> Einen sehr aufschlu&#223;reichen Artikel hat <a href=\"http:\/\/www.toomuchcookies.net\/archives\/971\/quergefragt-wird-deutschland-vom-islam-unterwandert.htm\">Omar<\/a> da verfasst. Er hinterfragt dabei ein paar Aussagen von Herrn Broder aus der Fernsehsendung <i>Quergefragt<\/i> vom 4. April 2007.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und der Spiegel sollte sich sch&#228;men, seine Pamphlete so unkommentiert zu ver&#246;ffentlichen. Aus seinem neusten St&#252;ck spricht mal wieder so viel Ha&#223;, wie man es von ihm und seinen geistigen Gefolgsleuten leider l&#228;ngst gewohnt ist. Henryk M. 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