{"id":345,"date":"2004-07-16T15:19:54","date_gmt":"2004-07-16T13:19:54","guid":{"rendered":"http:\/\/olbertz\/2004\/07\/16\/argumentationsproblem\/"},"modified":"2004-07-16T15:19:54","modified_gmt":"2004-07-16T13:19:54","slug":"argumentationsproblem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2004\/07\/16\/argumentationsproblem\/","title":{"rendered":"Argumentationsproblem"},"content":{"rendered":"<p>In der Online-Ausgabe der S&#252;ddeutschen Zeitung (SZ) findet sich ein Artikel unter der &#220;berschrift <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/artikel\/369\/35334\/\">Fernsehen und die Folgen \/ Risiko-Programm<\/a> &#252;ber die Studie einer neuseel&#228;ndischen Universit&#228;t. Der Tenor des Artikels ist, dass f&#252;r Kinder ein t&#228;glicher Fernsehkonsum von zwei Stunden zu erheblichen Sp&#228;tsch&#228;den f&#252;hrt: <i>&#220;bergewicht, ein schlappes Herz und ein hoher Cholesterinspiegel verfolgen [das Kind] sein Leben lang.<\/i><\/p>\n<p>Die Studie wurde &#252;ber 26 Jahre hinweg betrieben, die Zahlen erscheinen also fundiert. Und obwohl ich auch gerne Fernseh-Bashing betreibe, finde ich die Schlu&#223;folgerung doch etwas einseitig. Zumindest in dem Artikel &#8211; die Studie konnte ich online nicht finden &#8211; wird nicht erw&#228;hnt, ob die untersuchten Kinder sonstwie z.B. sportlich aktiv gewesen sind.<\/p>\n<p>Ehrlich gesagt kann ich es mir nur schwerlich vorstellen, dass ein Kind, welches t&#228;glich Sport treibt und noch zwei Stunden vor dem Fernseher verbringt, wegen des Fernsehens obengenannte Folgen aufweist. Vielleicht ist es ja auch so, dass Kinder, die von &#8222;Natur aus&#8220; eher tr&#228;ger sind und somit sp&#228;ter zu &#220;bergewicht tendieren, einfach mehr zum Fernsehkonsum tendieren.<\/p>\n<p>Mir fehlt eine Vergleichsgruppe und die Angabe dar&#252;ber, wieviele Kinder denn tats&#228;chlich untersucht wurden. Und da frage ich mich auch, ob ich es von einem guten Journalisten erwarten kann, dass diese Zweifel am Ende eines Artikels beseitigt sind. Oder muss man, auch als m&#252;ndiger Leser, auf die Qualit&#228;t des Journalisten vertrauen?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Online-Ausgabe der S&#252;ddeutschen Zeitung (SZ) findet sich ein Artikel unter der &#220;berschrift Fernsehen und die Folgen \/ Risiko-Programm &#252;ber die Studie einer neuseel&#228;ndischen Universit&#228;t. Der Tenor des Artikels ist, dass f&#252;r Kinder ein t&#228;glicher Fernsehkonsum von zwei Stunden &hellip; <a href=\"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2004\/07\/16\/argumentationsproblem\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"class_list":["post-345","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/345\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}