{"id":2449,"date":"2013-02-25T09:45:29","date_gmt":"2013-02-25T08:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/olbertz.de\/blog\/?p=2449"},"modified":"2013-02-25T09:45:29","modified_gmt":"2013-02-25T08:45:29","slug":"memory-lane-dortmund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2013\/02\/25\/memory-lane-dortmund\/","title":{"rendered":"Memory Lane: Dortmund"},"content":{"rendered":"<p>\nIch war am Samstag zum ersten Mal seit bestimmt 10 Jahren mal wieder in Dortmund. Ein bisschen in der Inenstadt schlendern, an der alten Wohnung in der Plauener Stra&#223;e vorbeifahren und mich ein wenig am Uni-Campus umsehen.\n<\/p>\n<p>\nIm Wintersemester 1994\/95 habe ich in Dortmund mein Informatikstudium begonnen, im Fr&#252;hjahr 1995 bin ich dann ins <a href=\"http:\/\/www.dorf.cc\">Studentendorf<\/a> gezogen. Irgendwann so um 1999 herum habe ich mein Studium unterbrochen und bin nach S&#252;ddeutschland gezogen (Heilbronn, Rutesheim (bei Leonberg)). 2000 ging es dann zum Abschlu&#223; des Studiums zur&#252;ck nach Dortmund, wo ich dann auch noch bis Anfang 2002 wohnen blieb. Anschliessend war ich noch einmal in Dortmund zu einer Geburtstagsfeier, aber das z&#228;hle ich mal nicht zu meinen Besuchen in Dortmund.\n<\/p>\n<p>\nIm Gro&#223;en und Ganzen ist die Innenstadt eigentlich noch so wie vor 10 Jahren. Ich mochte sie immer schon, auch wenn nah 20:00 Uhr die B&#252;rgersteige hochgeklappt wurden. Dass abends nicht mehr Studenten in der Innenstadt waren lag bestimmt auch daran, dass die letzte S-Bahn zum Campus schon kurz nach Mitternacht fuhr. Daf&#252;r waren aber die Nachtbusse ab der Haltestelle Reinoldikirche ganz gut besucht &#8211; ich konnte mir nur nie merken, wann jetzt &#8222;mein&#8220; Bus fahren w&#252;rde.\n<\/p>\n<p>\nEine gro&#223;e Neuerung in der Dortmunder Innenstadt ist die Thier-Galerie, die mir sehr gut gefallen hat. Entgegen meiner ersten Vermutungen ist sie mit 33.000 Quadratmeter Verkaufsfl&#228;che aber deutlich kleiner als das CentrO in Oberhausen mit 119.000 Quadratmetern. Ich finde die Integration in die Innenstadt aber sehr gelungen und glaube auch nicht, dass sie den anderen L&#228;den in Dortmund etwas wegnimmt. Statt dessen wertet sie die Innenstadt zus&#228;tzlich auf.\n<\/p>\n<p>\nDen Waffenladen in der N&#228;he fand ich immer schon suspekt, umso &#252;berraschter war ich, dass es ihn immer noch gibt. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass ein paar Stra&#223;enbahnen verschwunden sind und das gro&#223;e Kaufhaus am Anfang der Br&#252;ckstra&#223;e wohl schon l&#228;nger geschlossen ist. Das <a href=\"http:\/\/www.konzerthaus-dortmund.de\">Konzerthaus<\/a> dort in die Br&#252;ckstra&#223;e zu baue war bestimmt eine mutige Entscheidung. F&#252;r mich stand dieser Teil der Innenstadt in erster Linie f&#252;r die legend&#228;ren D&#246;nerpreisk&#228;mpfe. F&#252;r 2,- DM gab es damals einen D&#246;ner und eine Dose Cola. Irgendwann hat man sich aber wohl unter den D&#246;nerbudenbesitzern abgesprochen und die Preise auf ein vern&#252;nftiges Niveau gehoben.\n<\/p>\n<p>\nEs ist wirklich interessant, wie &#8222;zuhause&#8220; man sich nach so langer Zeit wieder f&#252;hlt. Das betrifft auch die alten Wege von der Wohnung in die Stadt und drumherum. Auch hier fallen einem sofort ein paar kleinere Geschichten ein: das mexikanische Restaurant, in dem eine Freundin gearbeitet hat; die Pizzeria mit der unvergleichlichen Schinken-Mozzarella-Pizza; die Haus&#228;rztin; der Friseur; die Polizeiwache, auf der man ein Defacement seiner Website angezeigt hat und nie wieder etwas davon geh&#246;rt hat; das Caf\u00e9 in der man sich mit der Freundin getroffen hat um &#8222;es noch einmal zu versuchen&#8220;; das Caf\u00e9 indem man mit Mark, Elvis (den richtigen Namen wei&#223; ich nicht mehr) und Manu abgeh&#228;ngt hat &#8211; alles Personen, zu denen man heute keinen Kontakt mehr hat; der Laden an dem man sich damals die ersten Inliner gekauft hat; der e-Plus-Shop, wo man sich das erste Handy gekauft hat; die seltsamen Gestalten am Bahnhof zum Mayday; das erste Mal Blutspende am Blutspendemobil auf dem Platz vor der Reinoldikirche; die Borussia im Westfalenstadion; die Anzug und BVB-Schal tragenden Gesch&#228;ftsleute w&#228;hrend der Championsleague. So viele Sachen, die man bewusst gar nicht erz&#228;hlen k&#246;nnte. Aber einmal vor Ort und <strong>zack<\/strong> ist alles wieder da.\n<\/p>\n<p>\nAuch der Campus hat sich nicht gro&#223;artig ver&#228;ndert. Gut, es sind rund um die Uni einige Geb&#228;ude dazu gekommen, aber was mich am meisten &#252;berrascht hat war, dass die H-Bahn jetzt auch an der Emil-Figge-Strasse entlang f&#228;hrt. Unglaublich. Von einer Verl&#228;ngerung der H-Bahn wurde damals zwar immer wieder gesprochen, aber so richtig geglaubt daran hat niemand. War ja doch nur ein Demoprojekt von Siemens, welches immer mal wieder h&#228;ngen blieb. Was dazu f&#252;hrte, dass man bei Pr&#252;fungen am anderen Campus lieber zu Fu&#223; gegangen ist.\n<\/p>\n<p>\nWenn Dortmund nicht so weit weg w&#228;re, m&#252;sste ich glatt h&#228;ufiger hinfahren. Aber vielleicht ist der Reiz des Wiedererkennen gerade auch gr&#246;&#223;er als der eigentliche Reiz der Stadt. Wohlgef&#252;hlt habe ich mich dort auf jeden Fall und denke gerne an die Zeit zur&#252;ck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich war am Samstag zum ersten Mal seit bestimmt 10 Jahren mal wieder in Dortmund. Ein bisschen in der Inenstadt schlendern, an der alten Wohnung in der Plauener Stra&#223;e vorbeifahren und mich ein wenig am Uni-Campus umsehen. 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