{"id":1120,"date":"2009-02-17T13:21:21","date_gmt":"2009-02-17T12:21:21","guid":{"rendered":"http:\/\/olbertz.de\/blog\/?p=1120"},"modified":"2009-02-17T13:21:21","modified_gmt":"2009-02-17T12:21:21","slug":"bezahlen-fuer-kleinstbetraege-im-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2009\/02\/17\/bezahlen-fuer-kleinstbetraege-im-internet\/","title":{"rendered":"Bezahlen f&#252;r Kleinstbetr&#228;ge im Internet"},"content":{"rendered":"<p>Zur Zeit ist es ein Problem f&#252;r Inhalteanbieter im Internet, Kleinstbetr&#228;ge abzurechnen, da die Geb&#252;hren, die sie daf&#252;r zahlen m&#252;ssen, oft h&#246;her sind als das, was sie gerne einziehen m&#246;chte.<\/p>\n<p>Dabei hat Apple mit der Einf&#252;hrung des iTunes Music Stores eigentlich schon gezeigt, wie man es machen k&#246;nnte: die Bezahlvorg&#228;nge einfach ein paar Stunden b&#252;ndeln und somit weniger Provisionen an die Kreditkartenunternehmen bezahlen.<\/p>\n<p>Wenn man dazu noch selbst die Rechte an den Inhalten besitzt, geht man auch kein Risiko ein, dass man selbst f&#252;r etwas zahlt (Musiklizenzen), was man dann nicht refinanziert bekommt, weil der K&#228;ufer pl&#246;tzlich doch nicht zahlen kann.<\/p>\n<p>Ein anderes Modell k&#246;nnte sein, ein <em>Post-Paid<\/em> einzuf&#252;hren: Nutzer melden sich an und nutzen auch kostenpflichtige Dienste, wobei ihnen dann im Nachhinein eine Rechnung gestellt wird, wenn z.B. die Summe mehr als 10,- \u20ac betr&#228;gt.<\/p>\n<p>Das hat etwas von den Bezahlseiten im BTX und eine 100% Identifikation eines Users gibt es nat&#252;rlich auch nicht, weil man ja kostspielige und zeitraubende Verfahren wie das PostIdent vermeiden m&#246;chte.<\/p>\n<p>Aber man k&#246;nnte nach dem Erreichen der 10,- \u20ac Grenze ja noch eine gewisse Toleranz einbauen, bis der Benutzeraccount dann f&#252;r kostenpflichtige Dienste nicht mehr zur Verf&#252;gung steht.<\/p>\n<p>Und schlie&#223;lich k&#246;nnte man PrePaid-Kunden noch Rabatte geben.<\/p>\n<p>Damit &#8222;erwischt&#8220; man nat&#252;rlich nicht den einzelnen User, der mal kurz vorbei kommt. Das ginge dann erst, wenn man an einer zentralen Stelle die Abrufe der kostenpflichtigen Dienste b&#252;ndeln w&#252;rde. Wobei dann nat&#252;rlich wieder Kosten f&#252;r die Verwaltung entstehen.<\/p>\n<p>Aber ein Spiegel Online k&#246;nnte so etwas f&#252;r ihre Angebote locker selbst umsetzen: jeder kann die kostenpflichtigen Angebote nutzen (was man vielleicht bei deutlich niedrigeren Kosten auch tun w&#252;rde) und w&#252;rde ab einer bestimmten Summe halt eine Rechnung dar&#252;ber erhalten.<\/p>\n<p>Nat&#252;rlich w&#252;rde so nicht jeder Abruf einer kostenpflichtigen Seite abgerechnet, aber wenn der Dienst gut ist und h&#228;ufig genutzt wird, sollte das kein Problem sein.<\/p>\n<p>Man stelle sich das mal f&#252;r Twitter vor: 500 Tweets f&#252;r einen Euro. Ab 10 \u20ac wird abgerechnet. Mit <a href=\"http:\/\/twitter.com\/dirk_olbertz\">meinen aktuell 1.450<\/a> Tweets w&#228;re ich noch lange im <em>kostenlosen<\/em> Bereich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Zeit ist es ein Problem f&#252;r Inhalteanbieter im Internet, Kleinstbetr&#228;ge abzurechnen, da die Geb&#252;hren, die sie daf&#252;r zahlen m&#252;ssen, oft h&#246;her sind als das, was sie gerne einziehen m&#246;chte. Dabei hat Apple mit der Einf&#252;hrung des iTunes Music Stores &hellip; <a href=\"https:\/\/olbertz.de\/blog\/2009\/02\/17\/bezahlen-fuer-kleinstbetraege-im-internet\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-1120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-augenblicke"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1120"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1121,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1120\/revisions\/1121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/olbertz.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}