Die letzte Cop-Serie die mir richtig gut gefallen hat war The Chicago Code. Die neue CBS-Serie Golden Boy hat das Zeug dazu die Nachfolge anzutreten.
Die Story ist im Moment noch sehr heroisch aber das Zusammenspiel des “golden” Jung-Cops und seinem älteren Partner hat ein wenig von Suits mit umgekehrten Vorzeichen. Die Schauspieler sind ebenfalls sympathisch mit einer gesunden Mischungen aus mir unbekannten und alten Hasen. Wenn das jetzt keine reine “Fall der Woche”-Serie wird, freue ich mich schon sher auf die nächsten Folgen.
Als Zuschauer der ersten Episode weiß man noch nicht genau was vor sich geht, aber auf jeden Fall ist Cult als eine Art Meta-Serie angelegt. Man könnte auch fast von einer Serien-Inception sprechen, und damit auf den Film Inception anspielen.
Die Serie wechselt andauern zwischen der Story in der Serie innerhalb der Serie und Serie selbst – ja, das ist mitunter genauso verwirrend, wie es sich anhört. In der “äußeren” Story geht es um zwei Brüder und ein paar Verschwörungstheoretikern (oder doch nicht?) bezüglich der Serie.
Robert Knepper spielt den Bösewicht (?) so souverän wie auch schon in Heroes und Prison Break. Die anderen Schauspieler kenne ich nicht. Mal abwarten wie es weitergeht. So verwirrend die erste Folge zwar war, so neugierig hat sie erst einmal gemacht. Ein paar Gedanken zur Story, die sich innerhalb der ersten Folge ansammeln, will ich hier erst einmal nicht loswerden. Da soll jeder selbst schauen, was er sich für einen Reim draus macht.
Habt ihr Neuseeland als Land für tolle Serien auf dem Radar? Ich hatte es bislang nicht, aber nach der ersten Folge von The Blue Rose werde ich das mal machen.
Eine interessante Story rund um den Mord an einer jungen Frau. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive der Frau, die in der Firma die Position der ermordeten Frau als “Temp” übernimmt. Die Serie würde ich als Drama-Schrägstrich-Thriller bezeichnen – ein Genre, dass ich ja gerne mag. Insgesamt eine überaus professionelle Produktion mit tollen Figuren und Schauspielern.
Von der Erzählart würde ich The Blue Rose eher in die Ecke der britischen Fernsehserien stecken. Nicht so aufgemotzt wie in den amerikanischen Serien, sondern eher gesetzt, dafür aber mit dichter Atmosphäre.
Kann überhaupt irgendjemand etwas mit solchen Beschreibungen anfangen? Ich hoffe ja dass ihr versteht, was ich mit den Vergleichen zu amerikanischen und britischen Serien meine…
Also jedenfalls relativ kurz danach, nämlich am 15. Juni 2005 :) Denn wenn man sich die Geschichte von YouTube anschaut, stellt man fest, dass das erste Video erst im April 2005 online ging.
Etwa zur gleichen Zeit hatte ich mit meinem Projekt Taggling.com (Link zur WayBack-Machine) begonnen, sozusagen ein Tag-Aggregator. Und YouTube hatte zu dem Zeitpunkt noch keine Feeds zu Tags. Also schrieb ich die Jungs an und bekam im kürzester Zeit eine Antwort von Steve Chen. Ein paar E-Mails später gab es dann funktionierende Feeds zu einzelnen Tags von YouTube!
Mein Lieblingszitat aus den Mails von Steve ist übrigens das hier:
So I’m still a bit of a novice on the technical side of RSS. While I’ve been using RSS readers to get my news for over a year now, I haven’t done much on the publishing side.
Mein erstes YouTube-Video stammt vom 14. Juni 2005 und zeigt das Öffnen eines der Tore bei der Eröffnung von “The Gates” von Christo:
Eine unglaublich schlechte Qualität, aber damals eine Sensation. Videos im Internet! Heute nicht mehr ohne vorzustellen.
Achtung! Trailer nicht anschauen, wenn Du komplett überrascht in die Folge einsteigen willst. Ich wusste nicht, worum es in der Folge geht und durch das, was in dem Trailer in den ersten Sekunden erzählt wird, geht die Überraschung der ersten 5 Minuten ein bisschen verloren.
Als letztes Jahr die erste Staffel von Black Mirror lief (nur drei Folgen), war ich schwer angetan. Black Mirror ist eine Sci-Fi-Serie, wobei hier Sci-Fi nicht automatisch mit Weltraum oder ähnliches gleichgesetzt wird.
Die drei Folgen waren nicht zusammenhängend, sondern vielmehr einzelne Kurzgeschichten. Und während eine Folge schon ein ziemlich futuristisches Szenario zeichnete, ging es in den anderen vielmehr darum, in einem Detail die Zukunft darzustellen. Das ist es, was mich an Sci-Fi so fasziniert: zu Überlegen, wie sich etwas auf die Gesellschaft auswirken würde. Noch vor zehn Jahren hätten wir uns nicht vorstellen können, wie sich Internet und Handys auf uns und unsere Gesellschaft auswirken würden.
Die erste Folge der zweiten Staffel von Black Mirror zeigt das fantastisch auf und ist zugleich so viel mehr – leider kann ich meine Gründe dafür nicht nennen, ohne zu verraten, worum es in der Folge geht. Die 50 Minuten sind aber bestens angelegt.