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Olbertz.de

2 mal Comedy

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Seit eben halte ich die Karten für Ralf Schmitz in Händen. Am 12. März geht es nach Bonn-Beuel in das Brückenforum zu seinem Soloprogramm Schmitzophren. Ich bin gespannt:

Und am 26. April folgt im Savoy in Düsseldorf Kröm de la Kröm von Kurt Krömer. Auf den freue ich mich auch schon sehr:

Endlich alt genug für eine Playstation

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Ich bin ja eher mit Nintendo Konsolen groß geworden. Angefangen mit tagelangen Super-Tennis Matches auf dem SNES, später dann das N-64, den GameCube und zuletzt die Wii. Auch einen Gameboy Advance, sowie ein Nintendo DS Light gehörten zu meinen Besitztümern.

Dabei bin ich eigentlich kein wirklicher Gamer. Das einzige Spiel, dass ich jemals durchgespielt habe, war Half Life. Und das auch nur, weil ich es damals mit einem Freund zusammen gespielt hatte und wir uns immer wieder abgewechselt haben.

Zu meinen Highlights gehörten auf den Konsolen immer die Jump’n Run Spiele, wobei man das eigentlich auf Super Mario beschränken kann. Selbst Nintendo-Klassiker wie Zelda konnten mich immer nur kurzfristig fesseln. Haben musste man sie trotzdem, klar…

Da ich aber wirklich Spaß an den diversen Abenteuern des italienischen Klempners hatte, machte es mir auch nichts aus, dass die Nintendo-Konsolen immer wieder als Kinderkonsolen abgetan wurden. Ich hatte mir einmal von einem damaligen Arbeitskollegen für ein paar Tage eine Playstation (oder war es sogar schon eine Playstation 2?) ausgeliehen. Zusammen mit Devil May Cry, Grand Theft Auto und Gran Tourismo. Ganz amüsant fand ich damals außerdem noch Burnout.

Immer noch auf Jump’n Run fixiert, konnte ich aber mit den diversen Spielen auf der Playstation nicht wirklich warm werden: nur wo Mario drauf steht, ist halt auch Mario drin. Das war irgendwie auch der Grund, warum ich die PSP damals relativ schnell wieder verkauft hatte. Dabei finde ich sie nach wie vor irgendwie hochwertiger und edler als das Nintendo DS.

Ein Artikel in der EDGE zu Burnout Paradise hat mich dann aber doch zum Kauf der Playstation 3 bewogen. Nicht einmal nur wegen dieses Spiels, viel mehr weil ich wusste, dass ich GTA IV mit dem Abbild von New York nicht widerstehen können würde. Außerdem war auch zu dem Zeitpunkt schon langsam klar, dass BluRay über HD-DVD “siegen” würde. Bis auf den Preis der Konsole waren damit also alle Hürden beseitigt.

Wenn ich aber meine Wii verkaufen würde (für die bei eBay noch horrend hohe Summen gezahlt werden), wäre der Preis am Ende gar nicht mehr so wild - die Wii steht übrigens immer noch hier, gespielt habe ich damit schon ziemlich lange nicht mehr…

Also erst einmal die 40 GB Variante der PS3 mitsamt Burnout Paradise gekauft. Das Spiel macht sehr viel Spaß, die Grafik ist der Hammer (das Video hier ist 100% Gameplay und sieht hochauflösend natürlich noch mal besser aus), das erste Wochenende war also schon einmal sehr zufriedenstellend.

Im Vorfeld des Kaufes habe ich nicht wirklich verstanden, wie das mit dem Playstation Network und Spieledemos funktioniert. Mal wurde von kostenlosen Downloads gesprochen, dann wieder von kostenpflichtigen Sachen. So richtig vorgestellt wird dies auf den Seiten bei Sony nicht - oder sie haben es sehr gut versteckt. Dabei finde ich das wirklich sehr spannend und konnte mir gleich eine Menge an Spieledemos kostenlos herunterladen. So weiß ich nun, dass ich zwar gerne ein bisschen Fußball auf der PS3 spielen würde, aber mir FIFA 08 und auch Pro Evolution Soccer da doch einfach zu komplex sind: wenn bei mir zwischen zwei Spielesessions mal vier Wochen vergehen, weiß ich schon nicht mehr, wie man das Spiel genau bedient.

Für einmal knapp 5,- und 10,- Euro habe ich außerdem zwei Spiele heruntergeladen. Zum einen das nicht wirklich beschreibbare Everyday Shooter und den Desktop Tower Defense-Clon Pixeljunk Monsters. Witzigerweise spiele ich im Moment hauptsächlich diese beiden Spiele. Bei Burnout Paradise habe ich zu Beginn die Stunt-Missionen weggelassen und jetzt wird es deutlich schwieriger, die Runden erfolgreich zu absolvieren. Und man muss inzwischen eigentlich wirklich den Streckenplan im Kopf haben, sonst hat man kaum eine Chance bei den Rennen: bei den Geschwindigkeiten noch auf die Karte zu schauen endet meistens in einem grandiosen Crash - sehr sehenswert, aber man wollte ja eigentlich etwas anderes erreichen.

Aus San Francisco hatte ich mir dann noch Devil May Cry 4, Half-Life 2 - The Orange Box, sowie Unreal Tournament III. Bei dem Dollarkurs konnte ich da wirklich nichts falsch machen…

Bei Half Life 2 ist mir letztens schlecht geworden vor dem großen Schirm - seitdem meide ich es. Bei Unreal Tournament III sollte der Effekt wahrscheinlich auch eintreten, hier glaube ich aber, dass ich online gegen andere Spieler eh keine Chance haben werde. Außer ich schließe vielleicht mal Tastatur und Maus an die PS3 und versuche es dann. Mal abwarten…

Devil May Cry 4 war eher so ein “OK, es soll der Plattform-Seller sein, also nehme ich den auch mit”-Kauf. Als ich es damals auf der geliehenen Playstation gespielt habe, war ich in einer Nachtsession fast durch das ganze Spiel gekommen. Der letzte Endgegner hatte mich zum ersten Mal ein Leben gekostet! Klar, ich hatte es nicht in einer hohen Schwierigkeit gespielt, aber etwas seltsam fand ich es trotzdem. Der vierte Teil ist grafisch so, wie man es von einer 400,- Euro Konsole erwarten kann. Die Kameraführung nervt aber gewaltig: oft geht man irgendwo durch eine Tür, nur um dann wieder herauszulaufen, weil die Kamera plötzlich von der anderen Seite kommt und die Spielfigur bei gleicher Joystick-Bedienung also in die entgegengesetzte Richtung läuft. Das klappte beim ersten 3D-Ausflug von Super Mario aber schon deutlich besser…

Ansonsten haut man auf die verschiedenen Tasten des Controllers um einen der zahlreichen Schläge hinzubekommen. Zwischendurch gibt es Jump’n Run Einlagen, die aufgrund der Kamera aber auch sehr ätzend sind. Momentan überlege ich, ob ich versuchen soll, das amerikanische Spiel mit deutschen Untertiteln bei eBay zu verkaufen, oder ob ich es behalte um interessierten Bekannten zu zeigen. Wahrscheinlich siegt auch hier die Bequemlichkeit.

Wirklich beeindruckt hat mich die Demo zu Gran Tourismo 5 Prologue. Man fährt auf nur einer Strecke und muss dabei versuchen, Zeitvorgaben zu unterbieten. Hat man das geschafft, bekommt man ein neues Auto, was dann wiederum andere Rundenzeiten zulässt. Die Grafik ist auch hier wieder traumhaft und die Autos verhalten sich tatsächlich alle unterschiedlich. Sich nur auf die eine Strecke zu konzentrieren und bei jeder Zwischenzeit zu wissen, ob man den Abschnitt besser oder schlechter als vorher gefahren ist, hat irre viel Spaß gemacht. Deshalb habe ich das Spiel auch gleich schon vorbestellt und freue mich schon auf den 28. März. Auch wenn dieses Spiel eigentlich nur ein Vorgeschmack auf das “richtige” Gran Tourismo ist. 70 Fahrzeuge und
5 Rennstrecken, sowie ein Onlinemodus mit 16 Spielern gleichzeitig reicht mir aber als Kaufargument erst einmal völlig aus.

Was mit der Wii wird, weiß ich noch nicht. Super Mario Galaxy habe ich noch lange nicht durchgespielt (25 von 120 möglichen Sternen) und das kommende Mario Kart verspricht eine Menge Spaß. Aber neben Burnout Paradise, Gran Tourismo und dem ebenfalls bald erscheinenden WipEout HD noch ein Online-Rennspiel? Außerdem spiele ich täglich Wii-Tennis im Büro, was brauche ich die dann noch zuhause?

Scheint so, als wenn ich tatsächlich der Kinderkonsole entwachsen wäre. Zumindest zuhause. Im Büro herrscht immer noch Spaß :-)

Wulffmorgenthaler geht immer

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Gerade nicht so viel Zeit, aber Comics von Wulfmorgenthaler gehen immer:
Wulffmorgenthaler 2007-02-13

Nazi-Bashing ist zwar einfach, ich finde es aber trotzdem gut :-)

Comic-Empfehlung: Wulffmorgenthaler

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wulffmorgenthaler.gif

Herrlich abegedrehte Comics. Wenn der Shop jetzt noch antworten würde, was denn wohl auf den beiden T-Shirts geschrieben steht, könnte ich ja glatt schwach werden…

Sony PSP: Firmware 2.0 mit vielen Neuerungen

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Noch in dieser oder spätestens in nächster Woche will Sony die Version 2.0 ihrer Firmware für die Playstation Portable zur Verfügung stellen. Kostenlos und über den eingebauten WLAN-Zugang werden sich User der Spielekonsole das Update dann aus dem Internet laden können.

Für mich die wichtigste Neuerung ist ein HTML 4.01 kompatibler Webbrowser, mit dem es dann auch ohne Tricks möglich sein wird, die PSP zum Surfen im Internt zu nutzen. Der Browser wird dann zwar kein Flash unterstützen, was mir persönlich aber auch erstmal nicht so wichtig ist.

Mit dem Update der Firmware werden dann wohl auch die letzten bekannten Lücken geschlossen werden, die das Ausführen selbstentwickelter Software erlauben. Schade eigentlich, so ein SNES-Emulator auf der PSP hätte was…

[ via golem.de ]

Offizielle Preise für PSP Spiele

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Gamefront hat eine Liste mit Spielen, die zum Deutschlandstart der Sony Playstation Portable erhätlich sein sollen, sowie deren Preise veröffentlicht:

31.08.2005 - NBA Street Showdown (EA) Euro 44,99
01.09.2005 - Ape Academy (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - Burnout Legends (EA) Euro 44,99
01.09.2005 - Colin Mcrae Rally 2005 (Codemasters) Euro 49,99
01.09.2005 - Darkstalkers Chronicle (Capcom) Euro 39,99
01.09.2005 - TOCA Race Driver 2 (Codemasters) Euro 49,99
01.09.2005 - Dynasty Warriors PSP (Koei) Euro 44,99
01.09.2005 - Everbodys Golf (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - F1 World Grand Prix (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - Fired Up (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - GTA Liberty City Stories (Take-Two) Euro 44,99
01.09.2005 - Lumines (Ubisoft) Euro 49,99
01.09.2005 - Medievil (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - MX vs Atv Unleashed (THQ) Euro 44,99
01.09.2005 - Need for Speed (EA) Euro 44,99
01.09.2005 - Ridge Racer (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - Wipeout Pure (Sony) Euro 49,99
01.09.2005 - World Tour Soccer (Sony) Euro 49,99
22.09.2005 - FIFA Football 2006 (EA) Euro 49,99
02.10.2005 - Mercury (Atari) Euro 44,99
22.10.2005 - Madden NFL 2006 (EA) Euro 49,99
xx.12.2005 - Midnight Club 3 (Rockstar Games) Euro 44,99

Das sind mal wieder sehr gesalzene Preise. Da kann ich ja doch jetzt schon das eine oder andere Spiel importieren. Ist im Endeffekt günstiger…

XBox 360, Sony PS3 und Nintendo Revolution Wii

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Kaum liegt man ein paar Tage mit Fieber im Bett, schon wird das komplette Line-Up der nächsten Generation der nicht-mobilen Spielekonsolen vorgestellt. Auf die schnelle erstmal ein Link zu heise online, die einen Überblick über die drei neuen Konsolen gebracht haben, auch wenn Nintendos Revolution Wii dabei nicht so ausführlich behandelt wurde - das liegt aber wohl auch daran, dass Nintendo nicht so recht mit den Daten rausrückt.

Von den technischen Daten sind XBox 360 und erst recht die PS3 natürlich beeindruckend, ob davon aber auf einem “normalen” Fernseher auch was übrig bleibt, muss sich erst noch zeigen. Sehr interessant der Ansatz von Nintendo, sozusagen zu allen bisherigen Spielekonsolen rückwärtskompatibel zu sein. Die Spiele können dann über das Internet heruntergeladen werden. Wenn Nintendo dabei Preise so um die 10,- Euro realisieren würde und das auch irgendwie unkompliziert abrechnet, könnte Nintendo damit eine echte Nische in Bezug auf Geldverdienen mit Konsolen gefunden haben.

XBox 360 noch dieses Jahr in Deutschland

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Engadget hat einen Vorabdruck des Game Reactor Magazines in die Hände bekommen und dort interessante Informationen zum Release Date der XBox 360 gefunden. Bei der offiziellen Show zur Vorstellung der XBox 360 auf MTV habe ich diese Angabe jedoch nicht gefunden:

  • Release in den USA: in weniger als sechs Monaten (vor November)
  • Release in Europa: eine Woche später
  • Release in Japan: Dezember

Die MTV-Show kann heute Abend um 19:00 bei MTV-Deutschland gesehen werden.

Eine nicht sehr aussagekräftige Website zur XBox 360 ist gestern Abend übrigens ebenfalls online gegangen.

Ausführliche Informationen findet ihr auch auf Golem.de und bei heise online.

PSP: Metal Gear Acid Review

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Mit der urspünglichen Metal Gear-Reihe hat das Spiel wohl in erster Linie nur den Namen und die Spielfiguren gemein. Ich kenne die Reihe selbst nicht, Metal Gear Ac!d (MGA) ist aber kein Spiel in First- oder Third-Person Perspektive. Es ist vor allem auch kein Echtzeitspiel, sondern kehrt zurück zu den klassischen, rundenbasierten Strategiespielen.

Das also vorweg zur Warnung für alle Metal Gear Fans. Mich hat das Spiel bisher aber trotzdem sehr gut unterhalten, vielleicht aber auch gerade wegen des rundenbasierten Spielprinzips. Könnte ich doch stundenlang Städte und Wege innerhalb von Civilization (aus-)bauen. Und Advance Wars für den Gameboy Advance war ebenfalls einer meiner Favoriten.

Aber zurück zu MGA. Metal Gear Ac!d ist nicht nur ein rundenbasiertes Strategiespiel, sondern darüberhinaus auch eines, dass mit “Spielkarten” arbeitet. Bisher kannte ich sowas nur von irgendwelchen Sammelkarten einer mir nicht näher bekannten Spieleszene. Eine Karte kann unterschiedliche Eigenschaften haben, dabei gibt es fünf verschiedene Arten:

  • Weapon Cards
  • Action Cards
  • Item Cards
  • Support Cards
  • Character Cards

Zu den Weapon Cards gehören Granaten, Sprengstoffe und Gewehre, jeweils natürlich mit verschiedenen Auswirkungen auf das Spiel. Die Action Cards haben sehr unterschiedliche Funktionen und erhöhen z.B. die Konzentration, verbessern die Ausrüstung oder erlauben es, pro Runde mehr Karten auszuspielen. Standardmässig sind dies nämlich zwei pro Runde. Dazu aber gleich mehr.

Ausgangslage in jeder Runde
Zu den Item Cards gehören Rüstung, Sicherheitskarten, Minendetektoren oder auch ein Karton, in der man sich vor gegnerischen Einheiten verstecken kann. Support Cards werden eingesetzt um Schüssen von Hinten, Vorne oder beiden Seiten ausweichen zu können, oder einem Angriff länger standhalten zu können. Character Cards sind z.B. “Sniper Wolf”, “Genome Soldier” oder “Cyborg Ninja”. Sie verbessern oder ermöglichen eine bestimmte Aktion, wie das Schießen, Bewegen oder Kämpfen.

Dies war nur eine Auswahl an Karten aus der Anleitung, da es auch einen Card Shop im Spiel gibt, kann ich mir auch gut vorstellen, dass zu diesen Standardkarten im Laufe des Spiels noch weitere hinzu kommen.

Wie vorhin schon erwähnt wurde, können pro Runde zwei Karten gespielt werden. Aus einem Deck von insgesamt 30 Karten kann man pro Runde aus sechs Karten auswählen, welche zwei “gespielt” werden. Dabei ist dies eine maximale Anzahl. Man kann auch einfach die Runde sofort beenden. Das kann Sinn machen, wenn man gerade warten muss, bis sich ein Gegner weiterbewegt. Mit einer entsprechenden Action Card können über zehn Runden hinweg jeweils drei Karten gespielt werden. Am Ende einer jeden Runde werden die gleiche Anzahl Karten wieder ausgegeben, wie in der Runde gespielt wurden. Man sollte also am Anfang einer jeden Runde immer sechs Karten zur Auswahl haben. Irgendwann war es bei mir aber so, dass ich nur zwei Karten zur Auswahl hatte und erst, als ich eine Runde lang nichts gemacht habe, erhöhte sich das wieder auf vier, nach einer weiteren Runde des Aussetzens auf sechs. Ich bin mir nicht mehr sicher, was genau passiert ist, war zu dem Zeitpunkt aber in Kämpfe verwickelt und führe das dan darauf zurück.

Jetzt wurde schon so viel über Karten und deren Eigenschaften gesprochen, aber noch nicht über das Bewegen der Figur. Dies wird allerdings ebenfalls über die Karten realisiert. So kann man z.B. eine Weapon Cards entweder als solche ausspielen, oder aber benutzen um seine Spielfigur zu bewegen. Mit den meisten Karten kann man Snake (so heißt die Hauptspielfigur) drei Blöcke auf der Karte weiterbewegen, bei speziellen Karten, die nur zum Bewegen benutzt werden können (z.B. die Character Card “Genome Soldier”), sind das dann vier oder sogar noch mehr Blöcke.

Snake kann natürlich auch kriechen, Leitern hoch- und runterklettern, sowie sich an Hauswänden entlangschleichen und mittels Klopfen Wachen anlocken.

Wer nun aufgepasst hat, wird sich fragen was passiert, wenn alle 30 Karten des Decks ausgespielt wurden. Es ist dann nicht so, dass das Spiel zu Ende ist, es werden praktisch alle Karten neu gemischt und wieder jeweils sechs pro Runde ausgeteilt. Falls einem die sechs Karten am Rundenanfang überhaupt nicht zusagen, kann man auch sechs andere bekommen.

Ein wohl wichtiger Bestandteil des Spiels, der aber nicht so richtig dokumentiert ist und den ich auch noch nicht so ganz verstanden habe, betrifft die Kosten einer Karte. Jede Karte die ausgespielt wird, verursacht Kosten. Je nach Karte sind das dann sechs bis zehn Punkte, die während eine Runde zusammengezählt werden. Es gibt sogar Karten, die die Gesamtkosten reduzieren und nur in dem Zusammenhang machen die Kosten Sinn, denn in der Anleitung steht: “It’s your character’s turn again once Cost reaches zero.” Das habe ich bisher noch nicht ausprobiert, was aber auch schwierig ist, da eine solche Karte die Kosten maximal um 4 Punkte verringert, jede andere Karte aber mindestens vier Kostenpunkte benötigt. Mal sehen, ob sich dieses Mysterium im weiteren Spielverlauf noch klären wird.

Feind auf der Karte inkl. Sichtbereich
Da nun die Details geklärt sind, ist es auch nicht mehr schwer, den Spielablauf zu erklären. Snake bekommt den Auftrag, auf einem bewachten Gelände einen Wissenschaftler ausfindig zu machen, der an einem Geheimprojekt Namens “Pythagoras” gearbeitet hat. Aus einer Art Zentrale steht ihm dabei per Funk ein Vorgesetzter und eine weibliche Spielfigur bei, die über PSI-Fähigkeiten verfügt und Snake so den einen oder anderen wertvollen Tip geben kann. Zwischen den einzelnen Missionen werden immer wieder kleinere, comicartige Sequenzen eingespielt. Dadurch bekommt das ganze Spiel eine Rahmenhandlung und führt die Story fort.

In den ersten Missionen wird der Spieler noch sehr stark geleitet und bekommt immer mal wieder Hinweise darauf, wie er eine Mission erfüllen kann. Allerdings war das für mich doch eher verwirrend, da sehr oft darauf hingewiesen wurde, dass man so ruhig wie möglich sein sollte, was dann im Endeffekt natürlich bedeutet, dass man überhaupt nicht gesehen werden darf. Das gestaltet sich aber doch ziemlich schwierig, vor allem, wenn man nicht genau weiß, wie die Gegner reagieren. So sollte man z.B. mit einem Klopfen an der Wand eine Wache von ihrem Posten weglocken. Man muss aber erstmal einiges ausprobieren um herauszufinden, wie die Wache dann reagiert: bei meinem Versuch hat sie sich dann erst in der übernächsten Runde wegbewegt. Als es dann eh zu spät war, habe ich doch auf Waffen zurückgegriffen und so die Mission trotzdem erfüllen können (durch ein bestimmtes Tor in die Anlage gelangen).

Wenn man entdeckt wird, durchläuft das Spiel verschiedene Phasen. Im normalen Spielverlauf befindet es sich nämlich in der Sneak Phase. Erst wenn Snake zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, wechselt es in die Alert Phase, in der die Gegner hinter Snake herjagen. Eine Anzeige, die auch wieder mit “Cost/Kosten” bezeichnet wird, verringert sich dabei und sobald sie bei null angekommen ist, geht das Spiel in die Evasion Phase über. Gegner, die Snake dann nicht mehr im Sichtfeld haben, kümmernn sich nicht mehr um ihn. Auch hier zählt eine Anzeige zurück, bis die Caution Phase erreicht ist. Diese unterscheidet sich von der Sneak Phase nur dadurch, dass die gegnerischen Soldaten ihre Patroulliengänge vorsichtiger absolvieren und dementsprechend früher wieder Alarm schlagen.

Durch die vielen Möglichkeiten ist das Spiel ziemlich komplex, zu Beginn wird diese Komplexität jedoch erst nach und nach eingeführt. So wird der Card Shop zum Erwerben neuer Karten, oder der Deck Editor zum Umsortieren eines Decks erst nach den ersten anfänglichen Missionen freigeschaltet.

Detailansicht einer SpielkarteDie Grafik ist stimming, in jeder Mission spielt man in einer 3D Umgebung und kann sich so ein gutes Bild von seiner Umgebung und den Gegnern machen. Mir macht es auf jeden Fall genügend Spaß, so dass ich noch einige Zeit überbrücken kann, bis die PSP in Deutschland auf den Markt kommt und ich dann mit anderen mal die Muliplayerkämpfe ausprobieren kann. Laut Anleitung hört es sich zwar eher nach einem Spiel zu zweit an, viel mehr steht dort dann aber auch nicht beschreiben.

Ich habe mir Metal Gear Ac!d gekauft um ein unterhaltsames Strategiespiel für die PSP zu haben und wurde bisher in keinster Weise enttäuscht. Wer rundenbasierte Strategiespiele mag, wird sicherlich auch an Metal Gear Ac!d seine Freude haben.

Den Photos bei Flickr habe ich noch Notizen hinzugefügt, damit ihr auf den Screenshots ein paar der angesprochenen Dinge wiederfindet.

Verwandte Links:
- Mein erster Eindruck zur PSP

PSP - Erster Eindruck

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Seit letzten Freitag ist es nun also soweit, nachdem ich lange mit mir gerungen habe und in New York die PSP leider ausverkauft waren. Also habe ich mir nun also eine PSP von einem Händler in Deutschland gekauft, das Risiko mit Zoll, MWSt., Umtauschrecht, etc. ist mir dann einfach zu hoch gewesen.

Es sollte bei mir die amerikanische Version sein, da es dort im Value Pack noch Spiderman 2 als Film auf UMD dazu gibt. Außerdem hat das Gerät dann den Regionalcode 1, statt 2, wie es bei einem japanischen Importgerät der Fall gewesen wäre. Letzteres ist zwar für alle deutschen PSP-Fans sehr praktisch, da es sich dann praktisch um das selbe Gerät handelt wie das, das ab dem 1. September in Europa verkauft wird. Für Spiele gibt es übrigens keinen Regionalcode, sie sind also weltweit zu spielen.

Die Möglichkeit, mit der PSP Filme von UMD zu sehen, ist für mich nicht so wichtig, wenn schon, dann würde ich mir aber keine deutsch synchronisierten Filme anschauen. Deshalb also die amerikanische Version der PSP.

PSP Einschalten
Dazu habe ich mir die beiden Spiele “WipeOut Pure” und “Metal Gear Ac!d” bestellt. WipeOut als schnelles Spiel zwischendurch (und natürlich auch wegen des verstecken Webbrowsers im Spiel) und Metal Gear als Strategiespiel für etwas mehr Zeit. Aus dem Grund habe ich bisher auch nur mit WipeOut Pure gespielt, das aber auch nur eine handvoll Runden lang. In der kurzen Zeit seit Freitag Abend mussten halt so einige Sachen ausprobiert werden…

Der erste Eindruck ist wirklich toll, die Verarbeitung der PSP ist klasse: ich habe mit keinem defekten Pixel zu kämpfen, und das Gehäuse macht einfach einen sehr hochwertigen Eindruck. Allerdings sind Fingerabdrücke auf der glatten Oberfläche sehr schnell auszumachen. Grundsätzlich neigt sie außerdem zum Spiegeln, in der Praxis muss sie sich bei mir aber erst noch bewähren und auch mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurecht kommen.

Nach dem Auspacken waren Akku und MemoryStick schnell eingelegt und der erste Ladezyklus begann. Keine Ahnung, wie lange es wirklich dauert, bis der Akku komplett geladen ist, das Handbuch gibt 2,5 Stunden an. Ich habe auch noch keine Erfahrung dazu, wie lange der Akku durchhält, je nach Art der Benutzung (Spielen, Film gucken, mit/ohne WLAN) spricht das Handbuch von vier bis sechs Stunden im Dauerbetrieb. Beides sind Werte, mit denen man ganz gut leben kann.

Als erstes habe ich dann die Demo Disc ausprobiert, welche aber lediglich ein paar zusammengeschusterte Filmchen zu diversen Spielen zeigt. Keine weiteren Informationen zu den Spielen, egal: abgehakt und nächste UMD eingelegt.

Der Analog-Stick der PSP
Diesmal Spiderman 2, den ich zwar schon kenne, aber ich war dann doch neugierig, wie die Qualität sein würde. Und ich muß echt sagen, dass ich begeistert bin. Das Bild ist so klar, dass es eine wahre Freude ist, einen Film so anzuschauen. Die Preise für die UMD werden, jedenfalls für mich, aber dazu führen, dass ich dies wohl auch nur bei Spiderman 2 bewundern werden kann. Ich kaufe gerne DVDs, aber warum sollte ich mir einen Film nur auf UMD kaufen, wenn ich ihn dann auch nur dort sehen kann? Ihn mir zusätzlich zur DVD zu kaufen, macht nun ja gar keinen Sinn. Da kann ich mein Geld auch sinnvoller verschwenden. Mal sehen, ob die Playstation 3 ebenfalls UMDs abspielen kann und somit auf den Fernseher holt. Dann könnte die Situation wieder ein wenig anders aussehen.

Als nächstes habe ich dann eine Runde WipeOut gezockt. Bis es dann endlich dazu kam, vergingen einiges an Wartezeit, da erst diverse Einführungs- und Ladescreens übersprungen werden wollten. Da sind Cartridge basierte Spiele halt einfach im Vorteil.

Das Spiel selbst verfügt aber über eine tolle Grafik und macht wirklich Spaß. Mehr zum Spiel selbst dann in einem anderen Beitrag.

Eine Sache, die ich erst nach dem Lesen des Handbuches herausgefunden habe ist, dass die PSP über einen Sleep-Modus verfügt. Wenn der Ein-/Ausschalter z.B. während des Spielens von WipeOut kurz betätigt wird, geht die PSP in den Sleep-Modus und wacht später an genau der Stelle wieder auf - sofern man den Ein-/Ausschalter danach nochmal betätigt. Das ist ein ziemlich nettes Feature, endlich muss man kein “Ja, gleich, ich muss nur eben noch die Runde zu Ende fahren” entgegnen, wenn man im Büro zum Chef zitiert wird. Allerdings geht es wirklich sofort und ohne Vorwarnung weiter, so dass man mitunter doch grob wissen sollte, wo man aufgehört hat. Wieviel Strom die PSP in diesem Modus verbraucht und wie lange der Akku dann hält, kann ich leider nicht sagen. Zu Beginn habe ich die PSP aber nur so ausgeschaltet, so dass ich nach grober Schätzung sagen kann, dass sie so ohne Probleme mehr als zwei Tage durchhalten sollte.
Ungeschickt finde ich jedoch, dass an der PSP kein Lämpchen oder sonstwas auf den Sleep-Modus hinweist. Es ist also nicht zu unterscheiden, ob sie komplett ausgeschaltet wurde oder sich nur im Schönheitsschlaf befindet.

Sleep-Modus der PSP
Wenn keine UMD Disc eingelegt ist und man startet die PSP, so kommt man in ein Menü, welches man auch erreicht, wenn man während eines Spiels oder dem Ansehen einer UMD auf den “Home”-Button drückt. Die Hintergrundfarbe dieses Menüs soll sich mit der Zeit verändern und dabei entweder von der Jahres oder der normalen Uhrzeit abhängen. Das kann ich bestätigen, denn das satte grün von heute habe ich Freitag noch nicht gesehen. Wonach es sich nun aber wirklich richtet, konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen.

Das Menü ist auf zwei Achsen angelegt. Horizontal wählt man die verschiedenen Bereiche wie Einstellung, Photos, Video, etc.. Vertikal befindet sich dann das entsprechende Menü für diesen Bereich. Diese ganze Bedienung ist, ehrlich gesagt, ziemlich umständlich und wird nicht gerade dazu führen, dass die PSP zu mehr als Videospielen genutzt wird. Ist ja auch kein Problem, für mich war dies eh der Hauptgrund, alles andere sind Gimmicks.

Alles in allem bin ich bisher absolut zufrieden mit meiner PSP und ich glaube, dass ich noch eine Menge Spaß damit haben werde. Natürlich auch wegen der Gimmicks, aber halt nicht nur alleine deshalb. Mit Spannung warte ich auf die beiden geplanten GTA-Titel für die PSP.

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