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Das Apple iPad

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Apple iPad

Nun ist es also da, das iPad von Apple. Und ich hätte gerne eines.

Denn wenn ich zuhause bin, habe ich immer entweder iPhone oder Notebook in Griffweite um Mails zu lesen, oder sonst irgendwas im Internet nachzuschlagen.

Natürlich ist das iPad “nur” ein größeres iPhone, aber die Vorstellung von iWorks zeigt, dass sich das Gerät von dem reinen Konsumieren wegbewegt hinzu einem Werkzeug. Es schreit doch gerade dazu nach einer einfachen Notizzettelfunktion, bei der ich mit einem Stift zeichne und so den Wust an Papierzetteln bei mir überflüssig werden lässt.

Und im Gegensatz zum iPhone kann man hier wirklich mit mehreren Leuten dran sitzen. Also Sachen zeigen, aber hoffentlich zukünftig auch z.B. Spiele die man zu zweit spielen kann.

Der Einsatzzweck als Web- und E-Mail-Maschine ist eh klar, ich glaube aber, dass die neue Größe des Touch-Interfaces tatsächlich ganz neue Applikationen hervorbringen wird.

Vielleicht eine einfaches Puzzle, wo ich ganz natürlich die Teile drehe und aneinander stecke, bis das Bild fertig ist? Diese Art von Programmen war bisher nicht möglich, da der Bildschirm des iPhone einfach zu klein ist.

Da ich den Einsatzbereich für mich eher zuhause sehe, würde mir das kleinste Gerät mit 16 GB ausreichen - Musik brauche ich dann auf dem iPad wirklich nicht und wenn ich mir anschaue, dass ich auf meinem iPhone mit 16 GB inklusive Musik gut auskomme, sollte das reichen. 499,- USD wären das also. Vergleicht man andere Preise von Apple-Produkten zwischen USA und Deutschland, würde ich auf 449,- EUR tippen.

Mal abwarten. Ich hoffe ja, dass ich so ein iPad im März in einem der Apple Stores in New York ausprobieren kann.

Negative Effekte von Werbung

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Gerade bin ich auf einen mäßig interessanten Artikel von Seth Godin gestossen: The ubiquity of Competition - Die Allgegenwärtigkeit des Wettbewerbs

Eine Passage fand ich aber interessant, weil ich im Gegensatz zu all seinen anderen rhetorischen Fragen hier nicht wusste, welcher Antwort er wohl erwartet:

30 unterschiedliche Geschäfte verkaufen Autoaufkleber. Bei einer Google-Suche taucht einer von denen als erster in den gesponsorten Links auf. Bei wem kaufe ich ein?

Ich würde dem gekauften Link nämlich erst einmal nicht folgen, sondern mir seine Mittbewerber anschauen, die in den Suchergebnissen selbst auftauchen. Unterbewusst hängt bei mir immer noch der Spruch Nur wer Werbung nötig hat, macht welche nach.
Demnach ist eine gut gemachte und möglicherweise oft verlinkte Website für mich ein besseres Qualitätsmerkmal, als der Umstand, dass das Unternehmen ein Budget für Online-Marketing hat. Wobei man hier natürlich argumentieren kann, dass eine gute Website eben auch Teil eines erfolgreichen Online-Marketing ist.

Noch sind zumindest die meisten Firmen in Deutschland aber nicht so weit, glaube ich. Also schaue ich mir bei Suchergebnissen nicht die “Schreihälse” an, sondern die, die mit ihren Inhalten hoffentlich schon andere überzeugt haben und somit für viele Verlinkungen gesorgt haben.

Vor-Reisenotizen

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Im März stehen 10 Tage New York City an und ich habe so einiges vor:

Ein Spiel der New York Knicks anschauen

Ich habe damals nur einen Block vom Madison Square Garden gewohnt, habe aber leider nicht eine Veranstaltung dort besucht. Durch ein Geschenk habe ich 2005 aber kurz vor Abreise noch eine Tour durch den MSG gemacht und festgestellt, dass man auch auf den “billigen Plätzen” sehr gut sehen kann.
Die Knicks spielen auch in der Zeit, also werde ich mich in Kürze um Karten kümmern.
Nachtrag: Erledigt! Am 19. März schaue ich mir die Partie gegen die Philadelphia 76ers an.

Mamma Mia! anschauen

Mein Vater ist ABBA-Fan und entsprechend war meine frühe Jugend von ihren Liedern geprägt. Ich höre sie immer noch ganz gerne und will mir deshalb Mamma Mia! am Broadway anschauen.
Nachtrag: Und auch hier habe ich jetzt Tickets bestellt. Am 24. März ist es soweit!

In Nike-Town einkaufen

Im Online-Store habe ich mir schon diverse Hoodies und mindestens ein paar Laufschuhe herausgesucht. Ich mag den Swoosh einfach.

Comics kaufen

Ich brauche dringend Nachschub zu Doktor Sleepless und in der Zwischenzeit hat Warren Ellis ja auch wieder zig neue Sachen gemacht. Ich muss mir hier mal eine Liste anlegen, was ich schon habe, damit ich ungezwungen zuschlagen kann.

Bei Florsheim Schuhe kaufen

Ich bin damals in der Nähe von Macy’s auf den Laden gestossen und hatte mit horrenden Preisen gerechnet. Aber für knapp 120,- USD gab es bei Florsheim tolle Lederschuhe. Daran, dass mir der Verkäufer die Schuhe angezogen hat, werde ich mich aber erneut erst gewöhnen müssen…

Ins Kino gehen

Und zwar ganz amerikanisch: mit vollen Einkaufstaschen während des Bummelns eine Pause einlegen und einen hoffentlich guten Film geniessen. Mal schauen ob ich noch herausbekomme, was Mitte März in den US-Kinos läuft.

Essen gehen

Hierbei aber eher die Ketten, die es in Deutschland nicht gibt. Gut essen gehen kann man in Deutschland auch, da muss ich mich jetzt nicht auf die Suche nach exquisiter Küche in New York begeben.
Ich hoffe nur, dass ich genügend Hunger entwickle um Wendy’s, White Castle und Così gebührend würdigen kann. Das Tick Tock Diner und diverse Hot-Dog Stände an den Straßenecken wollen ja schließlich auch noch besucht werden.
Und natürlich dieser Bagle-Laden in der Nähe des alten Büros: One Everything Bagle, 2 Eggs and Ham Dazu ein Dr. Pepper :-)
F & B Hotdogs werden auch besucht, wobei ich mich dort am meisten auf die Pommes aus Süßkartoffeln freue.

Fotos machen

Davon werde ich sicherlich eine Menge schiessen, wobei ich immer noch überlege, ob ich mein Projekt “Walk the Broadway” angesichts von Google Street View überhaupt noch durchführen soll. Zwei Tage würden da bestimmt auch für drauf gehen.
Diesmal soll aber auch noch Video dazu kommen und ich überlege mir dazu eine Flip zuzulegen, damit Videos in dieser grauenhaften Qualität nicht mehr passieren… Und ja: der St. Patrick’s Day befindet sich direkt am Anfang meines diesjährigen New York Urlaubs!

Feuerwehreinsatz schräg gegenüber

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Feuerwehr Rosenstraße, Köln

Als die Martinshörner ziemlich laut wurden, bin ich dann doch mal vorne ans Fenster gegangen und war überrascht, insgesamt vier Wagen der Feuerwehr und einen vom Rettungsdienst vor meiner Haustüre stehen zu sehen. Zu meinem Glück war das Feuer aber im Haus schräg gegenüber ausgebrochen und schien sich auf ein paar brennende Zeitungen im Hausflur beschränkt zu haben.

Trotzdem stank es ganz schön, obwohl man nicht einmal wirklich Rauch sehen konnte. Innerhalb von 20 Minuten war dann auch alles vorbei.

Feuerwehr Rosentraße, Köln

Click & Buy - Warum das eine unseriöse Firma ist

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Click & Buy rühmt sich auf ihrer Website: “Weltweit einfach und sicher im Internet zahlen”. Leider scheint sich das “einfach und sicher” in erster Linie auf Click & Buy selbst zu beziehen. Die Firma stellt ihre eigenen Interessen über die der Endanwender. Und so kann man sich ganz leicht bei Click & Buy eine andere Identität vortäuschen und unter dessen Namen im Internet einkaufen. “Einfach und sicher”.

Und so geht es: Man meldet sich bei Click & Buy mit einer gültigen E-Mail Adresse an, bestätigt diese E-Mail Adresse durch Klicken eines Links in der Verifizierungsmail und gibt dann einfach irgendeine Bankverbindung an. Anschließend nutzt man dieses Click & Buy Konto, um über die Partner von Click & Buy einzukaufen. Ohne dass die Identität des Benutzers dieses Click & Buy Kontos verifiziert wurde, oder zumindest der Zugriff auf das angegebene Konto überprüft wurde, kann der betrügerische Benutzer Click & Buy nun also nutzen.

Die gute Nachricht: Dem Kontoinhaber kann das alles ziemlich egal sein. Er sagt bei seiner Bank Bescheid, dass die Abbuchung rückgängig gemacht werden soll und hat sein Geld sofort zurück. Man muss sich anschließend jedoch noch mit einem Inkassounternehmen (in meinem Fall Acoreus collection Services GmbH) herumschlagen und was alles so passieren kann, wenn man keinen Dispo hat und Click & Buy gerade die letzten Euro vom Konto abbucht und deshalb andere, wichtige Sachen nicht abgebucht werden können… Das überlasse ich mal eurer Fantasie. All das interessiert Click & Buy aber nicht.

Noch ein paar Fakten zu diesem Fall: am 22. September 2009 bekam ich 1 Cent von Click & Buy auf mein Konto überwiesen. Im Text der Überweisung war ein Code enthalten. Soweit ist mir das nicht unbekannt: bei Ormigo haben wir genau so ein Verfahren genutzt um zu überprüfen, ob der User auch wirklich Zugriff auf das Konto hat. So lange der User den Code aus der Überweisung nicht eingibt, kann er das Konto auch nicht nutzen. Zusätzlich bestand Ormigo aber übrigens auch noch auf eine schriftliche Einzugsermächtigung per Fax, da nur solch eine schriftliche Vollmacht in Deutschland rechtsgültig ist.

Der Überweisungstext von Click & Buy enthielt noch eine kostenpflichtige Rufnummer, an die man sich hätte wenden können. Hätte man eine URL angegeben, hätte ich den Code gleich als betrugsversuch angeben können. So war ich aber nicht bereit, mein Geld auszugeben um deren Arbeit zu machen.

Am 28. September wurden dann durch Click & Buy 7,99 Euro von meinem Konto abgebucht. Diese Lastschrift habe ich rückgängig machen lassen. Am 21. Oktober bekam ich einen Brief von Click & Buy, in welchem man mir meinen Account bei Click & Buy - den ich nie angelegt hatte - kündigte und gleichzeitig die Bezahlung von nunmehr 30,49 Euro anmahnte.

Wie sich die Summe von 30,49 Euro zusammensetzt und ob darin schon 7,50 Euro Mahngebühren enthalten waren, konnte man durch den Text des Briefes nicht eindeutig entnehmen. Lediglich, dass man mir jetzt noch drei Tage Zeit geben würde, den Betrag zu überweisen.

Dort gab es dann eine kostenlose Telefonnummer, welche aber bei mehreren Versuchen nach jeweils 15 Minuten Warteschleife auflegte. Entweder gibt es bei Click & Buy sehr viel Bedarf für so eine Telefonnummer, oder sie ist einfach nicht besetzt. In dem Brief heißt es ja auch sonst, dass man sich ausschließlich an die Firma in England wenden soll! Das macht doch gleich einen viel seriöseren Eindruck…

Am 25. November 2009 trudelte dann also der erste Brief des Inkassounternehmens acoreus Collection Services GmbH bei mir ein. Und dort wurde dann auch die E-Mail Adresse angegeben, unter der ich das Konto bei Click & Buy angemeldet haben sollte. Dabei handelt es sich um eine Adresse bei Google-Mail, die mit etwas Fanatasie meinen Namen enthält, aber nicht von mir genutzt wird. Die Summe der Forderung wuchs inzwischen auf 89,11 Euro an.

Das schöne bei acoreus ist, dass man dort online direkt etwas zu seiner Aktennummer hinterlassen kann. Also war ich so freundlich und habe denen geschrieben, dass ich die angegebene E-Mail Adresse nicht genutzt hätte und ich niemals Kunde von Click & Buy war. Insofern solle man doch bitte den Kunden (Click & Buy) darauf aufmerksam machen. Darüberhinaus würde ich einem Mahnbescheid gelassen entgegen sehen.

Heute war dann ein zweiter Brief vom Inkassounternehmen in der Post:

Ihre letzte Mitteilung haben wir zum Anlass genommen, den Fall noch einmal zu prüfen. [...] Sie haben sich unter dem Benutzernamen DIE EMAIL ADRESSE bei ClickandBuy International Limited registriert und dort ein Konto eingerichtet. [...] Bei anhaltendem Zahlungsverzug werden wir die Gesamtforderung gerichtlich geltend machen. [...] Bezüglich der dann zusätzlich anfallenden Kosten verweisen wir auf die einschlägigen Prozesskostenrechner im Internet.

Tja, hat wohl jemand meine Nachricht nicht richtig gelesen. Und/oder niemand in den Rechtsabteilungen versteht, wie fahrlässig Click & Buy hier mit den Identitäten seiner Kunden umgeht.

Ich bezweifele ja, dass ich da wirklich einen Mahnbescheid bekommen werde, irgend jemand der sich mit der Materie auskennt, wird entweder bei acoreus oder Click & Buy kurz vorher die Reissleine ziehen.

In der Zwischenzeit kann ich aber nur davor warnen, ein Geschäftsverhältnis mit Click & Buy einzugehen. Wer in einem so sensiblen Umfeld (Internetbezahlung) so fahrlässig nur die eigenen Interessen vertritt, dem möchte man nicht wirklich vertrauen.

Nachtrag vom 22. Januar 2010: Es wird spannend! Heute war wieder ein Brief von acoreus Collection Services GmbH im Briefkasten. Diesmal mit der Ankündigung, dass als nächstes der Mahnbescheid ansteht.
Da ich inzwischen die alten Briefe herausgekramt habe, werde ich gleich noch eine URL zu diesem Beitrag zu meiner “Aktennummer” bei acoreus hinzufügen. Man soll mir ja nicht nachsagen, ich hätte mich nicht bemüht!

Nachtrag vom 1. März 2010: Weder Click & Buy noch acoreus glauben, dass sie falsch liegen. Heute habe ich erneut Post vom Inkassounternehmen erhalten mit dem dramatischen Betreff Gerichtliches Mahnverfahren. Darin steht:

Wir kommen zurück auf Ihre E-Mail vom 22.01.2010 und haben den Fall erneut geprüft. Da aus unserer Sicht nach wie vor ein eindeutiger Zahlungsanspruch unseres Auftraggebers besteht, Sie jedoch offenbar nicht gewillt sind, die Angelegenheit außergerichtlich zu klären werden wir nun die Empfehlung für das gerichtliche Mahnverfahren aussprechen und alle weiteren, hierzu erforderlichen Schritte veranlassen.

Bereits jetzt weisen wir daraufhin, dass eine Forderung, die auch nach Erlass eines Mahn- und Vollstreckungsbescheides offen und unwidersprochen bleibt, tituliert ist. Auf Grundlage eines solchen Titels wird es unserem Auftraggeber möglich sin, die Zwangsvollstreckung einzuleiten. Haben Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, z.B. die Sach- und Kontopfändung, keinen Erfolg, behält sich unser Auftraggeber vor, das Verfahren bis hin zu Beantragung einer eidesstattlichen Versicherung und der Eintragung in das gerichtliche Schuldnerverzeichnis fortzuführen. Nicht zuletzt dieser Schritt kann zu einer Verschlechterung der Bonität führen.

Die Hervorhebungen durch Fettdruck sind so im Originalschreiben drin, man versucht also mit diesem Bullshist-Bingo Angst zu schüren. Ich glaube außerdem nicht, dass sich überhaupt jemand durchgelesen hat, was ich denen geschrieben habe. Von einem eindeutigen Zahlungsanspruch kann nun wirklich keine Rede sein. Ich muss sagen, dem Mahnbescheid schaue ich freudig entgegen und hoffe, dass es bis vor Gericht geht. Vielleicht hört Click & Buy dann mal zu.

Amerikanische Pfannkuchen

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American Pancakes

Zutaten

  • 150 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1 Ei
  • 200 ml Milch
  • 3 EL Öl
  • Butter / Margarine für die Pfanne

Zubereitung

Mehl, Zucker, Natron, Backpulver und Salz gut miteinander vermischen und anschließend Ei, Milch und Öl verrühren und hinzufügen. Mit einem Handrührgerät alles gut glatt rühren und 10 bis 15 Minuten zum Aufquellen stehen lassen.

Etwas Butter oder Margarine in der Pfanne erhitzen und dann den Teig hinzugeben. Amerikanische Pfannkuchen sind ziemlich klein, also nicht zu viel Teig in die Pfanne geben. Bei kleiner bis mittlerer Stufe die Pancakes vorsichtig ausbacken.

Den Teig in der Schüssel immer wieder umrühren, damit er eine gleichmäßig zähe Konsistenz behält.

Der Teig nach obigem Rezept reicht für gut 6 American Pancakes und reicht locker für zwei Personen, da sie sehr mächtig sind. Dazu kann man stilecht Ahornsirup, oder auch Honig servieren.

Meine ersten “echten” amerikanischen Pfannkuchen habe ich seinerzeit im Tick Tock Diner (Foto) in New York City genossen. Ich habe kaum die Hälfte geschafft und war danach total vollgestopft :-)

Schusswaffenbesitz

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Ich schaue in letzter Zeit vielleicht ein bisschen zu viel Boston Legal, aber darüber nachgedacht habe ich früher auch schon: wenn in Deutschland der Besitz von Schusswaffen so unreguliert wäre, wie in den USA, ich glaube, dass ich eine hätte.

Und dabei fühle ich mich nicht einmal bedroht. Ist das, weil der Besitz in Deutschland nicht erlaubt ist und daher den Reiz des Verbotenen umgibt? Ich habe zuletzt als Jugendlicher auf dem Jahrmarkt mit einem Luftgewehr auf Plastikrosen geschossen - und einmal auf einer Messe mit einer Waffe der Polizei auf eine Zielscheibe. Da war ich auch höchstens 15 oder 16 und ich war erschrocken, wie sensibel der Abzug reagiert: kaum berührt, war der Schuss auch schon ausgelöst. Kein Vergleich zur Mechanik der Spielzeugpistolen aus der Karnevalszeit.

Ist das jetzt verwerflich, oder ist das wie mit dem Küchenmesser und dem Auto: beide können töten, wenn man sie nur entsprechend benutzt.

IKEA Köln Butzweilerhof

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Kann es sein, dass der IKEA in Köln am Butzweilerhof ein Flop ist? Ich war heute gegen 14:00 Uhr dort und ich habe noch nie einen so leeren IKEA gesehen.

Vielleicht habe ich aber auch nur den richtigen Wochentag und die richtige Uhrzeit ausgesucht? Ich werde es nächste Woche noch mal testen, wenn ich zum Abfallhof der AWB fahre.

Leider habe ich online keine Artikel zu diesem neuen IKEA gefunden, die auf die jahrelange Diskussion eingehen, die mit diesem Bauprojekt einher gingen. Immerhin habe ich bei der Recherche herausgefunden, dass der Butzweilerhof ein ehemaliger Flugplatz der britischen Luftwaffe ist.

Aktion Secret Nikolaus

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Secret Nikolaus

Anleitung für die Aktion Secret Nikolaus:

  1. Finde heraus, wie viele Nachbarn Du beschenken möchtest.
  2. Kaufe bis zum 5. Dezember entsprechend viele Nikoläuse (oder backe Plätzchen und packe sie in kleine Tütchen).
  3. Nehme Dir in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember 10 Minuten Zeit um die Nikoläuse bei Deinen Nachbarn vor die Türe zu stellen.
  4. Nicht vergessen, einen Nikolaus vor der eigenen Türe zu platzieren!
  5. In aller Stille freuen.
  6. Kündige es nicht in deinem Blog an, einer deiner Nachbarn könnte es lesen. Danke Sebastian

Xing App Heuchlerei

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Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso klarer wird es, dass es für Twitter zu umfangreich wird.

Kurz zur Vorgeschichte: seit ein paar Wochen ist PS3Heroes.com online, eine kleine Website rund um Spiele, Statistiken und Trophäen zur Playstation 3. Angeregt durch die PS3 Xing-Gruppe sind ein paar Features hinzugekommen und irgendwann auch eine Facebook Application (der Name PS3Heroes war leider schon weg).

Die Facebook-App entstand eigentlich nur als Fingerübung, weil ein Kunde mich gefragt hatte, ob ich auch Facebook-Apps schreiben könnte. Nichts leichter als das habe ich dann sehr schnell festgestellt. Im Wesentlichen benötigt man nur einen eigenen Server, auf dem die App dann laufen soll. Schnell noch die App direkt innerhalb von Facebook angelegt und schon ist die eigene App online. Dazu kommt noch sehr viel Online-Dokumentation für Entwickler, so dass man sich wirklich gut aufgehoben fühlt.

Nachdem am Wochenende noch eine Twitter-Integration in PS3Heroes Einzug gehalten hat, fiel mir heute morgen ein: wieso gibt es PS3Heroes eigentlich nicht als Xing-App? Die PS3-Gruppe hat 700 Mitglieder und die könnte doch wirklich Interesse daran haben, ohne sich extra noch einmal irgendwo registrieren zu müssen.

Also habe ich mir das heute mal genauer angeschaut, in der Hoffnung, auch bei Xing einfach irgendwo die URL für den OpenSocial-Client angeben zu können und schon wäre PS3Heroes auch rudimentär bei Xing vertreten. Immerhin war OpenSocial ja angetreten, Facebook-Apps Konkurrenz zu machen.

Leider ist Xing nicht gewillt da mitzuspielen. In diesem 9-seitigen PDF (alleine schon der Umstand, dass das ein PDF ist und keine Seite in Xing selbst zeigt irgendwie die altbackene Geisteshaltung bei Xing bezüglich der Apps) wird beschrieben, was man machen muss, damit man eine App bei Xing einstellen darf.

Daraus möchte ich mal kurz zitieren um zu zeigen, warum ich hier vor Verzweiflung fast mit dem Kopf gegen die Wand laufe:

If you have an excellent idea for a new XING application that you would like to implement and bring to the platform, there are the steps to go:

1. Create a basic product concept
Write a concept that clearly states the scope and functionality of the application that you have in mind, as well as the value that it would bring to XING users. [...]

2. Send your documents to XING and wait for approval
Send an e-mail to [...], containing both your concept and the mockups you created. XING will review your proposal and come back to you within one month. Upon acceptance, XING will invite you to discuss your proposal in a personal meeting or telephone conference.

3. Discuss and improve your product proposal together with XING
[...]

4. Sign a mutual non-disclosure agreement (NDA) with XING
[...]

5. Get access to XING OpenSocial sandbox
[...]

6. Negotiate a standard contract with XING
[...]

Das ganze geht noch bis Punkt 11 so weiter und bei jedem Schritt hat man das Gefühl, als Freelancer bei XING beschäftigt zu sein, statt seiner Zielgruppe (die XING-Nutzern) eine sinnvolle/coole/witzige Applikation zur Verfügung stellen zu können.

Jetzt weiß ich auch, warum bei Xing so gut wie keine Applikationen vorhanden sind: warum sollte das jemand wollen? Mit der Einführung von OpenSocial bei Xing hatte ich eigentlich gehofft, dass es auch in Deutschland eine Site wie Facebook geben würde, die das Web da draußen tatsächlich versteht.

Leider habe ich mich da komplett getäuscht. Xing ist so weit vom sagenumwobenen Web 2.0 entfernt, wie Microsoft’s Frontpage von HTML: da liegen Welten dazwischen. Während ich innerhalb weniger Stunden eine bereits bestehende Webapplikation auf Facebook anbieten und bewerben (!!) kann, dauert es bei Xing bis zu einem Monat, bis ich überhaupt was von denen höre!

Täglich tauchen bei Xing selbst Stellenanzeigen von Xing auf, wo es eigentlich um agile Softwareentwicklung geht. Was bei deren OpenSocial Vorgaben aber agil sein soll, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mit diesem einen PDF werden jedem kleineren Entwickler die Zähne gezogen und die mittelgroßen werden auch zwei mal überlegen, ob sie so eine Xing-App wagen sollen. Denn mal ganz ehrlich: weder bei Facebook noch bei Xing weiß man doch überhaupt, was so eine App bringt. Das ist tägliches Trial-and-Error, bis man irgendwann das gefunden hat, was den Nutzer wirklich interessiert. Das PDF von Xing lässt sich dazu nicht im Detail aus (bestimmt gibt es dazu an anderer Stelle mehr Informationen), aber wie darf ich meine Xing-App weiterentwickeln? Und in welchem Rahmen, bevor ich erst wieder lange Besprechungen mit Xing darüber führen muss, was meine Applikation zukünftig können soll?

Die Regelungen gibt es wahrscheinlich nur zum Besten des Users. Man will nur hochqualitative Apps bei Xing haben, blah blah blah. Lasst doch die User entscheiden. Anstössige Apps sind vom User schneller gemeldet, als ihr überhaupt das eingereichte Konzept und die Mock-Ups gesichtet habt.

Man, was für ein rückständiger Haufen. Aber solche Hacks geben mir noch ein bisschen Hoffnung, dass ich persönlich irgendwann doch noch eine erste sinnvolle Anwendung für einen OpenSocial Container sehe. Vielleicht schaffen es die VZs ja, wobei ich da auch keine großen Wetten drauf abschließen würde.

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