flickr-ex

flickr goodbye

Yahoo! Goodbye

Es ist mir einerseits nicht leicht gefallen, meinen Account bei flickr zu löschen, andererseits habe ich vor ein paar Monaten ja schon mit dem Gedanken gespielt. Aber die jüngsten Vorgänge haben mich dann zusätzlich motiviert. Wofür brauche ich eine Photocommunity, wenn ich nicht alle Photos sehen darf und ggf. meine ebenfalls nicht von allen gesehen werden können? Dann hoste ich doch lieber alles selbst und habe somit wieder die volle Kontrolle über meine Photos. Die Diskussion um das Ausliefern chinesischer Dissidenten an die dortige Regierung und die Reaktion von Yahoo! machen es da nur noch leichter.

In den nächsten Tagen und Wochen muss ich bei einigen Photos hier im Blog die Photos austauschen, ich bitte also um ein wenig Geduld.

An den flickr-Support geht gleich noch eine Mail raus, um meine Accountlöschung wegen der veränderten Nutzungsbedingungen zu rechtfertigen und anteilig die Kosten für den gerade erst verlängerten Pro-Account zurück zu verlangen. Wenn Sie sich schon auf deutsche Gesetze herausreden, dann doch bitte auch zu meinem Gunsten. Das Geld werde ich dann an Amnesty International spenden. Unabhängig davon habe ich AI gerade den Gegenwert eines flickr-Jahresaccount gespendet. Da kann man gleich in einem Abwasch dem Papst ans Bein pinkeln.

Ich vermische hier zwei Dinge? Kann sein. Ich bin nicht konsequent, weil Teile meines Rechners bestimmt auch in China hergestellt wurden? Kann auch sein. Ich fühle mich jetzt besser? Definitiv.

Sopranos, Ende nach 6 Staffeln

Sopranos, Staffel 6

Gestern lief in den USA die letzte Folge der sechsten und letzten Staffel der Sopranos. Mit all den Staffeln verbinde ich eine Menge Erinnerungen: die erste Staffel damals gehörte mit zu meinen ersten DVDs, in New York musste ich mich bei HBO-On-Demand zurückhalten, damit ich nicht alle verfügbaren Folgen gleich an einem Abend schaue.

Der Abschied nun war ein ziemlich großer, die vorletzte Folge glich einem Showdown, der nur auf zwei mögliche Endszenarien hin zusteuern konnte. Selbst der Economist huldigte der großen Serie und fieberte dem Ende mit entgegen.

Das Ende selbst war äußerst spannend und hat in den USA sehr viele unterschiedliche Reaktionen (Vorsicht Spoiler!) hervorgerufen. Mir hat es gefallen, ich bin da aber auch immer eher pragmatisch und fühlte mich schlicht sehr gut unterhalten.

Keine Ahnung, ob die Sopranos irgendwann mal komplett im deutschsprachigen Fernsehen zu sehen sein werden. Wenn nicht, kauft euch die DVDs. Wer Mafia-Filme wie den Paten mag, wird hier in sechs Staffeln bestens unterhalten und tief in diese Mafia-Familie eingesogen.