Bewegungsarmut

Im letzten Jahr habe ich eigentlich recht viel Bewegung gehabt: nicht nur mit Laufen und Radfahren, aber auch mit Umbauarbeiten und Rasenmähen – ja, tatsächlich! Gerade Rasenmähen ist bei 1.500 Quadratmeter Grundstück gar nicht mal mit so wenig Bewegung verbunden.

Im Moment sieht das aber ziemlich düster aus. Das liegt auch daran, dass die Tage hier immer noch sehr kurz und die Straßen kaum beleuchtet sind. Das, und die doch ganz schön niedrigen Temperaturen machen Joggen außerhalb der Arbeitszeiten ziemlich unmöglich und das Fahrradfahren sehr ungemütlich. Da blieb in den letzten Wochen nur Spazieren gehen. Das geht – mit Warnweste und Handschuhen ausgestattet – auch spätabends.

Viel mehr als 40 Minuten sind da aber auch nicht drin, wenn man nicht gleich mehrere Runden hier im Dorf drehen möchte. Entsprechend ist das alles zwar besser als nichts, aber doch ziemlich wenig. Auf viel mehr als 400 Bewegungskalorien (laut Apple Watch), komme ich aktuell nicht.

Das wird sich hoffentlich ab morgen ändern, da ich mich vorhin endlich mal aufgerafft habe, und das Rennrad auf den Rollentrainer im Keller montiert habe. Dort kann ich dann ab morgen ganz unabhängig von Wetter und Uhrzeit gegen die Bewegungsarmut ankämpfen. Und so auch ein bisschen vortrainieren um dann so im März/April wieder raus auf die Straße zu können.