6 Raketen und eine tote Elster

Das könnte ein cooler Titel für ein Buch sein, ist aber nur das Resultat meines Aufräumrundgangs ums Haus. Ich weiß auch nicht, ob die tote Elster das Resultat der Silvesternacht ist. Sie lag unter der Hecke zum Nachbarn und von meinem Fenster aus hinter dem Auto, so dass ich sie gestern gar nicht sehen konnte.

Der Wind blies gestern ziemlich kräftig und so hatte ich ein schönes Feuerwerk direkt über meinem Haus. Allerdings habe ich nicht alles gesehen, da die Reste einer Feuerwerksrakete nur ein paar Meter neben mir auf den Schotter niedergingen und ich dann doch lieber unter der Verandaüberdachung Platz genommen habe.

Eine Rakete habe ich dann vorhin auch kopfüber steckend im Rasen gefunden, während die anderen einfach nur so rumlagen und auch der Beinaheeinschlag auf dem Schotter gestern ziemlich leise war. Also nicht so, dass ich erwartet hätte, mit einer riesigen Kopfwunde abtransportiert werden müsste. Aber man weiß ja nie…

Für mehr Aufregung hat dann eine dieser Himmelslaternen oder Fluglampions gesorgt, die die Nachbarn haben steigen lassen. Obwohl hier ziemlich viel Natur ist und somit genügend Platz, besteht diese Natur aber auch aus gar nicht mal so niedrigen Bäumen. Und bei den Windverhältnissen blieb die brennende Himmelslaterne dann halt in einem hängen. Der Wind sorgte dann für ein einigermaßen spektakuläres Himmelsereignis, nach kurzer Zeit waren die Flammen aber auch erloschen und heute morgen konnte man die paar Fetzen Papier auch nur noch vage erkennen.

Um aber auf die tote Elster zurück zu kommen: da habe ich eher eine der herumstreunenden Katzen im Verdacht, denn ein totes Kaninchen hinter dem Schuppen hatte vor ein paar Monaten wirklich nichts mit Silvester zu tun.