Taggling: Tags per Trackback bekannt machen

Jede Tag-Seite auf Taggling.de/.com (z.B. taggling.de/tag/auto) ist ab sofort mit einem speziellen RDF-Code versehen. Damit können Blogsysteme, die Trackback Autodiscovery unterstützen, Tags in ihren Beiträgen einfach per Trackback an Taggling übermitteln. (Dieser Beitrag wurde somit automatisch mit dem Tag „Auto“ versehen und steht nun auch tatsächlich in der Datenbank.)

Die Trackback-URL eines jeden Tag lautet www.taggling.com/tb/<tagname>, also z.B. www.taggling.com/tb/auto.

Das ganze befindet sich zur Zeit noch in einer Testphase, die so generierten Einträge werden bisher nur in der Datenbank zwischengespeichert. Ich hoffe, dass ein paar Test-Einträge generiert werden. Auf Anfrage kann ich dann auch eine URL ausgeben, die den Inhalt der internen Liste ausgibt. So können externe Entwickler testen, ob der Trackback richtig funktioniert hat.

Es ist so natürlich auch möglich, neue Tags zu erzeugen. Beim Testen ist es so also noch einfacher, „seinen“ Eintrag aus obiger Liste herauszufinden.

In einem weiteren Schritt möchte ich das Trackbacken von Links, Farben und Photos ermöglichen. Dazu würde dem Trackback halt ein entsprechender Parameter übergeben. In dem Zusammenhang möchte ich das dann in Freetag einbringen.

Mal sehen, wohin die Reise führt :-)

Apple auf Intel/AMD?

Es geistern ja nun die unterschiedlichsten Gerüchte aus den unterschiedlichsten Kanälen durch die Web-Welt zum Thema Apple und Intel. Dabei gehen die meisten Berichte davon aus, dass MacOS X auf x86 kompatiblen Prozessoren (ich zähle die 64 Bit Variante von Intel/AMD einfach mal mit dazu) portiert werden soll. Einige berichteten sogar davon, dass vorerst nur der Mac mini und dann Schritt für Schritt andere Rechner aus Apples Portfolio mit Intel Prozessoren bestückt werden sollten.

Der Grund dafür wäre, dass der Umstieg auf eine neue Hardwareplattform nicht zu hundert Prozent sofort erfolgen müsste und gerade Firmen aus dem professionellen Softwarebereich mehr Zeit hätten, ihre Programme umzuschreiben. Denn einfach nur den Prozessor austauschen ist nicht möglich. Das wäre so, als wenn man einen Raketenmotor in ein Auto einbauen wollte – ohne hier jetzt eine Aussage zur Geschwindigkeit machen zu wollen! Das sind einfach zwei grundsätzlich unterschiedliche Antriebskonzepte.

Es sind aber auch noch andere Szenarien denkbar. So hat Apple mit IBM angeblich eine Art Vertragsstrafe festgelegt, die Apple nun in die Situation gebracht hat, dass die umfangreiche Spezifikation der PowerPC-Architektur rechtlich an Apple übergeht und sie somit die Möglichkeit hätten, Intel mit der Entwicklung eines PowerPC zu beauftragen. Das wäre für Intel vielleicht auch deshalb interessant, weil ja auch z.B. die nächste Generation der Spielekonsole XBox aus dem Hause Microsoft mit PowerPC arbeitet.
Andererseits kann ich mir aber nur schwer vorstellen, wie Intel es schaffen soll, innerhalb kürzester Zeit die PowerPCs fehlerfrei zu produzieren und dann auch noch so weiterzuentwickeln, dass Apple noch leistungsfähigere einsetzen kann und auch im mobilen Bereich (iBook, Powerbook) schnellere Prozessoren anbieten kann. Immerhin kennt sich Intel auf dem Bereich der PowerPC nicht aus.

Die dritte Alternative, neben einem Totalumstieg auf x86 und der Verlagerung der Produktion von PowerPC zu Intel, wurde von Apple schon einmal gewählt. Damals wurde von der 6800er Prozessorfamilie (68k) auf PowerPC umgeschwenkt und in das neue Betriebssystem ein Emulator für 68k eingebaut. Das würde dann ja nur Sinn machen, wenn ein zukünftiges MacOS X auf x86 basiert. Ich glaube allerdings nicht, dass die Geschwindigkeit der neuen Plattform dazu ausreichen würde, einen G5 auch nur annährend zu emulieren. Dafür schneidet dieser in Tests einfach viel zu gut ab.

Wir werden also abwarten müssen, bis Steve Jobs heute Abend in der Keynote die Gerüchte entweder bestätigt oder Lügen straft. Vielleicht kommt der Tablet Mac ja doch, mit Intel Prozessor und sorgt so dafür, dass sich die Entwickler gerne mit der neuen Plattform auseinandersetzen… Immerhin hat es Apple aber wieder einmal geschafft, vor einer WWDC die gesammelte Aufmerksamkeit der IT-Branche auf sich zu vereinen. Respekt!