The Blog that never sleeps

This entry was posted on Dienstag, Mai 24th, 2005 at 13:06 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Bildblog über Bild-Mitarbeiter

by Dirk Olbertz


Wer ist Hauke Brost?, fragt das Bildblog noch so unschuldig, wohl wissend, was sie dort für Inhalte zusammengetragen haben. Es geht los mit frauenverachtenden Zitaten aus Brosts Kolumnen, die einem eigentlich schon den Kopf schütteln lassen. Leider kennt man diese Grundhaltung der Bild ja schon zur Genüge und wahrscheinlich deshalb ist man da schon abgestumpft.

Was er dann aber in Reaktion auf den Eurovision Song Contest loslässt, ist sowas von nationalistisch und ausländerfeindlich, dass einem die Spucke wegbleibt: Wer sich da drüben einen gebrauchten Skoda leisten kann, wo hat der denn die Kohle her? Auf deutschen Baustellen Fliesen verlegt oder in deutschen Schlachthöfen Rinder zerlegt. Dankbarkeit? Stinkefinger (0 Points von Polen).

Und: Wir kaufen dem Türken sein Döner ab, und aus lauter Freundschaft haben wir gleich 10 Points in die Türkei geschickt, und was schallt zurück? 0 Points von der Türkei. Ey, Alda, kraß, voll der Hammer, ey.

So geht es weiter und weiter… Das Gästebuch auf der Homepage von Herrn Brost quillt seit dem Erscheinen des Artikels im Bildblog übrigens über vor wütenden Kommentaren. So hat er sich das wahrscheinlich nicht vorgestellt.

Bleibt zu hoffen, dass Herr Brost bald für seine Missetaten gerade stehen muss. So jemand darf einfach nicht täglich in einer Öffentlichkeit zu Wort kommen, die eh alles unreflektiert aus dem Schmuddelblatt übernimmt.

One Response to “Bildblog über Bild-Mitarbeiter”

  1. Olaf Gerken sagt:

    50/50,…. wie?

    Wir durften in deutschland noch nie derartige Kommentare loslassen,… Fakt ist aber doch, das mindestens 50% der Deutschen so denken.

    Ich würde es vielleicht auch nicht in der Öffentlichkeit laut posaunen, aber im Stillen gebe ich ihm Recht.

    Olaf
    (Zwei Jahre in der Ukraine gelebt)

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